Dezember 2014

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

geschafft! Diesmal ist ein Jahr vergangen, bei dessem Start ich sehr gespannt auf den Verlauf war. Nun liegen knapp 365 ereignisreiche, freudige, sonnige und leider auch mal traurige Tage hinter uns. Begonnen hat alles mit der wunderschönen Silvestergala. Was danach in Uder folgte, ist bekannt, hinlänglich beschrieben, konnten wir erleben oder aktiv mitgestalten. Die Silvestergala hat nun einen Nachfolger gefunden, der auch sehr gut angenommen wird und mit Sicherheit wird auch der wunderschöne Lichterabend im Park irgendwann Nachahmer finden. Dazu war es einfach viel zu schön. 2014 war zwar eine stressige Zeit; aber sie war auch sehr interessant und lehrreich. Und am 14. Dezember um 19.00 Uhr wird im Gemeindehaus Riedelsburg jetzt der Bildband der Festwoche vorgestellt und verkauft. Da sowohl der Bildband als auch die Filme ehrenamtlich erstellt wurden bzw. werden, bin ich allen daran Beteiligten von Herzen dankbar. Ihr seid der Beweis, was eine tolle Gemeinschaft zu leisten in der Lage ist und dass so viel ehrenamtliches Engagement eine Kommune nur noch mehr bereichert. Und wenn mir früher einer etwas von Wimpel- oder Strickfrauen erzählt hätte, würde ich vermutlich ins Grübeln kommen. Jetzt nicht mehr und ich bin froh, dass es sie gibt. Und einem Verein möchte ich besonders danken: Die Jagdgenossenschaft Uder hat mit 5000,- €uro die größte Einzelspende zum Jubiläum beigesteuert! DANKE.

Nun wünsche ich allen einmal Zeit, wirklich zu entspannen und „runterzufahren“, wie es so schön heißt. Genießen Sie die Weihnachtstage, den Jahreswechsel, das Zusammensein mit der Familie, mit Freunden und bleiben Sie vor allem gesund!

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● „Nach alledem ist festzustellen, dass nach kommunalaufsichtlicher Prüfung der Angelegenheit kein Fehlverhalten des Bürgermeisters der Gemeinde Uder vorliegt und es in seinem Verhalten keinen Anlass zu Beanstandungen gibt“ so die Kommunalaufsicht des Landkreises im Schreiben an die UDF, das mir in Kopie vorliegt. Damit will ich es bewenden lassen. Da auch keine Beschlussvorlagen abzuarbeiten waren, findet keine Sitzung in diesem Jahr mehr statt und ich hoffe, dass von einer besinnlichen Adventszeit nicht immer nur geschrieben wird.

Was tut sich momentan in Uder?

● Der Bauausschuss muss sich nochmals mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die ja den Bachlauf der Lutter renaturieren möchte, befassen. Wir können zwar unsere Zustimmung geben, aber ob sie umgesetzt wird, liegt zunächst erst bei den Eigentümern der Flächen.

● Und wieder ist im neuen Wohngebiet ein Teilabschnitt erschlossen und kann zur Bebauung freigegeben werden. Spätestens im Frühjahr nächsten Jahres (so das Wettere mitspielt), soll das die gesamte Fläche erschlossen sein. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Uder nach wie vor eine sehr gute Adresse für Häuslebauer ist.

● Es geht voran! Immer mehr nimmt das Altenteil beim Knorrschen Haus Gestalt an und die Vorbereitungen für den Anbau des Laubenganges und der Renovierung des Haupthauses sind in der Planungs-endphase. Eine ganz nette Geste kam jetzt von der EW Gas. Sie erkennt das Bemühen in Uder um den Erhalt des ältesten Hauses an und möchten unserem Knorri als Präferenzobjekt eine 32KW Brennwerttherme nebst Anschlüssen kostenfrei zur Verfügung stellen. Somit ist im Haupthaus als auch im Altenteil für genügend Wärme gesorgt.

● Beim Kommunalgespräch der Thüringer Energie (TEN) in Bleicherode wurden „Pilotgemeinden“ gesucht, in denen die TEN gemeinsam mit der Gemeinde die Straßenbeleuchtung überarbeitet, modernisiert und betreibt. Gern habe ich die Verantwortlichen der TEN nach Uder eingeladen, um mich mit Ihnen dazu auszutauschen. Wenn es uns gelingt, zukunftsfähige, effiziente, umweltfreundliche und energiespa-rende Strukturen in Uder zu installieren, sollte man keine Möglichkeit auslassen. Ich bin gespannt, was uns die Fachleute anbieten.

● Es ist immer wieder schön, was sich unser Regelschule zum Weihnachtskonzert einfallen lässt. Und natürlich hat die Schule auch immer ein dankbares Publikum. Es war einfach ein ganz toller Abend, den die Regelschüler und ihre Lehrer super vorbereitet hatten. „Wir wollen Traditionen erhalten“, so das Credo beim Konzert. Prima! Jetzt sind wir gespannt auf das Konzert der Grundschule am Samstag.

