Juni 2015

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

es war mir sogar eine außerordentliche Sitzung des Gemeinderates wert. Sehr kurzfristig ist uns der bisherige Schwimmmeister „abhandengekommen“ und wir mussten handeln. Ich kann ja Gerhard Pilz verstehen, wenn ihm ein sehr guter Arbeitsvertrag angeboten wird, den man gar nicht ablehnen kann. Aber wir haben das schönste Freibad in der ganzen VG und dann können wir nicht öffnen; unvorstellbar. Ein großes Lob an Uli Wölm, der unsere Not erkannt und als ehemaliger Technischer Leiter der Bäderwelt in Göttingen nach Alternativen Ausschau gehalten hat; mit Erfolg. René Schwarz heißt nun in dieser Saison unser neuer Bademeister und wir konnten mit ihm einen Arbeitsvertrag abschließen. Die Öffnungszeiten werden sich nicht ändern, die Eintrittspreise bleiben in diesem Jahr konstant und die Versorgung ist auch gesichert. Da das Wetter und das Gesundheitsamt „mitgespielt“ haben, konnte das Bad bereits seit dem 13. Juni wieder genutzt werden. Aber wir brauchen bereits für das nächste Jahr einen neuen Verantwortlichen für unser schönes Bad, da Herr Schwarz uns dann nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Bademeister bekommt ein Saisonangebot und muss neben der Ausbildung als Rettungsassistent und der Aufsicht über die Schwimmbecken auch etwas technisches Verständnis für die dazugehörige Technik aufbringen. Hier sind wir für jeden Hinweis dankbar und am liebsten wäre uns natürlich eine langfristige Lösung. Ein ganz dickes Lob aber auch an Helmut Preiß, der uns in diesem Jahr, obwohl schon im Ruhestand, wieder als „gute Seele“ zur Verfügung steht. Ich weiß gar nicht, wie lange schon; ich weiß nur, man kann sich auf Helmut immer verlassen. 

Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

 Bei unserer außerordentlichen Sitzung ging es aber nicht nur um die Situation im Schwimmbad. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um über den Stand zur Fusion der beiden Verwaltungsgemeinschaften zu informieren. 26 von 27 Gemeinden haben eine einheitliche, zustimmende Erklärung verabschiedet. Mittlerweile haben wir vom Landrat Dr. Werner Henning (nach Rücksprache in Erfurt) auch aus der Kommunalauf-sicht „grünes Licht“ für unser Vorhaben erhalten. Am 7. Juli wird es eine Infoveranstaltung für alle Gemeinderäte und Bürgermeister der beiden VG-en geben und dann wird der weitere Fahrplan besprochen.  

Was tut sich momentan in Uder?

● Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie hat uns ja schon eine Weile beschäftigt; wird jetzt aber konkret. Die Baumaßnahmen am Wehr der Mittelmühle beginnen demnächst und deshalb wird die Schulstraße und ein Teil des Parkeinganges als Baustraße genutzt. In den Ferien dürfte dies ohne größere Probleme möglich sein und da die TWE den Zuschlag erhalten hat, bin ich ganz fest davon überzeugt, dass nach Beendigung der Baumaßnahmen (voraussichtlich Ende August) der alte Zustand wieder tophergerichtet wird. Die Zeltkirmes im Park wird davon natürlich nicht behindert. Bitte die örtlichen Aushänge beachten!

● Zweimal war Prof. Dr. Heimo Ertl schon da und glauben Sie mir; die Gestaltung des Platzes vorm Vereinshaus wird wieder ein „Hingucker“! ● Die Baugenehmigung im Bachrasen ist erteilt und dann wird es dort bald mit der Modernisierung und den neuen Spielgeräten losgehen!

● Das Seniorenzentrum „St. Jakobus“ wird nach nur 12 Monaten Bauzeit am 1. Juli eröffnet. Zuvor, am 28. Juni, können sich alle Interessierten bei einem „Tag der Offenen Tür“ die Einrichtung ansehen und erhalten natürlich Informationen zum Leistungsumfang. Ich bin froh, dass wir in Uder auch diese Betreuungsform anbieten können. DANKE 

Dies & Das ...

● Wenn erfolgreiches Unternehmertum und ehrenamtliche Vereinsarbeit aufeinander treffen, ist dies zwar sehr zu begrüßen, hält aber in der Regel den großen zeitlichen Anforderungen nicht stand. Und so ist es also nicht verwunderlich, dass Matthias Nörthen den Vorsitz beim Reit- und Fahrverein St. Martin wieder abgegeben hat. Vielen Dank, lieber Matthias, für deinen Einsatz für den Reitsport. Dem neuen Vorsitzenden Christian Böduel alles Gute im Amt, viel Erfolg bei den Turnieren und bei allen Entscheidungen immer ein glückliches Händchen. Vielen Dank auch für das tolle Turnier und die „Nacht der Pferde“!

● Auf 20 Jahre kann auch der Frauenfußball in unserer Gemeinde zu-rückblicken. Und dies mit beachtenswerten Erfolgen; denken wir nur an die Landesmeisterschaft. Mit einer Festwoche Anfang Juli soll dieses Ereignis würdig begangen werden und auch ich lade herzlich dazu ein. Und, ganz wichtig, natürlich am 20. Juni in Ershausen zum Rele-gationsrückspiel der 1. Männermannschaft: die Jungs brauchen uns nach der Heimpleite (1:2) jetzt erst recht! An uns soll es nicht liegen!

● Auch die Kirmesburschen besitzen ein großes Herz für unsere Kinder. Sie haben nicht nur Geld gesammelt, sie haben auch selbst Hand angelegt. Ein von ihnen finanziertes Sonnensegel wurde im DRK Kin-dergarten montiert und nun können die Kleinsten auch bei strahlenden Sonnenschein spielen. Danke an Sven Meyer und seine Burschen! Nicht vergessen: Im Juli ist Zeltkirmes mit einem tollen Programm!

● Seit ein paar Jahren „köchelt“ die Feuerwehr in Schönau „auf Spar-flamme“. Bevor wir aber gänzlich „das Licht ausmachen“, wollen wir noch einen Versuch starten, die letzte Gemeinschaft in unserem Ortsteil am Leben zu erhalten. Wer also auch weiterhin oder zukünftig Interesse an der Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr hat, komme bitte am Freitag, den 26. Juni, um 19.00 Uhr zum Gerätehaus!

● Jetzt ist der Wertstoffhof des Landkreises schon 4 Wochen auf dem Gelände der alten Mülldeponie in Betrieb und die Akzeptanz steigt. Sicherlich sind es ein paar Meter weiter als ins Wessenried; aber die Annahme ist nach wie vor kostenlos, schont unsere gemeinsame Umwelt und jetzt auch noch den Geldbeutel der Gemeinde Uder.

● Da hatte die Thüringer Energie wohl mehr versprochen, als sie letztendlich halten konnte. Aus dem „Pilotprojekt“ ist ein normales Angebot für die Erneuerung unserer Straßenlampen geworden. Da es auch ein Angebot der Eichsfeldwerke gibt, muss nun im Gemeinderat entschieden werden. Schade, im Fußball wäre dies ein Eigentor.

● Auf dem Friedhof wurde ein Ehering (der Größe nach von einem Mann) gefunden. Wer das gute Stück vermisst, kann es im Bauhof abholen.

● Herzlichen Dank für das Feedback zur 100. Ausgabe. Der Gemein-debote hat es damit sogar bis in die „richtige“ Presse gebracht.  

Das hat mir gut gefallen:

● Frau Dr. Fuchs und ihr Praxisteam können bereits auf 20 Jahre segensreiches Wirken in Uder zurückblicken. Vielen Dank dafür und schön dass Sie da sind! Danke auch für das nette Gespräch, liebe Frau Dr. Fuchs; es war ja überfällig! Ihre Praxis ist ein ganz wichtiger Teil der Infrastruktur und diese macht eine Gemeinde erst lebens-, liebens- und wohnenswert! Die Entwicklung zeig’s und darüber freuen wir uns!

● Seit nunmehr 20 Jahren ist auch Gudrun Meinold mit ihrem Team vom Haarstudio ein ganz fester Bestandteil im Dienstleistungsbereich der Gemeinde; prima und Danke! Bei der kleinen Jubiläumsfeier wurde auch an „Knorri“ gedacht; das alte Haus bekam den Tombolaerlös!

● Bereits auf eine 25-jährige Firmengeschichte kann Familie Trümper zurückblicken. Ob ein Auto gesucht wird, ob man sein Auto reparieren lassen muss oder ob neue Reifen gebraucht werden; auf die Werkstatt in der Ratsgasse ist Verlass. Auch hier ein herzliches Dankeschön!

● Zum 14. Mal fand der Waldbegang unserer Waldinteressentengemeinschaft statt und wie immer wurde er hervorragend vom Vorsitzenden Uwe Beume und Revierförster Jürgen Hahn vorbereitet und ausgerichtet. Und nicht nur das; auch der Grillplatz am Sannüber durfte sich über das Engagement der Waldinteressenten freuen. Albert Liese hat nämlich die Schutzhütte und die Sitzgelegenheiten wieder in einen sehr ansehnlichen Zustand gebracht. Prima! 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

 Leider nur fünf Väter und eine Mutti haben sich darüber informiert, wie wir die Spielplätze in Uder gestalten wollen. Dies war für die sehr intensive und sachliche Diskussion aber nicht abträglich; ganz im Gegenteil. Unsere Vorschläge wurden für sehr gut befunden und wurden mit weiteren guten Vorschlägen noch ergänzt. So sollte es sein! 

 Wenn einer eine Reise tut: Gesehen im Kräutergarten der Benediktiner-Reichsabtei zu Gengenbach im Schwarzwald

Achte auf deine Gedanken - sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte - sie werden zu Taten. Achte auf deine Taten - sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten - sie werden zum Charakter. Achte auf deinen Charakter - denn er wird dein Schicksal!

Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?

Freude dem, der kommt. Friede dem, der hier verweilt. Segen dem, der weiterzieht!



Maisprung auf die Blockhütte