Gigantische Oldtimer-Parade in Uder am Donnerstag

Eichsfeld. Die Freunde alter Gefährte dürfen sich freuen, denn rund 70 Fahrzeuge, die am "Grand Prix in Memorial Rudolf Caracciola" teilnehmen, fahren Donnerstagabend durchs Eichsfeld und machen zum Beispiel in Uder am Knorrschen Haus kurz Station. Die Tour führt von Kassel nach Dresden und zurück. 

Am Klausenhof unterhalb der Burg Hanstein treffen sich die Teilnehmer am Donnerstag und starten gegen 18 Uhr. Gegen 19 Uhr, so erklärte gestern Eduard Neitzke¬ vom Organisationsteam, werden die Oldtimer in Uder einfahren. Beim Knorrschen Haus werden die schmucken Wagen und ihre Fahrer vorgestellt. "Da herrscht Volksfeststimmung, es wird ganz schön was los sein", freut sich Neitzke auf den Zwischenstopp. 

Wie Andreas Uhlich vom Freundeskreis Knorrsches Haus seinerseits berichtete, sorgen die Uderaner Musikanten für Stimmung. Getränke und Verpflegung werden vom Hoftor aus angeboten. Und Frauen und Männer, die sich für das älteste Haus im Dorf engagieren, bieten zudem die Dachziegel mit Zertifikat an, mit deren Verkaufserlös die Arbeiten am Gebäude unterstützt werden. 

Von Uder aus geht es dann für die rollenden Klassiker nach Heiligenstadt, wo die Oldtimerfreunde den Treffpunkt Alex ansteuern. Laut den Rallye-Organisatoren bekommen die Eichsfelder an diesem Abend "spektakuläre Automobile" zu sehen. Es erwarte die Zuschauer ein unglaubliches Fahrerfeld mit so außergewöhnlichen Fahrzeugen, wie man sie in dieser Form und Vielzahl kaum auf öffentlichen Straßen fände. 

Rund 70 Oldtimer beteiligen sich an der Tour

"Es klingt wie ein Who is Who der automobilen Historie der vergangenen 90 Jahre", meinen die Veranstalter. So dürften sich die Zuschauer auf die Mercedes Vorkriegsrennwagen vom Schlage eines SSK oder SS, die mit ihren Kompressor aufgeladenen und großvolumigen Motoren für einen optischen und akustischen Hochgenuss sorgen, freuen. Automobile Preziosen, die von Weltklasse-Piloten wie Rudolf Caracciola oder Manfred von Brauchitsch gesteuert wurden und deren Wert heute nur noch in Millionen gemessen würden. 

Gleiches gelte für die edlen Klassiker aus dem Hause Bugatti, Lagonda, Bentley, Riley, Aston Martin, Alfa Romeo, Alvis, Fiat, Jaguar, Ferrari, Maserati, Lancia und Porsche, um nur einige weitere zu nennen. Auch interessante Einzelstücke wie der vom Team Lang/Diekmann gefahrene Fiat 520 Competizione aus dem Jahr 1928 bereicherten das Feld, so Eduard Neitzke. 

Heidi Hetzer, die Grand Dame des Oldtimersports, nimmt ihrerseits mit einem Opel oder einer Corvette das Rennen auf. Das älteste Automobil wird ein 1924er Rallye Cyclecar sein. Und auch ein Autobianchi Eden Roc Cabriolet von 1963, befeuert von einem 500 ccm Motörchen mit stolzen 18 PS ist dabei. Ferner will Deutschlands berühmteste Schrauberin, Lina van de Mars, mit ihrer 64er Corvette das Blut der Fans amerikanischen Hubraums in Wallung bringen. Rund 900 Kilometer absolvieren die Fahrer mit ihren Schmuckstücken, die so manches Zuschauerherz höher schlagen lassen werden. 

Sigrid Aschoff / 26.06.13 / TA 


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