Oktober 2015

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

nach einer kleinen Auszeit, er war urlaubsreif, ist der Bote jetzt wieder da. Und natürlich auch die Themen, die in Uder und Schönau am meisten diskutiert wurden und werden. Da ist zunächst die Nacht vom 16. auf den 17. August, die wohl in unserem Ortsteil Schönau und bei unseren Feuerwehrkameraden so bald wohl nicht wieder vergessen wird. Rasend schnell bahnte sich das Wasser von Burgwalde herkommend den Weg durch Gärten, Scheunen und ergoss sich bei vielen Familien in die Keller und Wohnungen. Bis zu 1.90 m stand es bei Familie Hottenrott in der gesamten Etage. Fast so schnell wie es gekommen ist, war es zwar nicht wieder weg, aber noch in den frühen Morgenstunden war die Straße wieder befahrbar. Und dann konnte man sich auch einen Überblick verschaffen, welcher Schaden angerichtet war. Die Hilfsarbeiten liefen aber noch in der Nacht an und mit Unterstützung unseres Bauhofes, vieler Nachbarn, der Fa. Rohmund, der TWE, vieler Freunde und Kollegen konnte eine gewisse Grundreinigung erzielt werden. Ein Spendenkonto wurde umgehend eingerichtet und der Landkreis unterstützte die Aufräumarbeiten ebenfalls großzügig. Sachspenden trafen ein und wurden in der Feuerwehr zwischengelagert und dann nach Bedarf an die betroffenen Familien verteilt. Es war eine stressige Zeit und für mehrere Familien ist sie leider noch nicht zu Ende. Aber es war auch eine lehrreiche Zeit: In der Not stehen die Nachbarn, die Dorfgemeinschaft und das Eichsfeld zusammen. Es ist mir ein großes Bedürfnis, sicherlich auch im Namen unseres Ortsteiles, mich einmal bei allen Unterstützern, in welcher Form auch immer, ganz, ganz herzlich zu bedanken!

Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Zwischenzeitlich haben sich Bürgermeister, Sozialausschuss der Gemeinde und Gemeinderatsmitglied Mario Lehmann aus Schönau mit der Aufteilung der Spendengelder für die betroffenen Familien beschäftigt und einen sehr guten Kompromiss gefunden. Die Gelder sind, wie zugesagt, zu 100% ausgezahlt und wenn jetzt noch gespendet wird, kommt dies auch weiterhin dem Ortsteil Schönau zu Gute.

● Im August hat die mündliche Verhandlung zur rückwirkenden Erhebung der Straßenausbaubeiträge vor dem Verwaltungsgericht in Weimar stattgefunden. Bemängelt wurde u.a. ein Formfehler in unserer Satzung, der mit einem neuerlichen Beschluss des Gemeinderates aber korrigiert werden kann. Dies gilt es zu entscheiden.

● Das Leitbild der Landesregierung liegt vor und unsere Befürchtungen im Gemeinderat haben sich bestätigt. Verwaltungsgemeinschaften sollen „fortentwickelt werden“ und das heißt so viel wie: „aufgelöst“. Der Antrag der Gemeinden der VG Hanstein-Rusteberg und der VG Uder auf einen Zusammenschluss liegt aber noch im Innenministerium vor und wir sind gespannt, wie und ob überhaupt entschieden wird. 

Was tut sich momentan in Uder?

● Zwischenzeitlich haben sich Bürgermeister, Sozialausschuss der Gemeinde und Gemeinderatsmitglied Mario Lehmann aus Schönau mit der Aufteilung der Spendengelder für die betroffenen Familien beschäftigt und einen sehr guten Kompromiss gefunden. Die Gelder sind, wie zugesagt, zu 100% ausgezahlt und wenn jetzt noch gespendet wird, kommt dies auch weiterhin dem Ortsteil Schönau zu Gute.

● Im August hat die mündliche Verhandlung zur rückwirkenden Erhebung der Straßenausbaubeiträge vor dem Verwaltungsgericht in Weimar stattgefunden. Bemängelt wurde u.a. ein Formfehler in unserer Satzung, der mit einem neuerlichen Beschluss des Gemeinderates aber korrigiert werden kann. Dies gilt es zu entscheiden.

● Das Leitbild der Landesregierung liegt vor und unsere Befürchtungen im Gemeinderat haben sich bestätigt. Verwaltungsgemeinschaften sollen „fortentwickelt werden“ und das heißt so viel wie: „aufgelöst“. Der Antrag der Gemeinden der VG Hanstein-Rusteberg und der VG Uder auf einen Zusammenschluss liegt aber noch im Innenministerium vor und wir sind gespannt, wie und ob überhaupt entschieden wird. 

