April 2013

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

wir waren uns schnell einig und mittlerweile hat der Frühjahrsputz ja auch schon stattgefunden. Was unbürokratisch erledigt werden kann; dafür sind unsere Vereinsvorsitzenden immer zu haben. Leider war die Resonanz in diesem Jahr nicht so groß, wie wir es sonst gewohnt waren. Ob es an der zweiwöchigen Verschiebung gelegen hat, lässt sich nur spekulieren. Es tut gut, dass es für einige Vereine eine Selbstverständlichkeit ist, nicht nur zu nehmen, sondern auch einmal zu geben. Und es war erfreulich, dass erstmalig auch der „Freundeskreis Knorrsches Haus“ an der Aktion teilgenommen hat. Ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven, an unsere Unterstützer aus den Firmen und an unseren Bauhof, der eigentlich das ganze Jahr über Frühjahrsputz macht. Wir haben in den letzten Jahren schon wesentlich mehr Unrat und Müll eingesammelt und dies ist zum Teil mit ihr Verdienst.

Und noch ein Thema habe ich mit unseren Vereinsvorsitzenden im Beisein von Pfarrer Eberhard Jacob besprochen: das Ossenritterfest.

In diesem Jahr wird es leider nicht stattfinden und im Jubiläumsjahr wird es in die Fülle der Veranstaltungen integriert. Wir haben damit nicht nur auf die geringe Resonanz in den letzten Jahren reagiert, sondern wir wollen auch die Zeit nutzen, um uns über neue Formen und Inhalte zu verständigen. An einem möchte ich aber festhalten und da wird uns schon eine würdige Form einfallen: den Ossenritter des Jahres. Wir haben so viele Mitmenschen, die sich ehrenamtlich engagieren und in den Dienst einer guten Sache stellen; da wird sich schon eine Gelegenheit finden, um eine dieser Persönlichkeiten gebührend zu ehren und seine Leistung zu würdigen.

 

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Im Gemeinderat habe ich das Vorhaben angesprochen und wir haben gemeinsam über die Umsetzung diskutiert. Fest steht, dass wir alles unternehmen müssen, um die Kosten für die Gemeinde in bezahlbaren Grenzen zu halten. Dies gilt im besonderen Maße auch für die Energiekosten und hier unsere größte Ausgabe, die Straßenbeleuchtung. Es gibt keine gesetzliche Grundlage mehr, dass wir die Beleuchtung im ganzen Ort die ganze Nacht vorhalten müssen. Es gibt mehrere Rechtsprechungen, dass an wichtigen Kreuzungen oder bei Verkehrsbehinderungen im Gehwegbereich die Beleuchtung vorgehalten werden muss, aber dies wird von uns berücksichtigt. Wir wollen in den nächsten Monaten die Voraussetzungen schaffen, dass wir erst einmal alle Laternen erfassen und in einen Lageplan einarbeiten. Dann wollen wir an jeder einzelnen Lampe die Voraussetzung schaffen, dass wir sie für gewisse Stunden ausschalten oder herunter dimmen können. Dies ist erst einmal ein großer Aufwand, den wir aber mit Hilfe unseres Bauhofes erbringen wollen. Es wird dann im Gemeinderat zu diskutieren sein, von wann bis wann und wo wir die Straßenbeleuchtung herunterfahren oder stundenweise abschalten wollen. Andernorts (und da brauche ich nur nach Lenterode oder Lutter zu schauen) wird dies schon länger gehandhabt. Uns hat bisher der immense Aufwand „abgeschreckt“, aber jetzt sind es die Betriebskosten, die uns den größeren „Schrecken“ einjagen und da müssen und wollen wir handeln.

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Die Bauarbeiten in der Mittelsten Binde wurden wetterbedingt verschoben. Darüber, über den Planungsstand und organisatorische Hinweise, haben wir in einer zweiten Anwohnerversammlung informiert und diskutiert. Sehr sachlich wurden Bedenken geäußert, Vorschläge unterbreitet und andere Lösungen vorgeschlagen. Vom Planungsbüro und von der bauausführenden Firma wurden die Sachstände erläutert und die Hinweise dankend angenommen. Ein provisorischer Parkplatz in der Schmiedegasse wird eingerichtet, wenn man in der Bauphase mal nicht auf das eigene Grundstück kommt.

● Ich bin aus dem Bürgermeisteramt ausgezogen! Wer sich jetzt schon die Hände gerieben hat, den muss ich leider enttäuschen. Im Rahmen des Frühjahrsputzes haben wir das alte Bürgermeisteramt leer gezogen und ab sofort finden meine Sprechstunden im Gebäude der Feuerwehr, im ehemaligen Büro des Bauhofleiters statt. Die Vorteile habe ich in einem der letzten Gemeindeboten bereits erläutert und meine erste Sprechstunde wurde auch, wie üblich, gut angenommen. Wer körperlich nicht in der Lage ist, die Treppen zu absolvieren, dem komme ich natürlich entgegen und wir finden schon eine Möglichkeit, uns auszutauschen. Es soll ja auch keine Dauerlösung sein, denn irgendwann haben wir das Knorrsche Haus fertig! Ich hoffe auf Ihr Verständnis!

● Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie lässt uns nun doch nicht los und so müssen wir Maßnahmen an der Lutter in Auftrag geben, damit die Durchlässigkeit für unsere Fische gewährleistet wird!

● Gemeinsam mit der Waldinteressentengemeinschaft und entspre-chenden Fördermitteln wird der Eberstein wieder zugängig gemacht.

 

925 Jahre Gemeinde Uder im Jahr 2014

● Anders als noch zur 900-Jahrfeier beinhaltet das Logo zum Jubiläum im nächsten Jahr keine markanten Gebäude. Darauf habe ich mich mit Jens Offenbecher, Peter Weinrich und Steffen Rott geeinigt. Sie sind die Mitglieder vom Team 2014, die sich für Marketing und Sponsoring verantwortlich zeichnen. Ein sympathisches Logo, dass in den nächsten Wochen bereits an den Ortseingängen auf unser Jubiläum aufmerksam machen soll. Prima Unterstützung erhielten wir von Herrn Kunze und seiner Mannschaft von der Firma HIQ.

● „Auch könnten wir uns vorstellen, die jährlich stattfindende Projektwoche inhaltlich zum 925-jährigen Jubiläum zu gestalten“, so Collette Gaßmann von der Grundschule in Lutter. Ich bin Ihr und unseren Schulen und Kindergärten sehr dankbar, dass sie sich mit einbringen wollen und somit für die zukünftige Generation Geschichte lebendig vermitteln helfen. Natürlich bedarf es weiterer Planungen, um alle vorgeschlagenen Aktionen zu einem guten Erfolg zu führen.

 

 

Aus gegebenem Anlas:

● Vielleicht hatte ich damals auch eine sehr einseitige Meinung, denn wir waren in den ersten Jahren bestimmt keine Freunde und einmal (2004) sogar Kontrahenten um das Amt des Bürgermeisters. Mittlerweile wissen wir aber beide, dass man gemeinsam vieles leichter und besser erreichen kann und haben uns gut arrangiert. Nun wird Johannes Schmidt, Ehrengemeinderat, Fraktionsvorsitzender der UDF, bekennender Bayern-Fan und Chef-Sänger, 60 Jahre und dazu möchte ich herzlich gratulieren und vor allem Gesundheit wünschen!

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Wenn ich nun bereits zum fünften Mal auf dasselbe Problem hinweise, mache ich dies nicht, weil hier im Gemeindeboten noch Zeilen frei waren. Nein; immer wieder machen mich Mitbürger darauf aufmerksam, dass Hunde nicht nur gemeindeeigene Grundstücke für ihre Hinterlassenschaften aufsuchen, sondern auch Privatgrundstücke mit Duldung ihres Herrchens angesteuert werden. Und mit dem Frühlingseinzug werden die „Tretminen“ nun auch sichtbar. Einfach nur ärgerlich!

● „Nein, wir haben keine heiße Spur. Weder beim Vandalismus am Radweg noch beim Reifenstechen in der Karnevalszeit können wir Ergebnisse vorzeigen“, so unser Kontaktbereichsbeamter, Herr Fischer. Es kann sich nicht um einen Einzeltäter handeln, wenn man sieht, wie die Sitzgelegenheit am Radweg zerlegt wurde. Ich appelliere wirklich nochmals an das Verantwortungsbewusstsein aller, uns bei der Suche nach den Übeltätern zu unterstützen!

 

Das hat mir gut gefallen:

● Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass die Jagdgenossenschaft Uder und die Waldinteressenten Uder in diesen Tagen gesetzt haben: jeweils 2.000 € stellen sie für die Durchführung der 925-Jahrfeier im nächsten Jahr zur Verfügung. Ein Hinweis dafür, dass die Verbände auf ein gutes Miteinander in der Gemeinde großen Wert legen und zeigen: Wir lassen euch bei einer großen Veranstaltung nicht im Stich! Danke sehr!

● „Lieben Dank für die tolle Unterstützung“ stand geschrieben und Andrea und Marcel haben sich für etwas bedankt, dass ich als selbst-verständlich angesehen habe. Ich war sehr angenehm überrascht, hoffe nicht, dass „Merci“ als Bestechung gilt und möchte keine Nachahmer!

● Die ersten Vereine haben ihre „Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Uder“ ergänzt und entsprechende Unterlagen abgegeben. Alle anderen möchte ich nochmals an die einmalige Chance erinnern, ihren Verein im Band 2 aktuell wiederzufinden, wenn er im nächsten Jahr zum Jubiläum herausgegeben wird. - Siehe auch Spruch -

 

 

Albert Einstein hat nicht nur eine berühmte These aufgestellt, er hat auch einen klugen Spruch gesagt:

 

Wenn Sie so denken, wie Sie immer gedacht haben,

werden Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben,

Wenn Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben,

werden Sie das bewirken, was Sie immer bewirkt haben!