März 2014

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

jeder Tag, jede Stunde; ja sogar jede Minute, die man sich mit den Kindern und Jugendlichen beschäftigt, ist sinnvoll angelegt. Ich durfte mich jetzt davon überzeugen, mit wie viel Liebe und Hingabe sich die Trainerinnen und Betreuer um den Nachwuchs beim SCU kümmern. Seit Monaten wurde für den „großen Auftritt“ bei den Büttenabenden oder beim Seniorenfasching geprobt und immer wieder die Schrittfolge geübt. Die Strapazen waren vergessen, sobald der erste Auftritt erfolgreich absolviert war. Leuchtende Augen nach den gelungenen Auftritten waren für mich der Beweis, dass sinnvolle Freizeitbeschäftigung nicht „mit Geld und guten Worten“ zu bezahlen ist. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass dies in allen anderen Vereinen, sei es die Jugendfeuerwehr, der Sportverein, die Pfadfinder (jemanden vergessen? Entschuldigung!) oder im kirchlichen Raum ähnlich ist. Noch etwas liegt mir gerade im Jubiläumsjahr auf dem Herzen. Seit 2005 gibt es ihn und gerade jetzt bitte ich um besonders rege Teil-nahme am Frühjahrsputz in der Gemeinde! Ich lade nicht nur unsere Vereinsmitglieder, sondern alle Einwohnerinnen und Einwohner ein, am Samstag, den 12. April, ab 9.00 Uhr unsere Gemeinde „auf Vordermann“ zu bringen, unschöne „Ecken“ zu entfernen, Rabatten zu pflegen, Müll und Unrat aufzusammeln und auch mal da zu kehren, wo keiner mehr sauber macht. Wir wollen in ein paar Wochen gute Gastgeber für viele Gäste sein, die sich am Programm zur Jahrfeier erfreuen wollen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Sie sich auch am Ambiente unseres Ortes erfreuen können. Sagen Sie mir auch, wo noch Hilfe nötig ist. Ich wäre ihnen sehr dankbar!

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Die letzte Sitzung des Gemeinderates in dieser Legislaturperiode beschäftigte sich im öffentlichen Teil ausschließlich mit dem Haushalt des laufenden Jahres. Er schließt bei den Ein- und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 2.973.000 € und im Vermögenshaushalt mit 1.087.500 € ausgeglichen ab. Der Schuldenstand wird von 711.000 € auf 556.000 € gesenkt und dies sind dann lediglich noch 219 €/Einwohner – ein sehr guter Wert, wenn man sich den Landesdurschnitt einmal anschaut. Genauso positiv ist die Entwicklung der Rücklage. Hatte wir in der Zeit, als das Gemeindehaus Riedelsburg gebaut wurde, gerade einmal die Pflichtrücklage von ca. 27.000 €, so sind es am Ende des Jahres 2014 satte 723.000 € und damit ein gutes Polster. Im Verwaltungshaushalt haben wir zur Absicherung der 925-Jahrfeier eine Summe von 50.000 € eingestellt, die wir beim besten Willen nicht ausgeben wollen. Aber wenn man sich zum Geburtstag Gäste einlädt, erwartet man auch nicht, mit den Geschenken die Feier bezahlt zu bekommen. Wir werden es sehen! Unsere Kindergärten und die Umlagen machen natürlich den Großteil des Verwaltungshaushaltes aus. Im Vermögenshaushalt hat der DRK-Kindergarten absolute Priorität. Ca. 120.000 € sind im Plan, wobei wir auf 79.000 € Fördermittel hoffen. Keine Förderung bekommen wir für den neuen Schulweg vom neuen Wohngebiet zur Bushaltestelle in der Mittelsten Binde. Daher hat sich der Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, diesen Weg ohne Förderung trotzdem zu bauen. Das Wohl und Wehe unserer Kinder hat Vorrang! Sollten weitere Fördergelder fließen, wird am Friedhof weiter investiert. Zugesagt ist bereits die Förderung für den Umbau des „Altenteils“ vom Knorrschen Haus und im Haushalt steht auch eine Summe, um das angrenzende Grundstück wieder in den Besitz der Gemeinde zu bekommen. Perspektivisch soll dort ein kulturhistorisches und parkähnliches Ensemble entstehen und zum Mittelpunkt der Gemeinde entwickelt werden. Aber in Ruhe und mit Augenmaß, wie Sie es von uns gewöhnt sind. Der Haushaltsplan wurde mit großer Mehrheit verabschiedet und das ganze Zahlenwerk können Sie gern im Bürgermeisteramt oder der Kämmerei der VG einsehen.

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Es ist deutlich zu sehen: der Friedhof nimmt eine andere Gestalt an: Die Wiedererrichtung des Kreuzes und der Pfarrgräber war schon jetzt der Anlass dafür. Auch die Schwesterngräber bzw. nur die Grabplatten wurden in Abstimmung mit unserem Pfarrer an ihren neuen Platz verlegt. Die Friedhofshalle wird einmal barrierefrei erreichbar sein und bekommt auf der rechten Seite noch einen Anbau. Dort wird dann auch die vielfach gewünschte Toilette integriert.

 

925-Jahrfeier

● Das nächste Treffen in Vorbereitung der Jahrfeier findet am 7. April um 19.30 im Gemeindehaus Riedelsburg statt. Interessierte wie immer herzlich willkommen! Eingeladen auch: alle Vereinsvorsitzenden!

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Mutigen, die Werbung für unser Fest beim Karnevalsumzug in Heiligenstadt gemacht haben.

 

Dies & Das ...

● Wir müssen erneut in die Technik des Bauhofes investieren. Die Gemeinde darf nach einer Klage eines Bürgers (nicht aus unserer Gemeinde) so wie bisher den Baumschnitt im Wessenried nicht mehr annehmen. Wir wollen aber die bewährten Leistungen beibehalten, müssen aber noch stärker den angelieferten Baumschnitt trennen. Was geschreddert werden kann, wird zukünftig klein gehäckselt und abgeholt. Für Koniferen und andere Strauchpflanzen wird es Container geben müssen. Die Grünschnittannahme bleibt aber davon unberührt.

● Die Bestattungsform „pflegearmes Rasengrab“ wird immer mehr gewählt. Bitte einmal beachten, dass dabei nur die Grabplatte mit Blumen, Kerzen oder Erinnerungsstücken zugestellt werden darf. Es wäre nicht pflegearm, wenn der Bauhof den ganzen Grabschmuck vor dem Mähen erst ab und dann wieder hinräumen müsste.

 

Das hat mir gut gefallen:

● Der Kartenvorverkauf beginnt: „Natürlich machen wir das. Somit können wir auch einen kleinen Beitrag zum Jubiläumsjahr leisten“. Wie „aus der Pistole geschossen“ kam diese Antwort bei allen drei Geschäften, bei denen ich darum gebeten habe, die Werbeartikel und die Eintrittskarten für die 925-Jahrfeier anzubieten. Mein ganz besonderer Dank daher an Familie Schürer, an Familie Gerhard Diegmann und an Familie Walburga Jünemann. Ein Dank auch an die VG, die unsere Tikethotline eingerichtet hat und betreut. Und ein Dankeschön an die Mitarbeiterinnen der Bibliothek, die ebenfalls das Sortiment anbieten.

● Die Jakobusscheune nimmt Gestalt an und mit den nun zugesagten finanziellen Mitteln geht der Umbau seinem Ende entgegen. Was die „Pfadis“ dort vollbracht haben, muss ich unbedingt einmal erwähnen!

● Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt zieht es Tausende Väter (mittlerweile auch ein paar Mütter) mit ihren Söhnen oder Freunden zum Klüschen Hagis zur Männerwallfahrt. In diesem Jahr darf die Jubiläumsgemeinde Uder die Heilige Messe mit gestalten. Der Kirchenchor wird die musikalische Umrahmung und die Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Dienste am Altar, wie Lesung und Fürbitten, übernehmen und ich darf den Bischof (vielleicht schon den Neuen?) und alle Wallfahrer begrüßen.

● Das Blumenwappen und die Blumenrabatten sind eine Augenweide!

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Das war kein Zufall; das war Böswilligkeit! Zum wiederholten Mal hat es unser Gemeindehaus Riedelsburg getroffen und wir sind fassungslos über den Grad der Zerstörung: runter getrampeltes Urinal, eingetretene Toilettentür, abgetretene Trennvorrichtungen und abgerissene Handtuchhalter! Wie viel Hass muss einem durch den Kopf gehen, um so eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen? So ein Ding zieht aber keiner allein durch und es macht mit Sicherheit auch genügend Radau. Daher ist es für mich unverständlich, wenn wieder keiner etwas gesehen oder bemerkt haben will. Auch Hehlerei ist mehr als feige!

 

Gerade im Jubiläumsjahr sehr wichtig:

 

Ihr müsst Herzen säen, wollt ihr Herzen ernten. Ludwig Börne

Dass du nicht kannst, wird dir vergeben, doch nimmermehr, dass du nicht willst. Henrik Ibsen

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen! Rousseau

 

 

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