Mai 2016

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ – seit nunmehr 125 Jahren gibt es die freiwillige Feuerwehr in unserem schönen Ort und genauso lange haben sich Kameraden immer wieder in den Dienst an der Gesellschaft, in den Dienst am Nächsten gestellt und mit großem Verantwortungsbewusstsein dafür Sorge getragen, dass kein Schaden an Leib, Hab und Gut für uns entsteht. Die Feuerwehr ist für mich die wichtigste Institution im Ort und ich bin sehr dankbar, dass wir eine so gut funktionierende Feuerwehr haben. „Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten“ - Johann Wolfgang von Goethe! Und mit Lust und Liebe gehen unsere Kameradinnen und Kameraden in Uder ihren verantwortungsvollen Dienst in der Feuerwehr nach, üben dieses Ehren-amt aus und setzen sich mit Leib und Leben für den Brand- und Katastrophenschutz in der Gemeinde ein. Sie schauen nicht auf die Uhr, wenn der Pieper oder die Sirene zum Einsatz ruft oder bei Unfällen die notwendigen Maßnahmen einzuleiten sind und dafür können wir nicht genug danken. Und noch etwas hat unserer Feuerwehr verinnerlicht: Sie trägt Sorge, dass sie nicht überaltert, sondern sich immer wieder junge Burschen und Mädchen finden, denen dieser Dienst ebenfalls Freude bereitet. Seit 25 Jahren gibt es also auch schon die Jugendfeuerwehr und auch darauf können wir stolz sein. Natürlich hat auch die Gemeinde in diesen Jahren immer eng mit den Verantwortli-chen zusammengearbeitet, hat das finanziell Mögliche zur Ausstattung der Wehr, des Fuhrparks und des Gebäudes geleistet und es ist gut angelegtes Geld. Wer sich davon ein Bild machen möchte, ist herzlich zum Jubiläumswochenende eingeladen.

 Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● „Alles richtig gemacht“, könnte man im Nachgang meinen. Ab dem 1. August wird die Gastronomie in Uder durch eine griechische und italienische Küche in der Riedelsburg erweitert. Den entsprechenden Pachtvertrag mit den Brüdern Basdekis aus Heiligenstadt haben wir unterzeichnet und freuen uns auf die kulinarische Bereicherung. Wer schon einmal den „Restauranttester“ machen möchte; das Restaurant „Hellas“ in Heiligenstadt wird von der Familie Basdekis sehr erfolgreich betrieben. Wie schon bei der Suche nach einem Schwimmmeister, hat auch bei der Suche nach einem Pächter der Riedelsburg ein aufmerk-samer Leser des Gemeindeboten die Vermittlung übernommen. Ein ganz herzliches Dankeschön an Jürgen Noll für seine Hilfsbereitschaft! Und natürlich gilt mein Angebot für die Wiederherstellung des histori-schen Torbogens noch. Erste Gelder sind bereits eingegangen und erste Zusagen zur Unterstützung sind auch schon „in Sack und Tüten“!

● Vor der Bürgermeisterwahl wird es keinen Gemeinderat mehr geben. Aber im Hauptausschuss haben wir uns bereits darauf verständigt, das die Feuerwehrsatzung nach fast 20 Jahren einer Überarbeitung bedarf, dass der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes für das Jahr 2014 auf die Tagesordnung kommt und wir wollen im Zuge der Erweiterung des neuen Wohngebietes noch eine Fläche erwerben, um der großen Nachfrage noch mehr gerecht zu werden.

 

Was tut sich momentan in Uder und Schönau?

● Der Laubengang, die Verbindung zwischen Altenteil und Haupthaus des Knorrschen Hauses wird in diesen Tagen errichtet und damit rückt die Nutzung der Pilgerwohnung in greifbare Nähe. Bisher ist von allen Beteiligten eine exzellente Arbeit geleistet worden.

● „Was lange währt, wird gut“. Am 1. Juni wollen wir endlich den neuen Spielplatz im Bachrasen und den Mehrgenerationenspielplatz im Leinepark ihrer Bestimmung übergeben. Ab 15.00 Uhr wird es einen offiziellen Teil im Park geben und ich lade ganz herzlich dazu ein.

 

Dies & Das ...

● Und wieder hat sich die Jagdgenossenschaft Uder als Freund der Vereine und Verbände gezeigt. 1000 € gehen in diesem Jahr nach einstimmigen Beschluss an die wieder gegründete Feuerwehr in Schönau zur Ergänzung ihrer Ausstattung. Und auch diesmal: Vielen Dank!

 

In eigener Sache

Wie bereits vor 6 Jahren, finden Sie auch am 5. Juni 2016 wieder nur einen Namen auf dem Wahlzettel zur Bürgermeisterwahl. Letztmalig wird mein Name verzeichnet sein und ich bitte Sie ganz herzlich um Ihre Stimme. Habe ich vor sechs Jahren nochmals einen „Wahlboten“ erstellt, in dem ich Ihnen Persönliches mitgeteilt, eine kleine Rückschau gehalten und Pläne für die Zukunft aufgezeigt habe, so ist es dieses Mal anders. Dank der Landesregierung weiß niemand, wie lange die Amtsperiode des ehrenamtlichen Bürgermeisters überhaupt dauert. Wird im Landtag der Weg zur Einheitsgemeinde festgelegt, zerfällt das Modell VG und die jahrhundertelange Eigenständigkeit der Gemeinde hat sich erledigt. Für mich ein Unding, weil wir über unsere ureigenen Belange noch selber zuständig waren. Also könnte meine Amtszeit bereits 2018 wieder enden. Bis 2018 haben wir aber auch schon die Prioritäten im Gemeinderat festgelegt, so dass ich Ihnen kein neues Programm vorzulegen brauche. Friedhof, Knorrsches Haus, Schmiedegasse, neues Wohngebiet – alles wichtige und richtige Baustellen, die es einfach abzuarbeiten gilt. Dass möchte ich natürlich gern und mit dem gleichen Enthusiasmus wie in den letzten 12 Jahren tun. Und nach 12 Jahren im Amt und mit 57 Lebensjahren werden Sie auch den größten Teil meiner Vita kennen und ich habe auch nicht vor, meine Authentität zu verändern. Aber trotzdem möchte ich etwas tun, damit Sie am 5. Juni 2016 an der Kommunalwahl teilnehmen und damit zum Ausdruck bringen, dass Ihnen das Geschehen vor Ort oder die Akteure vor Ort nicht egal sind. 2010 habe ich den Wahlboten finanziert und dieses Mal soll dieses Geld Ihnen zugutekommen. Wie? Schenkt mir der Schulze Geld? Nein. Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag: 2010 war die Wahlbeteiligung mit ca. 40% doch sehr verhalten. Dies möchte ich verbessern, egal ob Sie mir die Stimme geben oder einen zweiten Namen auf dem Stimmzettel hinzufügen. Für jedes Prozent einer besseren Wahlbeteiligung als 2010 gebe ich beim Ossenritterfest am 28. August eine Kiste Bier (wahlweise auch Wein) aus! Sollten wir also eine Wahlbeteilung von sagenhaften 100% erreichen, würde ich 60 Kisten Bier (kann natürlich auch der Gegenwert sein) für unser Fest der Vereine spendieren. Dann schmeckt der Ochse am Grill sicherlich noch besser. Also, nicht vergessen, am 5. Juni in das Wahllokal kommen oder bereits jetzt die Briefwahl nutzen!

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Seit der letzten Gemeinderatssitzung hat sich in Sachen Schmiedegasse leider nicht viel getan. Die geänderten Pläne lassen ebenso auf sich warten wie die Absprachen mit den Grundstückseigentümern.

 

Das hat mir gut gefallen:

● Aus unseren Vereinen kamen die Zuarbeiten, mit der VG wurden die Daten und Satzungen abgeglichen und viele Privatpersonen haben wunderschöne Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Aber vor allem dem technischen Knowhow von Björn Funke und dem sehr großen Engagement meiner Stellvertreterin ist es zu verdanken, dass unsere neue Homepage „ein echter Hingucker“ geworden ist. Vielen Dank, Petra, für diese starke Leistung. Neugierig? www.gemeinde-uder.de

● Auch knapp 11 Monate nach der Flutkatastrophe haben die Schön-auer ihre Helfer in der Not nicht vergessen. Sie laden deshalb die Feuerwehren, das DRK, die Privatfirmen oder unseren Bauhof ganz herzlich zu einer Dankeschön-Veranstaltung am 11. Juni ab 16.00 Uhr ein. Eine wirklich noble Geste und meinen größten Respekt!

● Neben unseren erfolgreichen Reiterinnen bei den Kreisjugendspielen kommt jetzt auch aus einer anderen Sportart erfreuliche Kunde. Unsere 1. Mannschaft im Tischtennis hat den Staffelsieg geschafft und steigt auf! Herzlichen Glückwunsch! Aber auch den erfolgreichen Jugendmannschaften des FSV 1921 Uder, die kurz vor Ende der Saison aussichtsreicht platziert sind, drücken wir die Daumen im Endspurt!

● Auf 25 Jahre erfolgreiches Bestehen können sowohl die Trachtentanzgruppe als auch die Waldinteressentengemeinschaft zurückblicken. Der Waldinteressentengemeinschaft bin ich ungemein dankbar für viele gute Vorhaben (ich denke nur an die Blockhütte), die wir gemeinsam gemeistert haben und bei der die Gemeinde immer großzügig un-terstützt wurde. Und der Trachtentanzgruppe verdanken wir viele schöne Momente beim Ossenritterfest, bei Familienfeiern oder als kulturelle Botschafter über die Ortsgrenzen hinaus. Vielen Dank an die Verantwortlichen und hoffentlich noch auf viele gemeinsame Projekte.

 

Etwas zur Bürgermeisterwahl

Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen,

die zeigen, wie wir wirklich sind! – Joanne K. Rowling

Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr,

als du je wieder einholen kannst. – Louis Amstrong

 



Maisprung auf die Blockhütte