Juli 2018

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

„das war ganz große Klasse“ – so oder ähnlich waren die Kommentare zur 700- Jahrfeier von Schönau in diesem Jahr. Und ich kann dies nur bestätigen. Bereits der Neujahrsempfang war gelungen, der Vortrag von Dr. Müller im Beisein von Landrat Dr. Henning war eine tolle Bereicherung und auch der „Maisprung“ und das Kinderfest kann man als sehr gelungen einschätzen. Was unser kleiner Ortsteil mit seinen aktuell 68 Einwohnerinnen und Einwohnern auf die Beine gestellt hat, kann sich mit Fug und Recht schon sehen lassen. Sicherlich werden sie „auch mal die Nase voll gehabt haben“, wenn die Organisation doch überhandnahm; aber bewundernswert, wie sie bis zum Höhepunkt, dem Tanzabend mit „Amplitude“ und dem Ossenritterfest durchgehalten haben. Na gut, beim Ossenritterfest hätten es ein paar mehr Ossenritter sein können, aber es war und ist Urlaubs- oder Ferienzeit. Das war uns ja vorher bekannt und von daher; alles gut. Gut, ja sogar sehr gut, war auch die gastronomische Versorgung, die Absicherung des Verkehrs durch unsere Feuerwehr, die Musik und die Lasershow, für die Gerhard Pilz verantwortlich zeichnete. Ich konnte Altbischof Dr. Joachim Wanke begrüßen, war wie immer von seiner Predigt sehr angetan und habe mich gefreut, dass er am Nachmittag eigens mit unserem Pfarrer Heribert Kiep nochmals zu den Goldengeln gekommen ist, um für ein schönes Gruppenfoto präsent zu sein. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle aber auch mal an all jene, die man an so Tagen nicht wahrnimmt! Das fängt mit den Sponsoren und Kuchenbäckern an, geht über die Verwaltung weiter und endet bei Firmen, die ihre Dienstleistungen für solche Feste anbieten. Viele Faktoren, die letztendlich dazu beigetragen haben, dass wir wieder ein sehr schönes Fest erleben konnten. VIELEN DANK

 Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

• Es war die erste Sitzung des Gemeinderates im Knorrschen Haus und daher war im Anschluss noch Zeit, sich bei Gehacktesbrötchen und einem Bier die Räumlichkeiten noch genauer anzuschauen. Zudem hatte Johannes Schmidt wieder einen alten Film von 1964 digitalisieren lassen und diesen haben wir dann noch angeschaut. „Vor dem Vergnügen kommt erst die Arbeit“ gilt auch noch heute und so hat sich der Gemeinderat mit der neuen Hausordnung für den Jugendclub und die Benutzersatzung für die Vergabe von gemeindeeigenen Anlagen, Gemeinschaftseinrichtungen und Räumen beschäftigt. Neu aufgenommen in die Satzung wurden der Gastraum, das Weinzimmer und der Kleine Saal von der ehemaligen Gaststätte Riedelsburg und natürlich auch das Knorrsche Haus. Es gab bei allen zu mietenden Räumlichkeiten keine Mieterhöhung und zudem wurde die stundenweise Anmietung von Gemeindehaus und Kleiner Saal ermöglicht, um auf den Bedarf z.B. nach Beerdigungen oder Tagungen eingehen zu können. Die Satzung kann nach erfolgter Genehmigung, wie alle anderen Satzungen auch, auf der Seite der Verwaltungsgemeinschaft eingesehen werden. Die Überarbeitung der Friedhofssatzung wurde vertagt.

• Unser neues Wohngebiet war nächstes Gesprächsthema. Wie bereits im letzten Gemeindeboten erklärt, gab es keine Alternative zur Vorga-be aus dem Hauptausschuss. Gern hätten wir die Grundstücksflächen auch günstiger angeboten, aber die Preisentwicklung ist nun mal wie sie ist. Mit einem 10-prozentigen Eigenteil heben wir uns trotzdem von anderen Kommunen ab, die dieses Angebot nicht vorhalten.

• Aber wir haben uns auch schon Gedanken über eine Fortführung der Wohnbebauung in diesem Bereich gemacht und mit einem Beschluss zum Kauf einer Fläche dies auch Realität werden lassen.

 

Was tut sich momentan in Uder und Schönau?

• Dauerthema bis zur Fertigstellung wird die Baumaßnahme Schmie-degasse sein. Aber manchmal sind es weniger die eigentlichen Bau-maßnahmen, als vielmehr die „Randerscheinungen“, die uns beschäftigen. Die Arbeiten gehen zügig voran und ich kann es immer wieder nur betonen, wie froh wir sind, das eine ortsansässige Firma den Zuschlag bekommen hat. Da ist es halt mal möglich, etwas „auf dem kleinen Dienstweg“ zu vereinbaren, wenn Warenlieferungen anstehen, wenn Materiallieferungen uns zum Umdisponieren zwingen oder, wie jüngst, eine Grundstücksangelegenheit noch geregelt werden muss. Für alles andere gilt: seit 2008 ist die Maßnahme planfestgestellt worden und jetzt wird sie halt umgesetzt; Punkt! Und ich werde nicht müde, um an die Vernunft all jener zu appellieren, die ihr Auto immer noch auf unseren Rasenflächen abstellen! Wer einen triftigen Grund, eine Schwerbehinderung oder einen Umzug z.B. hat, wird unser vollstes Verständnis bekommen. Aber wir müssen es wissen und ein Anruf im Ordnungsamt dürfte nicht allzu schwer fallen.

• Die Ankündigung der Grundstückspreise für das neue Wohngebiet hat doch für etwas Irritationen gesorgt, da die zukünftigen Bauherren mit anderen Zahlen gerechnet hatten. Warum die Gemeinde aber kei-ne anderen Zahlen präsentieren kann, welche Zwänge wir haben, aber auch welche Zugeständnisse gemacht werden; darüber habe ich alle Bauherren in einer Versammlung informiert. Der Geschäftsführer der bauausführenden Firma, Herr Stefan Baudach von der TWE, erläuterte den Baubeginn für die Erschließung, die Ausführungen und ab wann mit dem Häuslebau begonnen werden kann. Ab jetzt sind wir regelmäßig im Kontakt mit unseren Bauherren und dies ist gut!

• Wir helfen gern und wenn es zeitlich möglich ist, steht unser Bauhof „Gewehr bei Fuß“. So auch jetzt wieder bei der Neugestaltung des Außenspielplatzes im Katholischen Kindergarten, die gemeinsam mit der Holzwerkstatt Arenborn durchgeführt wird. Natürlich mit neuen Spielgeräten und verbesserten Spielbedingungen!

● Aus terminlichen Gründen ging es nicht eher, aber jetzt ist auch das letzte Stück Fußweg zwischen dem Bachrasen und dem Wohngebiet „Am Storchborn“ gepflastert. Danke an die Firma Gerald Rohmund!

 

 

Dies & Das ...

● Ob Sportfest, 30 Jahre Heimatverein „Martin Weinrich“ oder „Nacht der Pferde“; alle Veranstaltungen unserer Vereine waren super organisiert und es ist immer wieder eine Freude, mit wieviel Herzblut sich die Verantwortlichen in den Vereinen dafür engagieren und bemühen!

• Seit 25 Jahren steigt er uns mit seinem Team nun schon aufs Dach! Und wenn er wieder runter kommt, ist das Dach in Ordnung und von bester Qualität. Herzlichen Glückwunsch, lieber Dachdeckermeister Matthias Nörthen, zum 25-jährigen Betriebsjubiläum und alles Gute!

• Kirmes im Park! Wäre schön, wenn man sich sieht!

 

Das hat mir gut gefallen:

● „Ich freue mich, dass in diesem Jahr die Wahl auf einen Goldengel gefallen ist“, war sein erste Satz! Nicht die Wahl auf ihn, sondern auf seine Dorfgemeinschaft. Und aus genau diesem Grund ist Gottfried Lehman in diesem Jahr auch unser „Ossenritter des Jahres“ geworden. Ihm liegt „eine intakte und aktive Gemeinschaft sehr am Herzen. Er war es, der zum Jubiläum der Gemeinde Uder seiner Jagdgenossenschaft die finanzielle Unterstützung vorgeschlagen und umgesetzt hat. Jetzt feiert sein Heimatort ein großes Jubiläum und da ist es ihm ein Herzensbedürfnis gewesen, auch hier die Unterstützung anzubieten!“ Dies habe ich in der Laudatio geschrieben und natürlich auch erwähnt, dass Gottfried schon seit der Gründung der Jagdgenossenschaft Uder dessen ehrenamtlicher Vorsitzender ist. Über 25 Jahre Ehrenamt darf schon mal gewürdigt werden. Und natürlich haben sich alle Schönauer mit ihm gefreut und Gottfried Lehman ist ein würdiger „Ossenritter“.

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Leider musste ich den Jugendclub kurzfristig schließen. Unser Jugendkoordinator ist im Urlaub und jetzt ist einiges schiefgelaufen. Dies muss und wird gemeinsam mit dem Jugendamt aufgearbeitet!

● Musste dieser “Wermutstropfen“ sein? Da geben sich die Goldengel richtig viel Mühe in die Vorbereitung der 700-Jahrfeier, gucken nicht auf die Uhr vor, während und nach den Feierlichkeiten und dann? Und dann werden sie auch noch beklaut! Ein großer Weinballon in einem weißen Holzrahmen, wunderschöner Deko und einem „Moin, moin“-Schild begrüßte alle Gäste am Eingang und war ein echter Hingucker. Und dieses Geburtstagsgeschenk von Berni Roth, das er gern für die Feier zur Verfügung gestellt hat, lassen Langfinger einfach mitgehen! Lieber Unbekannter; wenn du auch nur einen Funken Anstand hast, bring es zurück! Gern auch zu der Uhrzeit, wo du es geklaut hast!

 

Es gibt „Sprüche für die Seele“ im Internet. Hier meine Favoriten:

„Wie wunderbar sind Menschen, die Dinge einfach tun, ohne darauf bedacht zu sein, was für sie selbst dabei herausspringt“ - unbekannt

„Jeden Tag zu funktionieren, funktioniert halt nicht“ - unbekannt

„Gute Eltern bereiten nicht den Weg für ihre Kinder vor; sie bereiten die Kinder auf den Weg vor“ - unbekannt

„Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufzuhören zu Jammern“ – Einstein

„Lachen ist für die Seele dasselbe, wie Sauerstoff für die Lunge“ - Luis de Funès

 

 



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