Dies & Das ...

● Die Gemeinde hat keinen eigenen Wohnraum und die KOWO kann eine Wohnung für Flüchtlinge anbieten (aber noch nicht belegt); mehr nicht. Und über die Bungalows entscheidet die Familienferienstätte.

● Sie verrichten ihre Arbeit oft im Stillen und als „gute Geister“. Aber sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag, damit Gemeinschaft funktioniert. Deshalb sind sie in diesem Jahr würdige Repräsentanten bei der Ehrenamtsveranstaltung des Landkreises: Uwe Beume, Matthias Krell, Uli Wölm, Helmut Preiß und Peter Offenbecher. Danke für Alles!

● Auch in diesem Jahr wird es einen „Ossenritter des Jahres“ geben. Wir wollen die Verleihung diesmal in das Kirmesprogramm integrieren! Zudem wird am Kirmessonntagnachmittag am Ortseingang (bei der Tankstelle) ein Begrüßungsschild enthüllt, das vom der Fa. Gerhard Berenshausen gefertigt wurde. Bürgermeister und Pfarrer laden ein!

● Nun ist unser Bauhof ja im Allgemeinen sehr fleißig und eigentlich darf ich keinen hervorheben. Aber aus gegebenen Anlass muss ich es tun. Man konnte es ihr ansehen, wieviel Spaß ihr der Umgang mit der Technik und die Arbeit in der Natur gemacht haben und wie konzentriert und freundlich sie auf der anderen Seite in der Bibliothek war. Jetzt ist Martina Rohner-Schild leider erkrankt und wird uns eine ganze Zeit fehlen. Zunächst einmal von Herzen gute Besserung und wir warten sehnsüchtig, dass du wieder in der Reihe bist! Bis uns Martina aber wieder zur Verfügung steht, unterstützt uns Lothar Galle und ich freue mich, einen kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter gewonnen zu haben. Auch Lothar wünsche ich alles Gute im Team.

● Er ist seit Jahren im Gemeinderat und nicht nur dort sehr engagiert. Jetzt wird Zach, wie er meistens nur genannt wird, 60 Jahre jung und deshalb: Alles Gute, viel Gesundheit und vielen Dank für dein Mittun! 

Das hat mir gut gefallen:

● Von 1953 bis 1991 hat sie in Uder gewirkt und in diesen 38 Jahren sehr viel Gutes und Segensreiches bewirkt. Ich habe jetzt Schwester Philomena in Berlin-Zehlendorf kennengelernt, wo die mittlerweile 92-Jährige ihren Lebensabend verbringt. Sie strahlt eine so ansteckende Herzlichkeit aus; das war schon beeindruckend! Sie ist über Uder und seine Menschen bestens informiert und lässt liebe Grüße an alle ausrichten, die sie noch in Erinnerung haben. Das mache ich doch gern.

● Seit nunmehr 25 Jahren ist die TWE ein fester Bestandteil als Arbeitgeber und als Leistungserbringer in unserer Region. Viele Projekte hat die Gemeinde Uder zusammen mit der TWE realisiert und immer war es ein faires und vertrauensvolles Miteinander. Wir wünschen Wolfgang und Stefan Baudach und ihrem Team alles Gute zum 25.! 

Aus aktuellem Anlass korrigiert:

● Eine Institution werden wir in unserem Ortsbild vermissen. Axel Thunert hat sein TUI-Reisebüro ganz nach Heiligenstadt verlagert.

● Das Parketgeschäft des viel zu früh verstorbenen Michael Piltz besteht weiter! Frau Piltz hat mich darüber informiert, dass nur noch die Vertragsunterschrift aussteht und dann bleibt das Geschäft in Uder!

● Es gab ja schon immer etwas Zeitverzug bei der Zuteilung der Fördermittel; aber in diesem Jahr war es „nicht normal“! Wir schreiben Oktober und erst jetzt kommen die Förderbescheide! Für die Umgestaltung des Platzes vorm Vereinshaus reichen die Mittel nicht oder wir bekommen erst die Zuteilung, wenn eine andere Gemeinde ihre Förderung zurückgibt. Einfach nur ärgerlich. Ausdrücklich ausnehmen bei meiner Kritik muss ich unsere Ansprechpartnerin, Frau Petri, vom Amt in Worbis, die uns immer bestens informiert und kompetent berät.  

 Ich habe mich heute beim griechischen Philosophen Epikur bedient und wenn Sie den Boten gelesen haben, werden sie verstehen, warum:

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige seiner Wünsche .

Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der, das kein Übel ewig währt.

Wir brauchen Freunde, nicht um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, sie brauchen zu dürfen

Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur

Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude