Dezember 2013

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und manchmal fragt man sich, wo die Zeit nur so schnell hin will. Höhen und Tiefen, Freud und Leid lagen auch 2013 wieder dicht beieinander. Freude und Erleichterung über das Erreichen von persönlichen Vorhaben oder von gesteckten Zielen in der Gemeinde. Unverhoffte Glücksmomente in der Familie oder im Freundeskreis wechselten sich mit Enttäuschungen ab (wenn Fördermittel gestrichen werden) und, noch viel schlimmer, der Trauer über den Verlust lieber Mitmenschen ab. Aber das Leben lässt sich nun mal den Verlauf nicht vorschreiben und vielleicht sollte man sich öfters einmal den alten griechischen Dichter Horaz zu Herzen nehmen, der „Carpe diem“ gesagt hat. „Genieße diesen Tag“ und verschiebe das Gute nicht auf den Nächsten. Auch dies ist leichter geschrieben als getan. Aber zum Jahresabschluss kommt ja so ein Tag, wo man sich solche guten Vorsätze für eine gaaanz lange Zeit vornimmt. Hofft man! Ich darf Ihnen schon jetzt eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit wünschen, hoffe, dass Sie auch mal Zeit für sich selbst oder die Familie finden und daraus die Kraft schöpfen, vor Ihnen liegende Aufgaben erfolgreich zu meistern.

Und wenn Sie Ihre guten Wünsche in der Silvester- oder Neujahrsnacht an viele liebe Mitmenschen loswerden wollen, dann kommen Sie doch einfach in den Leinepark. Wir können dann gemeinsam den Jahreswechsel erleben und in das Jubiläumsjahr starten. Wir wollen jedenfalls kurz vor Mitternacht die Riedelsburg verlassen, um mit den Feuerwerkskörpern keinen Schaden anzurichten und mit einem Gläschen Sekt uns Gesundheit, viel Erfolg, Zufriedenheit und Alles Gute zu wünschen. Wäre schön, Sie dort zu treffen.

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Seit langer Zeit war mal wieder ein Gast im Gemeinderat und war verwundert, dass es zwar harmonisch in dem Gremium zugeht, wir aber nicht immer einer Meinung sind. Und beim Thema Straßenausbaubeiträge haben wir auch noch nie einen einhelligen Nenner gefunden. So auch bei dieser Versammlung, bei der die zweite Rate der rückwirkenden Erhebung der Straßenausbaubeiträge zur Beschlussfassung anstand. Im Ergebnis des Vergleichs vorm OVG und auf Anraten unseres Rechtsbeistandes sollten wir die Satzung in Gänze nochmals beschließen und haben ausgiebig darüber diskutiert. Nach einer ge-ringfügigen Ergänzung wurde die Satzung dann mehrheitlich beschlossen und der Beitragssatz auf 23 Cent/m² (und somit 4 Cent weniger als zunächst errechnet) gewichtete Fläche festgelegt. Ab dem Jahr 2014 erfolgt die Umsetzung und natürlich auch mit der Stundungsmöglichkeit.

● Die zweite Beschlussfassung des Rates galt dem Beitritt der Gemeinde zum „Kommunaler Energiezweckverband Thüringen (KET)“. Im Frühjahr zwar noch verschoben, haben sich aber viele Bedenken doch nicht bestätigt und da nur noch bis Jahresfrist Zeit zur Entscheidung war, hat auch hier der Gemeinderat sich mehrheitlich für einen Beitritt zur kommunalen Zweckverbandsfamilie entschlossen.

● Die Stellungnahme der Verwaltung zum geplanten Landesentwicklungsprogramm wurde ebenso zur Kenntnis genommen wie die Stellungnahmen zu den Leinewehren und der Information zur Wasserrahmenrichtlinie bezüglich der Maßnahmen an der Lutter.

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Die Bauabnahme ist erfolgt und natürlich wird jetzt die Mittelste Binde auch für den Verkehr freigegeben. Das wichtigste Bauvorhaben der Gemeinde ist geschafft und, wie ich finde, sehr gut gelungen. Bitte um Verständnis, dass ich jetzt nicht alle Beteiligten von der Planung bis zur Fertigstellung aufzähle; dies wird bei der offiziellen Übergabe erfolgen. Aber meinen großen Dank an alle Akteure möchte ich schon jetzt loswerden. Und natürlich bedanke ich mich auch bei den Anwohnern, die während der Bauphase doch mit einigen Einschränkungen vorlieb nehmen mussten und sehr oft kompromissbereit waren.

● Am „Altenteil“ ist die straßenseitige Fachwerksanierung abgeschlos-sen und noch in diesem Jahr wird das Dach vom Torbogen des Knorrschen Hauses erneuert. Das Geld kommt vom Landkreis und durch Lottomittel. Ersparnis für die Gemeinde: 7.000 €!

 

925 Jahre Gemeinde Uder im Jahr 2014

● Es waren drei Damen, die meiner eindringlichen Bitte um Mitarbeit im „Team 2014“ Folge geleistet haben; ganz herzlichen Dank. Immer wieder gibt es neue Aufgaben, stehen neue Herausforderungen an und gilt es, weitere Hürden zu meistern. An vielen Stellen wird eifrig und intensiv gearbeitet und dies stimmt mich optimistisch, dass wir eine gute Jubiläumsveranstaltung präsentieren können. Wobei die Informationsveranstaltung immer wieder verschoben werden muss, da an der Chronik, am Festumzug, an der Versorgung und immer wieder auch noch am Programm gearbeitet wird. Nun soll zusätzlich noch eine Veranstaltung für die ganz junge Generation aufgenommen werden. Dass die Jungs und Mädels ihren Mittagsschlaf noch brauchen und daher erst um 23.00 Uhr losgehen, sollte dabei kein Problem sein. Und noch einen Höhepunkt wollen wir nun in das umfangreiche Programm integrieren: die Geschwister Hoffmann! Seit vielen Jahren sind die blonde Anita und ihre schwarzhaarige Schwester Alexandra auf vielen Volksmusikbühnen zu Hause und bald auch in Uder.

● „Gern bin ich bereit, ihr Jubiläumsjahr mit einer Buchlesung zu bereichern“ hat mir Charlotte Thomas auf meine Anfrage zurück gemailt. Frau Thomas hat bereits mehrere Bestseller geschrieben, die das Mittelalter wieder lebendig werden lassen und sich sehr oft mit der Lagunenstadt Venedig, der Serenissima, beschäftigen. Da ich ihre Bücher in meinem Regal stehen habe, weiß ich, wovon ich schreibe.

● Aber zu Beginn des neuen Jahres (10. Januar) steht erst einmal eine Beratung aller Vereinsvorsitzenden, den Mitgliedern vom „Team 2014“ und dem Gemeinderat auf dem Programm. Einladungen kommen!

 

Dies & Das ...

● Es sind nur die alleinstehenden Rentnerinnen und Rentner, die einmal in der Adventszeit vom CDU Ortsverband Uder eingeladen und mit Kaffee, Kuchen, Glühwein, Stollen, Gebäck und einem kleinen Programm verwöhnt werden. In diesem Jahr sind bedeutend mehr der Einladung gefolgt und erstmalig haben die Regelschülerinnen und Regelschüler der benachbarten Schule Teile ihres Weihnachtskonzertes vorgetragen. Danke an die Schule für diesen liebenswerten Dienst und an alle fleißigen Helferinnen und Unterstützer.

 

Das hat mir gut gefallen:

● Auch wenn ich mich sicherlich wiederhole, aber für seinen Einfallsreichtum bin ich René Hackethal sehr dankbar. Was er jetzt wieder mitten ins Dorf „gezaubert“ hat, ist einfach Klasse. Wir haben lediglich darüber gesprochen, dass ich jetzt die Flächen zur Gestaltung nutzen kann, und schon werden ein „Hingucker“ und eine prima Werbung für unser Jubiläum daraus. Ich kann die Kollegen aus dem Bauhof schon verstehen, wenn sie öfters mal die Faust in der Hosentasche mache, weil der Chef wieder Überstunden angeordnet hat. Aber das Ergebnis stimmt und das ganze Dorf ist stolz auf euch; das meine ich ehrlich!

● Die Idee war super und eine ganz tolle Bereicherung am 1. Advent. Danke an Lutz und Bernadette Reipert für die Fotoaktion! Und dass auch noch 100 € sind für die Kinder in den Überschwemmungsgebiete gespendet wurden, ist natürlich das „Sahnehäubchen“! Ein ganz herzliches Dankeschön an unseren Kirchenchor, die Uderaner Musikanten, der Feuerwehr, den Pfadfindern, den „Knorris“, der 1. Männermannschaft des FSV und der CDU für diesen gelungenen Nachmittag!

● „Endlich ist die Kuh vom Eis“ würde ich sagen! Lang genug hat es ja gedauert, aber nach dem Heimatverein und dem SCU bekommt nun auch der Kirmesverein Räumlichkeiten von der Gemeinde zur Nutzung übertragen. Der Haken; sie müssen sich diese Räume unter dem alten DGH erst noch selber herrichten. Aber unsere jungen und dynamischen Kirmesburschen werden unter der Leitung ihrer „grauen Eminenz“ Matthias“ auch diese Herausforderung bewältigen.

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Aufgestellt, noch dazu auf fremden Gelände, sind die Container immer schnell. Und eigentlich gibt es ja auch überhaupt nichts einzuwenden, wenn alte Klamotten eingesammelt und wiederverwertet werden. Aber wenn sich die Firmen nicht um den Inhalt der Container kümmern und nicht regelmäßig gelehrt wird, dauert es meist nicht lange und die Standplätze verkommen zu Müllhalden. Siehe Bahnhofsgelände!

 

Von Wilhelm Buch kommt ein schöner Spruch, den ich gern mit dem Jubiläumsjahr verbinden möchte!

 

Will das Glück nach seinem Sinn, dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen, Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen!

 

 

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Maisprung auf die Blockhütte