Dezember 2017

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

immer, wenn etwas noch nicht entschieden oder sich in der Diskussion befindet, ist dies der Nährboden für Gerüchte! Und natürlich wissen gaaanz viele es gaaanz genau. Wer es wirklich genau wissen will, der sollte den Gemeindeboten lesen oder die Sitzungen des Gemeinderates besuchen, zu der immer öffentlich eingeladen wird. Seit 2004, seit ich in Verantwortung als Bürgermeister bin, haben auch sage und schreibe 25 Personen davon Gebrauch gemacht. Also im Schnitt zwei Interessierte kommen pro Jahr zu den Sitzungen und wollen Informationen „ohne Zeitverlust“. Etwas später (wenn nicht gerade Urlaub ist) kann man ja dann auch im Höhberg-Echo oder an dieser Stelle nachlesen, was es Neues in der Gemeinde gibt. Was mit Sicherheit nicht hier gestanden hat, aber was gaaanz viele wissen: Ein Tunnel soll jetzt den DRK-Kindergarten mit der „Linde“ verbinden! Am 11. Dezember war Gemeinderat und hier jetzt zum Nachlesen der Sachstand: es ist noch nicht entschieden, ob wir die ehemalige Gaststätte „Zur Linde“ umbauen oder einen neuen Kindergarten „auf die grüne Wiese“ bauen. Wir wollen zu beiden Varianten erst aussagekräftige Kosten ermitteln lassen und dann entscheiden. Laut Aussage vom Landkreis bekommen wir keine Fördermittel und so muss dieser Schritt wohl überlegt sein. Da aber die Betriebserlaubnis für den Friedrich-Fröbel-Kindergarten davon abhängt, müssen wir Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung treffen. Und es betrifft auf keinen Fall den Katholischen Kindergarten! Soweit dazu! Nun wünsche ich allen eine schöne Weihnachten, Zeit für die Familie und ein gesundes und erfreuliches 2018!

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Zur Diskussion zum Thema DRK-Kindergarten hatten wir den VG-Vorsitzenden und Herrn Herting vom DRK-Vorstand zu Gast. Wir bekamen die Informationen also aus berufenem Mund. Auch wenn die finale Entscheidung noch aussteht; wir werden gemeinsam mit dem DRK die Situation im Kindergarten verbessern! Es sind unsere Kinder!

● Die Entlastung des Bürgermeisters für das Haushaltsjahr 2016 wurde nun nachgeholt und erfolgte einstimmig. Vielen Dank dafür!

● Durch den „Freundeskreis Knorrsches Haus“ wird bereits die fertiggestellte Pilgerwohnung im sogenannten Altenteil unterhalten. Damit dies auch rechtlich abgesichert ist, haben wir die entsprechende Sat-zung dazu überarbeitet. Fazit: Die Pilgerwohnung soll als solche erkennbar und auch angeboten werden, sollte durch den Freundeskreis kostendeckend unterhalten werden und keinesfalls Konkurrenz für private Anbieter sein. Wenn sich der Gemeinderat nach der Fertigstellung der Räumlichkeiten im Haupthaus erneut mit der Satzung beschäftigt, wird eine Analyse erfolgen und gegebenenfalls korrigiert.

● Als Gemeindewahlleiter für die Landratswahl am 15. April 2018 wurde ich als Bürgermeister gewählt und die Stellvertretung soll Petra Stubenitzky als 1. Beigeordnete übernehmen. Hat sich ja bewährt.

 

Was tut sich momentan in Uder und Schönau?

● Um es noch einmal unmissverständlich zu sagen: Wir haben die Bauarbeiten am Eichenweg und am Rädersweg I und II aus vorbeugenden Hochwasserschutz gemacht und nicht, weil wir zu viel Geld in der Gemeindekasse haben, wie immer behauptet wird! Die Bauarbeiten sind mittlerweile zur vollsten Zufriedenheit beendet. TWE eben!

● Der Gemeinderat muss zwar die Beschlussfassung noch nachholen, aber wir wollten gern, das der Verbindungsweg zwischen Bachrasen und dem Storchborn noch fertiggestellt werden kann und haben deshalb dem günstigsten Anbieter schon einmal die Freigabe gegeben. Bei guter Witterung kann Fa. Gerald Rohmund noch loslegen!

● Es sieht schon sehr gut aus, mein zukünftiger „Zweitwohnsitz“ sprich Bürgermeisteramt. Das ich dies noch erlebe, hätte ich am 17. Januar 2011 beim besten Willen nicht gedacht. Damals hatte Frau Preis ihren 91. Geburtstag (sie wird also demnächst 98!) und wir haben uns über das Haus unterhalten. Die weitere Entwicklung war rasant und mit dem Freundeskreis und einem sehr engagierten Vorsitzenden Andreas Uhlich ein Gewinn für Uder. Die Arbeiten im und am Haupthaus vom Knorri gehen sehr gut voran und wenn alles planmäßig verläuft, kön-nen Heiratswillige Mitte nächsten Jahres im ältesten Haus der Gemeinde ihre Ringe tauschen. Anfragen gibt es natürlich schon!

● Wer Richtung Lenterode oder umgekehrt unterwegs ist, sieht die gewaltigen Veränderungen schon. Das Projekt Schmiedegasse ist gestartet und wir sind sehr froh darüber. Bleibt zu wünschen, das die gesamte Baumaßnahme so „geräuschlos“ über die Bühne geht!

 

Dies & Das ...

● Die Euphorie ist am Anfang immer groß; aber die Kunst besteht darin, sie auch am Leben zu erhalten. Ich bin jetzt beim Thema Jugendclub, den wir im letzten Jahr wieder hergerichtet und an die Jugendlichen übergeben haben. Wir werden nochmals das Gespräch suchen, damit die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind, die Auflagen des Jugendamtes ein- und die Nachbarschaft zufrieden gehalten wird. Wir müssen eine gemeinsame und tragfähige Lösung hinbekommen! Eine Anlaufstelle für die Jugendlichen zwischen „Hier ab vier“ und „MDR aktuell“ ist schon von großer Bedeutung. Wer gern mitmachen möchte: Wir treffen uns am 18. Dezember um 17.00 Uhr an Ort und Stelle. Ich freue mich auf euch!

● Der Neujahrsempfang der Gemeinde wird aus Platzgründen im „Lahmen Frosch“ leider beschränkt und daher über Einladung erfolgen. Schönauer, Gemeinderat und Vereinsvorsitzende sind am 21. Januar 2018 aber „gesetzt“! Gast ist Frau Silke Kraushaar-Pielach, mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Rodeln.

● Auch in diesem Jahr wird es wieder eine stimmungsvolle Silvester-gala im Gemeindehaus Riedelsburg geben. Ich bin daher Jens Offenbecher und Andre Schneider sehr dankbar, dass sie dieses Event organisieren und für alle zum Genießen anbieten. Wer also noch nicht weiß, wie er am Besten das Jahr 2018 ansteuert und dies „all inklusiv“: Karten gibt’s bei EDEKA, bei „Auszeit – Beauty und Spa“ oder direkt bei Jens und Andre. Nutzt den Vorverkauf! Viel Spaß!

● Bevor es zum Feiern geht ist noch Blutspende am Freitag! Kommt Ihnen vom letzten Gemeindeboten bekannt vor? Keine Sorge; ich habe (hoffe ich) kein Alzheimer; am 15. ist wirklich die letzte Blutspende in diesem Jahr und ich würde mich freuen, wenn ich Sie dort sehe!

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Wir haben als Gemeinderat innerhalb von 2 Wochen nach der Vereinbarung unsere „Hausaufgaben“ bezüglich des Trägerwechsels im Katholischen Kindergarten erledigt. Bis Ende des Jahres wollte das Bistum und die CARITAS dies auch getan haben! Bisher Fehlanzeige! So geht man einfach nicht miteinander um und man verspielt Vertrauen!

 

Das hat mir gut gefallen:

● Auch in diesem Jahr hat die Zusammenarbeit mit Uwe Beume, dem Vorsitzenden der Waldinteressentengemeinschaft, super geklappt. Wir haben 3 neue Bänke erhalten! Ausruhen und abschalten geht jetzt an der Blockhütte (hier stehen gleich 2) und am Sannüber. DANKE

● Mit Marcin Vögle und Karina Wilhelm kommen der „Nachwuchssportler des Jahres“ und die „Sportlerin des Jahres“ im Landkreis Eichsfeld aus unserer Gemeinde bzw. Sportverein. Marcin ist sehr erfolgreich in Karate beim Ken Budo Sportverein und Karina ist nicht nur in diesem Jahr die „Torgarantie“ unserer Frauen-11! SUPER

● Auch in diesem Jahr wieder ein ganz herzliches Dankeschön an alle Akteure vom Weihnachtsmarkt! Ob beim Konzert, bei der Kinderunterhaltung oder bei der Versorgung; es hat alles bestens geklappt. Ein großes Lob auch einmal an die Firmen, die „im Verborgenen“ wirken, und ohne die wir nicht das schöne Flair z. B. am Marktplatz bekommen. Der Steiger zum Schmücken des Baumes wurde von Uwe Rogge gestellt; Martin Rühlemann half uns beim Transport des schönen Baumes, der uns wiederum von Bernd Jünemann „spendiert“ wurde. Und natürlich ein Lob an unseren Bauhof für die schöne Beleuchtung!

● Und wer sich Seppl Trümpers Pyramide genauer angeschaut hat, wird bemerkt haben, dass wir nun ein richtig geschnitztes Jesukind in der Krippe haben! Ganz herzlichen Dank an Hans Seebon, der auch diese Figur hergestellt hat! Das ganze Ensemble ist eine Augenweide!

 

Ich lese gern und viel. Aber das ich bei „Origin“ von Dan Brown mal etwas für meinen Gemeindeboten finde, hätte ich nicht gedacht:

„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum nächsten zu gehen, ohne die Begeisterung zu verlieren!“
„Nichts schadet unseren Kindern mehr als der Verlust der Hoffnung!“
„Mögen unsere Philosophien Schritt halten mit unserer Technologie.
Möge unser Mitgefühl Schritt halten mit unserer Macht. Und möge Liebe, nicht Angst, der Motor für Veränderung sein!“

 



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