Dezember 2018

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau, Sie halten erstmalig ein kleines Informationsblatt über die Ereignisse in der Gemeinde Uder in den Händen. Ich möchte Ihnen damit zusätzliche …….…

Mit diesem Satz habe ich im November 2004 den ersten Gemeindeboten begonnen. Über Ihr Interesse habe ich mich sehr gefreut und versucht, Sie dann in regelmäßigen Abständen zu informieren. „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem - Was immer du tust, handele klug und bedenke das Ende“ heißt eine lateinische Weisheit! Jede Ausgabe musste gewissenhaft vorbereitet werden; Satzaufbau, Rechtschreibung und vor allem der Inhalt – es musste halt stimmen. All dies erforderte Zeit und Muße; meistens ein Wochenende oder ein paar Abende. Das Schreiben ist die eine Seite; das Grübeln über den Inhalt dann die andere. Und dies hat mir zunehmend schlaflosere Nächte bereitet. Jetzt bin ich 60 und habe mir vorgenommen: "Es muss ruhiger werden, wenn noch viele weitere Jahre dazu kommen sollen. Und du musst mehr Zeit für die Familie haben!“ Dies geht nur, wenn man bei den freiwilligen Aufgaben kürzer tritt; denn mein Engagement als ehrenamtlicher Bürgermeister macht mir immer noch sehr viel Spaß. Es wird keinen Kreistag mehr für mich geben und nun, 14 Jahre und 124 Ausgaben später, halten sie auch meinen vorläufig letzten Gemeindeboten in den Händen. 125 Ausgaben sind schon etwas, worauf ich auch stolz bin; ich kenne auch keinen Kollegen der Ähnliches gemacht hat. DANKE für viele Anregungen von Ihnen und „meinem“ Bauhof für die Verteilung. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und für 2019 alles Gute und ganz viel Gesundheit!

 Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

• Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr haben wir uns mit dem Nachtragshaushalt der Gemeinde beschäftigt. Wie gewohnt souverän, hat Frau Stier die von uns gewollten Maßnahmen und Investitionen zu Papier gebracht. 179 Veränderungen galt es zu berücksichtigen und die fehlenden Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen wurden durch die Bildung von Kassenresten kompensiert. Da diese Einnahmen aber spätestens bis März 2019 wieder zur Verfügung stehen, konnte ein ausgewogener und sachlich fundierter Nachtragshaushalt beschlossen werden und dieser spiegelt die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde wieder. Uns bleibt der nötige Spielraum, um die angeschobenen Investitionen wie Schmiedegasse oder Erweiterung DRK-Kindergarten zu stemmen. Uns bleiben aber auch die Möglichkeiten, um den Bedarf an zusätzlichen Bauplätzen und deren Infrastruktur abzudecken. Wir können und sind sehr zufrieden!

• Auch die Überarbeitung der Friedhofssatzung von Uder stand auf der Tagesordnung. Erstmalig wurden in dieser Satzung auch spezielle Eigenheiten für den Friedhof in unserem Ortsteil geregelt. So sind nun auch in Schönau unterschiedliche Bestattungsformen möglich. Die Gebühren werden selbstverständlich nicht erhöht; nur beim Grabaushub wird nicht mehr pauschal, sondern individuell nach Aufwand abgerechnet. Nachzulesen ist dann alles im Höhberg-Echo.

• Die Übergabe der „Ehrenbürgerschaft“ an Schwester Philomena Hoffmann wurde besprochen und der Gemeinderat wird mit einer Abordnung am 9. Februar 2019 nach Berlin fahren und die Urkunde nebst einer Zuwendung für einen caritativen Zweck überreichen.

• Und natürlich muss auch einmal die Zeit sein, in aller Ruhe auf das Jahr zurückzublicken. Mit dem Wappen der Gemeinde Uder verziert, habe ich allen Gemeinderäten eine Aktentasche überreicht und mich für die sehr gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr bedankt. Einziger Wermutstropfen; das Fehlen von unserem Mitglied Rene Pinkert.

 

Was tut sich momentan in Uder und Schönau?

• Im August 2015 war dies verheerende Hochwasser in Schönau. Wenn ich jetzt vom zuständigen Ingenieurbüro lese: „Gegenwärtig laufen modeltechnische Anpassungen zur Einarbeitung der perspektivischen Hochwasserschutzmaßnahmen mit der Überprüfung der tatsächlichen Schutzwirkung gegenüber einem 100-jährigen Hochwasser“ kann ich es kaum glauben. 3 Jahre sind vergangen; wir haben die benötigten Flächen umgehend angepachtet und dann dauert es ewig, bis gebaut wird; so kann man leider auch Vertrauen verspielen.

• Die gute Wetterlage begünstigt auch den Baufortschritt im Bereich Schmiedegasse. Ich bin sehr dankbar, dass alles so geordnet abläuft und alle sehr diszipliniert mit dieser Herausforderung umgehen!

• Unser Bauhof arbeitet je nach Wetterlage den alten Heerweg wieder auf und hat deshalb den Weg begradigt und mit Schotter aufgefüllt.

 

Dies & Das ...

