Januar 2014

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

Ich hatte nur die Idee; trotzdem war die Anspannung groß. Ein ganz herzliches Dankeschön aber an all jene, die dafür gesorgt haben, dass in Uder die Silvestergala zu einem unvergleichlichen Event geworden ist. Von der Eintrittskarte über das Bestellsystem, vom Buffet über die gastronomische Versorgung, von der Musik bis hin zum kleinen Feuerwerk im mit Fackeln ausgestalteten Leinepark; einfach fantastisch! Was unser „Team 2014“, was André Schneider, Familie Glorius oder Andy Wölk auf die Beine gestellt haben, war ein wirklich würdiger Auftakt für unser so ereignisreiches Jahr 2014. Wenn nun die Festwoche auch so klappt? Und noch etwas dürfte bei den Besuchern „hängengeblieben“ sein: Don Camillo und Peppone! Mit dem Vergleich des legendären Pfarrers Con Camillo (gespielt von Fernandel) und seines Kontrahenten, Bürgermeister Peppone (gespielt von Gino Cervi), aus einer italienischen Kleinstadt hat unser Herr Pfarrer Jakob in seinem kurzen Grußwort aber nicht nur die Gäste, sondern auch mich überrascht. Der große Applaus im Saal wiederum hat gezeigt, dass die Gäste in uns beiden viele Ähnlichkeiten wie in den Filmen aus den 60-ziger Jahren sehen. Unterschiedliche Mittel, aber das gleiche Ziel: eine liebenswerte Gemeinschaft. Als einen Beitrag im Jubiläumsjahr werden Pfarrer Jakob und ich nun beim Karneval des SCU als Don Camillo und Peppone auftreten und ähnlich wie in den Filmen, die ein oder andere Episode aus dem Dorfleben neu zum Besten geben. Da wir uns auf drei Veranstaltungen (1. und 2. Prunksitzung und Seniorenfasching) geeinigt haben, ist die Gefahr, in der Fastenzeit nicht wieder ernst genommen zu werden, doch gering. Wir beide freuen uns; auch auf Sie!

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Die nächsten Sitzungen sind erst im Februar. Themen werden unser Haushalt und die Vorbereitung der Kommunalwahl sein. Da ich mich wieder um ein Mandat im Kreistag bewerben will und meine Stellvertreterin Monika Weinrich nicht wieder für den Gemeinderat kandidieren möchte, werde ich sie beiden Gremien als Gemeindewahlleiterin vorschlagen. Eine Würdigung ihrer Arbeit kommt später!

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Der letzte kranke Baum auf dem Friedhof wurde jetzt entfernt und unser Bauhof beginnt mit den Vorarbeiten zur Wiederherstellung der Grabstätte und des Kreuzes. Die eigentlichen Arbeiten werden dann durch Fachfirmen ausgeführt und die Kosten werden durch die Versicherung des Verursachers beglichen.

● Das Knorrsche Haus bekommt in diesen Tagen einen Anschluss an die Gasversorgung durch die EW Gas. Auch beim Alten DGH wird die Gasleitung verlegt, um eine bessere Nutzung der Räume zu erreichen. Die Vorarbeiten sind in Eigenleistung des Kirmesvereins erfolgt.

 

 

925 Jahre Gemeinde Uder im Jahr 2014

● Das genaue Festprogramm soll nun Mitte Februar in alle Haushalte verteilt werden, da sich immer noch kleine Veränderungen ergeben haben. Die Wanderung steht noch aus und wir warten noch auf die Entscheidung des Männergesangvereins, der noch ein Chorkonzert in das Programm mit einbringen will. Gemeinsam mit dem Programm wird es dann eine Übersicht der Artikel geben, die Werbung für unser Jubiläum machen sollen; z.B. Bierseidel, Stofftaschen, Kaffeetassen u.ä. Ganz wichtig ist auch, dass wir Ihnen 3 Fahnengrößen anbieten, mit denen Sie Ihr Haus oder ihr Grundstück schmücken können.

● „Man muss ja das Rad nicht zweimal erfinden“ besagt ein altes Sprichwort und deshalb habe ich für unsere Festveranstaltung die Erfahrung der Reinholteröder mit ihrem Jubiläum im vergangenen Jahr vorgestellt. Mein Kollege aus Reinholterode war voll des Lobes, sein Saal voll von Einwohnerinnen und Einwohner und unsere Mitglieder des Gemeinderates, die Vereinsvorsitzenden und das „Team 2014“ waren sich einig; so machen wir es auch! Wir überlegen nicht, wen wir aus der Gemeinde als Gäste einladen können, sondern wir laden Sie alle ein. Voraussetzung: Sie kaufen sich eine Eintrittskarte für 7 € und bekommen im Gegenzug dafür ein ganz tolles Programm, eine Schlachteplatte und den anschließenden Tanzabend mit den „Thanas“! Ich werde rechtzeitig aufmerksam machen, wo und wann es die Karten für diesen Abend gibt und dann können wirklich alle kommen, die Interesse haben und sich diesen Höhepunkt unserer Feierlichkeiten nicht entgehen lassen wollen.

