Oktober 2013

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

die Silvestergala ist ausgebucht, die Eintrittskarten gedruckt und in diesen Tagen wollen wir mit dem Kartenverkauf beginnen (bitte bei Caroline Herwig melden). Je näher das Jubiläumsjahr rückt, umso mehr ist die Spannung „mit Händen zu greifen“. Und es werden immer mehr, die mit Ideen, mit lustigen Vorschlägen und Vorhaben unser Fest bereichern wollen. Ich muss höllisch aufpassen, dass ich nicht einen bei der Aufzählung vergessen. Schließlich wird die ganze Arbeit im Ehrenamt geleistet und das ist nun mal Lob der einzige Verdienst. Aber ich hoffe, dass es mir verziehen wird, wenn wirklich mal ein Name nicht dort auftaucht, wo er verdientermaßen hingehört. Hauptsache bei der Jubiläumsveranstaltung im Juli hat alles seine Richtigkeit. Was wir alles geplant haben, wird immer aktuell im Internet veröffentlich. Unter www.ossenritterfest.de können Sie sich das vorläufige Programm ansehen und schon Ihre Höhepunkte vormerken. Ich habe bewusst von einem vorläufigen Programm geschrieben, da immer wieder noch an Details gearbeitet wird oder wie in diesen Tagen, Unvorhergesehenes auf meinen Tisch „flattert“. Sie waren, wie übrigens Ute Freudenberg auch, zur 900-Jahrfeier schon in Uder und haben nun nachgefragt, ob sie auch unsere 925-Jahrfeier bereichern dürfen: die „Geschwister Weißheit“, Hochseilartisten der Extraklasse. Wir werden darüber im „Team 2014“ beraten und ich muss auch mit den Mitgliedern des Gemeinderates den Finanzrahmen abstecken, bevor wir hier eine Entscheidung fällen. Und die geplante Versammlung ist natürlich noch nicht „vom Tisch“; es fehlte mir einfach in den letzten Tagen und Wochen die Zeit. Aber ich bin zuversichtlich und hoffe, Sie auch.

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Im Gemeinderat haben wir verschiedene Satzungsbeschlüsse zu den Wohngebieten gefasst und wer in diesen Tagen einen Spaziergang Richtung Lenterode macht, sieht, dass die Erschließungsarbeiten begonnen haben. Zunächst nur für das kleine Wohngebiet, dass zur Straße „Am Ochsenrasen“ zugeordnet wird. Für das große, das 4. Bebauungsgebiet Richtung Ziegelweg, wurde auch „der Weg“ frei ge-macht und auch gleich benahmt. Da alle Straßen im gesamten Wohngebiet mit „Am“ anfangen, wollte der Gemeinderat bei der letzten zu benennenden Straße keine Ausnahme machen und hat sich einstimmig für „Am Töpperberg“ entschieden. 21 Grundstücke werden an dieser Straße angeschlossen sein. Im Gemeinderat wurde zudem für einen privaten B-Plan und auch für das Seniorenzentrum „St. Jakobus“ ein Satzungs- und Abwägungsbeschluss gefasst.

● Vom Johannes Schmidt, dem Fraktionsvorsitzenden der UDF wurde der Beschluss zur Aufnahme der zwei Leinewehren in die Denkmalliste vorbereitet und einstimmig mitgetragen. Es ist ein Versuch, die geplante Umänderung an der Leine zu verhindern. Was über Jahrhunderte Bestand hatte, kann nicht einfach mit einem Pinselstrich vom „fer-nen Brüssel“ aus erledigt werden.

● Analog den Verträgen mit dem Heimatverein zur Betreibung der Heimatstube und mit dem Karnevalsverein zur Unterhaltung des alten DGH haben wir nun einen Vertrag mit dem „Freundeskreis Knorrsches Haus“ abgeschlossen, der die Zuständigkeiten regelt und in dem fest gelegt ist, was Aufgabe der Gemeinde als Eigentümer ist und was der Verein in Eigenverantwortung an diesem historischen Ensemble tun darf. Absprachen mit den Behörden, wie in der Vergangenheit, gehö-ren dazu und natürlich die Nutzung für kulturelle Veranstaltungen.

● Auf dem Friedhof in Schönau haben zwei Gräber die gesetzliche Liegezeit längst überschritten und sind seit Jahren nicht mehr gepflegt. Auch auf dem Friedhof in Uder sind Liegezeiten abgelaufen und müssen jetzt innerhalb eines halben Jahres ebenfalls beräumt werden. Um welche Gräber es geht, hängt in den Schaukästen. Ab April 2014 werden die Grabstätten ansonsten kostenpflichtig vom Bauhof beseitigt.

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Dauerthema an dieser Stelle ist die Mittelste Binde und darf natürlich nicht fehlen. Der Bauverlauf ist sehr gut und wir sind, auch wenn kleine Änderungen abgesprochen werden müssen, zuversichtlich.

● Die Gemeinde hat einen unentgeltlichen Nutzungsvertrag für das Grundstück Schmiedegasse/Straße der Einheit unterzeichnet, da sich der Rückkauf der Fläche noch hinzögern wird. Meine Vorstellung ist, dort im Dezember eine große Krippe zu platzieren um noch ein biss-chen mehr an die Weihnachtszeit zu erinnern. Danach werden wir die Jahrfeier in den Blick nehmen und dann gilt es zu überlegen, was wir generell einmal mit der Fläche vorhaben.

 

925 Jahre Gemeinde Uder im Jahr 2014

● Als nächste Veranstaltung steht jetzt erst mal der große Baby- und Kindeflohmarkt am Sonntag, den 20. Oktober 2013 auf dem Programm. Die jungen Muttis und auch Omis haben eine Tauschbörse für Kleidung vorbereitet und wollen bei Kaffee und Kuchen auch das Gesellige nicht zu kurz kommen lassen. Alle Erlöse kommen dem großen Kinderfest in der Jubiläumswoche zu Gute. Reger Besuch erwünscht!

Dies & Das ...

● Auch in diesem Jahr habe ich natürlich wieder von meinem Vorschlagsrecht für die Ehrenamtsveranstaltung des Landkreises Gebrauch gemacht. Unsere Feuerwehrkameraden Raphael Hartmann und Tino Schmidt, die bei der Hochwasserkatastrophe im Landkreis Greiz im Einsatz waren, haben sich diese Auszeichnung redlich verdient. Und mit Andreas Uhlich und Markus Wehr dürfen der Vorsitzende und der Schatzmeister des „Freundeskreises Knorrsches Haus“ an der Veranstaltung teilnehmen. Dies ist mein Dank an Beide, die ja stellvertretend für die Gemeinde dem alten Gemäuer in der Kirchgasse „wieder Leben einhauchen“ und ein Stück Kultur gleich mit initiieren.

● Die Kirmesburschen bitten am nächsten Wochenende wieder zum Tanz und ich mache an dieser Stelle einmal eindringlich dafür Werbung. Es geht, um es klar zu formulieren, auch um den Weiterbestand des Vereins! Ich sehe das Bemühen der jungen Leute und ich sehe auch, dass ohne Einnahmen die Ausgaben nicht gedeckt werden können. Geben Sie sich einmal einen Ruck und kommen Sie! DANKE

● Mit knapp 73% lag die Wahlbeteiligung in Uder im Vergleich zu den anderen Gemeinden der VG am „unteren Ende“. Trotzdem Danke!

● Mein kleiner Ausflug in die „höhere Politik“ ist beendet. Ich bin nicht allzu sehr traurig, dass es nicht geklappt hat. Aber ich bin stolz, dass es ein so knappes Ergebnis war. So muss Demokratie sein!

 

Das hat mir gut gefallen:

● Im Wirtschaftsplan der KOWO ist auch im nächsten Jahr die Gemeinde Uder vertreten. Die Wohnungen in der Leinestraße 2, 4 und 6 stehen auf dem Modernisierungsplan und werden modernen Ansprü-chen gerecht umgestaltet. Prima!

● Aus „altersgerechtem Wohnen“ ist nun ein „Mehrgenerationenhaus“ geworden. Die von mir benutzten Wörter bei der feierlichen Eröffnung haben sich nach der Besichtigung verschiedener Wohnungen dieses Hauses eindrucksvoll bestätigt: Ein weiteres „Schmuckstück“ und eine „große Bereicherung“ für unsere schöne Gemeinde sind entstanden!

● 150 Jahre Familiengeschichte enden bald, wenn nicht doch noch ein kleines Wunder eintritt. Eineinhalb Jahrhunderte ist Familie Diegmann an der Hauptstraße mit ihrem Geschäft präsent und was mit Kernseife begann, hat sich zu einer sehr guten Adresse für viele Dinge des täglichen Bedarfs entwickelt. Herzlichen Dank für diesen Dienst und wie heißt es so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“!

● Nachdem der Weg zur Schule von der Straße der Einheit neu gestaltet wurde, wird jetzt der Schulhof generalsaniert. Der Landkreis hat die benötigten Mittel im Haushalt freigegeben und nun erhalten unsere Schülerinnen und Schüler auch noch ein top gestaltetes Umfeld.

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Und wieder haben die Reifenstecher zugeschlagen. Diesmal erwischte es Mitglieder des Männergesangvereins, die nach der Chorprobe die böse Überraschung erleben durften. „Immer um das Schulgebäude herum“, so unser Kontaktbereichsbeamter Herr Fischer, ereignen sich die Straftaten und „ob ich die Anwohner nicht einmal um erhöhte Aufmerksamkeit und das Melden der kleinsten Hinweise sensibilisieren könnte“. Was ich hiermit gern, auch im Interesse der Gemeinde, tue!

 

 

 

Ein Thema, das sicherlich jeden schon beschäftigt hat!

Erfahrungen vererben sich nicht – jeder muss sie allein machen.
- Kurt Tucholsky -

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. - Konfuzius -

Erfahrung ist immer eine Parodie auf die Idee
- Johann Wolfgang von Goethe -

Wer etwas wert ist, den machen Erfahrung und Unglück besser.
- Johann Heinrich Pestalozzi –

 

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Uderaner und Schönauer geht Wählen!