• Mit wunderschönen Programmen haben uns auch in diesem Jahr wieder die Grund- und Regelschüler bei ihren Weihnachtsfeiern überrascht. Es ist immer wieder beeindruckend, was „die kleinen Künstler“ und ihre Pädagogen sich einfallen lassen und ganz toll präsentieren.

• Es sind schon viel mehr Anmeldungen wie im letzten Jahr; aber ein Restkontingent ist vorhanden und wer beschwingt in das neue Jahr kommen will, kann dies gern bei einer Silvestergala im Gemeindehaus Riedelsburg tun. Karten gibt es an den bekannten Stellen. Viel Spaß!

• Um die Attraktivität unserer Gemeinde noch zu steigern, brachte Zacharias Kobold die Erstellung eines „Top-Wanderweges“ ins Gespräch. Unser Wanderverein soll natürlich mit eingebunden werden.

 

In eigener Sache

• Zu allerletzt bleibt mir nur noch Danke zu sagen. Danke für die vielen Glückwünsche, Geschenke, Überraschungen und Aufmerksamkeiten zu meinem 60. Geburtstag. Ich war überwältigt von der Fülle und vom Einfallsreichtum bei den Präsenten und wer sich alles die Zeit genommen hat, mir persönlich zu gratulieren! Ich bin sehr dankbar.

• Dies war er nun, der letzte Gemeindebote. Die Gründe sind genannt; bleibt mir nur noch zu schreiben: Sollte ich einmal nicht den richtigen Ton getroffen haben, so bitte ich um Entschuldigung. Aber ich habe diesen 125. Gemeindeboten mit der gleichen Sorgfalt und der gleichen Intention geschrieben, wie alle seine Vorgänger! Und natürlich hat auch der letzte Bote der Gemeinde kein Geld gekostet. Und „last but not least“ möchte ich mich bedanken, dass Sie (vermute ich mal) über die Jahre ein treuer Leser des Gemeindeboten waren und mir dies auf so vielfältige Weise auch mitgeteilt haben. Tschüß!

 

Das hat mir gut gefallen:

● Eigentlich wollte ich nur zum 80. Geburtstag gratulieren. Was sich aber dann daraus entwickelt hat, ist sicherlich bekannt. Familie Trümper hat uns nicht nur ein paar Kartons an historischen Büchern für die Bibliothek gegeben, sondern mir auch viele Bilder geschenkt. Die wollte ich natürlich nicht behalten, sondern habe mit Hilfe der Tagespresse eine kleine Auktion daraus gemacht. Ein erster Abschluss am Sonntag im Gemeindehaus Riedelsburg hat immerhin 545 € erbracht! Die Fami-lie von Frau Trümper hat auch noch Kaffee und Eisenkuchen spendiert und da die Einnahmen an die Jugendfeuerwehr gehen soll, waren auch ein paar Mitglieder anwesend. Ein großes Dankeschön an meine Stellvertreterin Petra und an Björn Funke, die diese Aktion auch medial unterstützt haben. So kann man sich die noch verbliebenen Bilder immer noch unter www.gemeinde-uder.de anschauen und sich ein Bild ersteigern. Ganz herzlichen Dank für diese sehr nette Geste!

● Herzlichen Glückwunsch an unsere B-Junioren vom FSV mit ihrem Trainer Mike Schaar zum Kreismeistertitel in der Halle. Toller Erfolg!

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Sie steht nun schon ein paar Jahre sehr zu Freude der übergroßen Mehrheit auf dem Marktplatz; die Pyramide von Seppl Trümper. Wie abgestumpft muss man sein, um über den kleinen Zaun zu klettern und dem Trompeter sein Instrument aus der Hand oder dem Hirten den Stab abzubrechen? Was geht diesen Menschen durch den Kopf?

● Björn Funke hatte eine sehr schöne Idee und diese auch in die Tat umgesetzt. An dem Verbindungsweg vom Bachrasen zum Wohngebiet am Storchborn hat er eine alte Telefonzelle in eine kleine „Tauschzentrale“ umgewandelt. Wer etwas nicht mehr gebrauchen konnte, wer sein Buch gelesen hatte oder wer Kinderspielzeug tauschen wollte, weil die Kinder ja größer werden; hier hat man immer etwas gefunden. Ein abgestellter und sehr gut erhaltener Kinderroller wurde derart demoliert, dass er nur noch Schrott ist. Einen KINDERROLLER; merkt ihr es noch? Nicht entmutigen lassen, Björn!

 

Wie jedes Jahr: Zitate aus dem Kalender von Familie Hildebrandt!

„Ein guter Kopf und ein gutes Herz sind immer großartige Verbindungen“

- Nelson Mandela -

„Das Freisein von etwas erfährt seine Erfüllung erst mit dem Freisein für etwas“

- Dietrich Bonhoeffer -

 

Gemeinde Uder
Bürgermeister: Gerhard Martin

Siedlung 14
37318 Uder

Tel.: 036083 480-0
Fax: 036083 480-24

E-Mail: info@gemeinde-uder.de
Internet: www.gemeinde-uder.de
Sprechzeiten Bürgermeister
Knorrsches Haus
Kirchgasse 4

dienstags von 17:00 - 19:00 Uhr

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