● „Wer Arbeit sieht, dann die Ärmel hochkrempelt und uns bei der Bewältigung der vielen Aufgaben hilft, ist sehr gern gesehen“. Was ich bei der Silvestergala gesagt habe, gilt auch in 2014! Am 29. Januar 2014 im Gemeindehaus Riedelsburg ist wieder Gelegenheit dazu!

 

Dies & Das ...

● In den letzten zwei Jahren sind im Schwimmbad viele technische Veränderungen durchgeführt worden, die uns auch ein paar Euro gekostet haben. Aber es war sinnvoll und zukunftsorientiert angelegtes Geld, wie ein paar Zahlen verdeutlichen sollen. Lag der Stromverbrauch in der Regel bei 60.000 kWh, so ist er momentan bei 25.000 kwh angekommen. Die Stromkosten verringerten sich (obwohl der Preis von 0,18 Cent auf 0,25 Cent gestiegen ist) von durchschnittlich 10.000 € auf 6.500 €. Große Einsparungen gab es im Personalkostenbereich und für die Klärung und Wasseraufbereitung der zwei Becken wird weniger Chemie benötigt. Mehreinnahmen ergaben sich durch die Verpachtung des Kiosks und natürlich durch das schöne Wetter im letzten Jahr.

● Ich hatte eingeladen und kein Vereinsvorsitzender, kein Mitglied vom „Team 2014“ und kein Gemeinderatsmitglied fehlte unentschuldigt. Uns eint schließlich ein Ziel: eine super Festwoche zu organisieren, ein buntes Programm zu erstellen und damit einen würdigen Beitrag zum 925-jährigen Bestehen der Gemeinde zu leisten.

● Zunächst aber wurden noch die Termine abgesprochen, die außerhalb der Festwoche liegen und auch sehr wichtig sind. Da ist zunächst der Karneval mit seinen tollen Tagen bis zum Aschermittwoch am 5.

März. Dann ist auch schon der Frühjahrsputz am 12. April 2014, zudem eine Mitarbeit der Vereine zugesagt ist. Am 1. Mai wird es erstmalig einen „Maisprung“ des Karnevalsvereins zur Blockhütte geben. Für das leibliche Wohl und für einen Transfer zur Hütte für ältere Mitmenschen wird gesorgt sein. Eine sehr gute Idee.

 

In eigener Sache

● Der nächste Gemeindebote erscheint erst im März, da ich aus terminlichen Gründen im Februar nicht zum Schreiben kommen werde.

 

Das hat mir gut gefallen:

● „Graue Eminenz“ ist jemand, der im Hintergrund die Fäden zieht und manchmal somit „den Laden zusammenhält“, ohne groß in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Diese Erklärung musste geschrieben werden, da die jüngere Generation über den Begriff gerätselt hatte. Ich freue mich, das die Kirmesburschen sich nicht lange bei der Vorrede aufgehalten haben, sondern schon fleißig am werkeln ihres neuen Domizils sind. Eigenverantwortung kann viel Eigenleistung freisetzen und darüber freut sich nicht nur der Bürgermeister oder der Gemeinderat, sondern mit Sicherheit auch die Gemeindekasse.

● Ich bin Familie Udo Gümpel für ihr Entgegenkommen sehr dankbar. Obwohl sie die neuen Eigentümer sind, erlauben sie der Gemeinde auch weiterhin die Nutzung ihres Grundstücks als Spielplatz für unsere Jüngsten im Wohngebiet. Es ist nicht selbstverständlich!

● Seit gut einem Jahr ist unsere Bibliothek nun in ihrem neuen Domizil im alten Getränkemarkt. Zugegeben; wir sind damit von einem „Ortsende“ an das Andere gezogen. Aber der Publikumsverkehr hat wesentlich zugenommen, die Kindergärten kommen regelmäßig zu Besuch und wir haben sage und schreibe 54 Stammleser mehr als zuvor. 3831 Ausleihen wurden im vergangenen Jahr von den nun 152 registrierten Nutzern getätigt. Großen Dank an die lieben Damen!

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Es muss nicht immer, aber es kann sein; und leider ist es bei uns momentan so. Dadurch, dass mehrere Gruppen ein und dieselbe „Örtlichkeit“ benutzen, wird der Blick zur Sauberkeit vielleicht etwas getrübt oder auf den jeweiligen Nachnutzer gerichtet. Wie die Toiletten im Alten DGH zum Schluss ausgesehen haben, ist aber auf keinen Fall zu dulden und ich bitte doch alle Verantwortlichen um mehr Rücksicht. Wer zu Letzt das Alte DGH verlässt, schaut nicht nur, ob die Heizung heruntergefahren oder Fenster und Türen verschlossen sind. Nein, ein Blick auf den Zustand der Toiletten ist unausweichlich und zur Not muss halt einmal die Bürste oder der Schrupper genommen werden!

 

 

Marcus Tullius Cicero, der große römische Redner sagt:

 

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen!

Die Menschen verstehen nicht, welch Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt

Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen!

 

 

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