 

Nachbetrachtung 925-Jahrfeier

● Stefan Baudach hat Wort gehalten. Und es sieht auch richtig gut aus. Ein Hinweisschild auf die 925-Jahrfeier ist ja am letzten Tag der Feier versteigert worden und der Erlös sollte unseren Kindergärten zu Gute kommen. Jeweils ein Paket mit Spielwaren und Büchern im Wert von 250 € sind jetzt an den Katholischen Kindergarten und an der Friedrich-Fröbel-Kindergarten übergeben worden. Und das Schild hat an der Außenwand der TWE einen gebührenden Platz gefunden!

● „Wir sind erst wieder durch den Gemeindeboten darauf aufmerksam geworden. Während der schönen Jahrfeier hatten wir es glatt vergessen und natürlich unterstützen wir das gelungen Fest noch mit einer Spende“ so der nette Anrufer aus dem Martin-Weinrich-Weg. Er hat großzügig Wort gehalten und dafür ein herzliches Dankeschön.

● „Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze“ und daher ein kleiner Tipp an unseren lieben Ortsteil: www.goldengelfest2018.de ist frei!

 

Dies & Das ...

● Wir hatten uns vor Jahren schon einmal mit dem Thema befasst; leider nicht konsequent genug. Jetzt haben wir, mein Kollege aus Arenshausen und ich, alle Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaften Hanstein/Rusteberg und Uder zu einem Informationsgespräch eingeladen. Thema: Zusammenlegung beider Verwaltungen. Egal, wie nun das Szenario in Erfurt weitergeht, auf Dauer werden so kleine Verwaltungsstrukturen mit ca. 5000 Einwohnern nicht mehr zu halten sein. Wollen wir nicht von vorn herein zum Mittelzentrum Heiligenstadt zugeordnet werden, müssen wir Alternativen anbieten, die auch langfristig Bestand haben. Es war und ist unser Ansinnen, dies im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft zu tun, damit die Eigenständigkeit der Orte gewahrt bleibt. Ausnahmslos alle anwesenden Bürgermeister begrüßten die Initiative! Jetzt werden wir uns Anfang des nächsten Jahres wieder treffen und erörtern, wie Kosten gespart und ob es rechtliche Rahmenbedingungen für unser Ansinnen gibt. Keineswegs wollen wir das Personal der VG verunsichern, aber nachdenken sei erlaubt, es geht um unsere Gemeinden, um unser Geld.

Das hat mir gut gefallen:

● Andreas Lange heißt der junge Mann und ist der neue Vorsitzende des DRK Ortsvereins Uder. Er erhielt bei der Neuwahl das einstimmige Vertrauen seiner Mitglieder und ich freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit. Ich bedanke mich auf das Herzlichste bei Maria Pluntke, die den Ortsverband nach der Trennung vom ITS Suhl durch „stürmischer See“ und in den sicheren Hafen gebracht hat.

● „Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit einen weiteren Ausschank an Glühwein/Kinderpunsch geben. Es war einfach nicht zu schaffen“, so mein Fazit beim Nachgespräch mit allen am Adventsmarkt beteiligten Vereinen, zudem nun auch die Kirmesburschen gehören. Aber es zeigt auch die gestiegene Resonanz und ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die vor, in und um die Kirche herum aktiv waren.

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Es gibt sie schon seit vielen, vielen Jahren und egal unter welcher Regierung: Steuern. Die Gemeinde erhebt welche und muss welche erheben, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet ist. Das Gros unserer Zahler aus Uder und Schönau kommt seinen Verpflichtungen ordentlich und entsprechend den Veranlagungen auch nach; aber leider nicht alle. Den Wenigen, die sich immer wieder der Grundsteuer entziehen, wurde jetzt letztmalig ein Schreiben übermittelt und dann wird die Gemeinde bei allen säumigen Zahlern von den gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch machen. Die „Geduldszeit“ ist vorüber!

● Eigentlich ist es nicht zu glauben, aber es ist mir vom mehreren Leidtragenden gesagt worden: Auf unserem Friedhof werden Grabgestecke entwendet! Was, bitteschön, haben die „Langfinger“ davon? Es ist beschämend, wenn man darüber berichten muss. Den dreisten Dieben sollten die Finger abfallen, dann würde man sie erkennen!

 

Ein paar Weisheiten zum Jahreswechsel

 

Wenns alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht; ja dann erst recht – Albert Einstein
Im neuen Jahr Glück und Heil, auf Weh und Wunden gute Salbe, auf groben Klotz ein grober Keil, auf einen Schelmen anderthalbe – J.W. von Goethe
Wirds besser? Wird’s schlimmer? Fragt man sich jährlich. Seien wir ehrlich – Leben ist immer lebensgefährlich – Erich Kästner
Danke sagen für das große Jahr, für die wunderbare Zeit, für so viel Liebe, so viel Leben, und für das was bleibt – Monika Minder

 

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