September 2012

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

das Gute zuerst! Auch in diesem Jahr wurde ein Mitglied unserer Dorfgemeinschaft zum „Ossenritter des Jahres“ gekürt, der diese schöne Auszeichnung mehr als verdient hat. Aber anders als in den Jahren zuvor haben wir dieses Mal mehr seine ganze Lebensleistung als Bewertungsgrundlage genommen. Zudem gab es mit seinem 80. Geburtstag auch einen prima Anlass und deshalb auch von hier nochmals: Danke für dein Engagement in all den Jahren, lieber Heinz (Heinrich) Kobold, und viel Gesundheit weiterhin. Und wenn ein so gestandener Mann vor Rührung Tränen in den Augen hat, dann haben wir alles richtig gemacht!

Sie waren eine ganz tolle Bereicherung unseres Festes und ihr musikalisches Repertoire kannte keine Grenzen – die Fröhlichen Eichsfelder. Das Akkordeonorchester aus Hundeshagen unter der Leitung von Gerhard Sedelmaier war unser Überraschungsgast und die Leistung war ausgezeichnet. Ausgezeichnet waren auch das Kuchenbuffet, die Bedienung, die wieder einmal kostenlose Bereitstellung des Blumengebindes am Kriegerdenkmal durch Schwagers Blumenladen und die Programme unserer Vereine, so sie denn da waren. Und da komme ich zum weniger Guten an diesem Nachmittag. Dieses Fest ist einmal vom Heimatverein ins Leben gerufen worden, damit alle Vereine des Ortes ihre Vielfalt zeigen und sich für neue Mitglieder öffnen können. Es ist nicht, und dies habe ich bereits auf dem Saal gesagt, dazu da, dass der Bürgermeister den „Grüßeonkel“ gibt. Wenn es nicht mehr gewünscht ist, sollte man es unumwunden sagen. Seit Januar steht der Termin und Stunden vorher, wenn überhaupt, kommen die Absagen. Verlässlichkeit sieht anders aus!

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Im Hauptausschuss stand die Vorbereitung der Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung. Wie bereits erwähnt, müssen wir die Satzung zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts anpassen und zusätzlich sind wir vom Gesetzgeber aufgefordert worden, auch die Hundesteuersatzung textlich (nicht die Höhe der Hundesteuer!) zu überarbeiten.

● Wir erhalten im Rahmen der Dorferneuerung doch die Förderung für den Lindesaal. Somit werden die Dämmung und die Fenster erneuert.

● Auf jeden Fall macht sich ein Nachtragshaushalt erforderlich, da wir nun mit der Umgestaltung des Friedhofes nicht beginnen können. Dieser relativ große Posten im Haushalt soll nun in die Rücklage gestellt werden. Aber darüber wird der Gemeinderat zu entscheiden haben.

● Ich habe den Mitgliedern auch meine Vorstelllung bezüglich dem jetzigen Bürgermeisteramt vorgestellt. Wir halten für 2 Sprechstunden in der Woche fast eine ganze Etage vor und dies im Winter auch noch mit großem Aufwand. Warum kommt mir erst jetzt die Idee? Weil wir auch erst jetzt die entsprechenden Möglichkeiten haben. In den nächsten Wochen wird der Bauhof alles daran setzten, dass die Bibliothek ihren Platz im neuen Bauhof bekommt. Der ehemalige Sozialtrakt dort bietet sich als Übergangslösung gut an. Für mich ergeben sich zwei Vorteile: 1. Wir können das alte Bürgermeisteramt veräußern und ein Kaufinteressent ist vorhanden und 2. Die Bibliothek würde mehr ins Bewusstsein rücken. Und dass die Bibliothek ebenerdig ist, wird für die Leser sicherlich auch ein Vorteil sein. Und keine Sorge, mit Hausschuhen gehe ich auch nicht hin. Außerdem ist es eine Übergangslösung, bis wir die richtige Adresse in der Kirchgasse 4 beziehen können!

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Die Lärmschutzwand ist am Entstehen und sie macht es erforderlich, dass wir wieder den alten Weg zum Schulhof herrichten müssen. Kein Problem und in zwei Wochen sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.

● Sie haben es sicherlich schon gesehen: Der Leine-Heide-Radweg bekommt eine neue, detailliertere Beschilderung. Die Gemeinde Uder ist federführend für alle betreffenden Gemeinden im Landkreis.

● In gewohnt sachlicher Atmosphäre verlief die Anwohnerversammlung der Mittelsten Binde. Die Pläne für den Schmutzwasserkanal und die Hausanschlüsse wurden von Stefan Klaus ausführlich erläutert und Zacharias Kobold und mir oblag die Vorstellung der Straßenoberfläche. Wir haben zum Ende der Diskussionsrunde ein einstimmiges Votum erhalten, wie die Straße zukünftig aussehen soll und werden uns diesem verpflichtet fühlen. Die nächste Versammlung ist vor dem Baubeginn vorgesehen, um die Absprachen bezüglich Parken, Müllabfuhr, Erreichbarkeit der Grundstücke usw. abzusprechen.

● Der Kaufvertrag ist abgeschlossen und die Gemeinde hat auf das Vorkaufsrecht verzichtet. Daher weiß ich, dass sich der „Curamus“-Pflegedienst in Uder engagieren wird. „Habe bitte Verständnis, dass wir erst alle Verträge unter Dach und Fach haben wollen, bevor ich mich näher zum Senioren-Zentrum äußern möchte“, sagte mir Beatrix Bachmann, die ich schon eine lange Zeit kenne. Habe ich!

● Und auch beim Umbau des alten katholischen Kindergartens ist Bewegung. Ein Container nach dem anderen wird mit Bauschutt gefüllt und ist ein untrügliches Zeichen, das Neues am Entstehen ist.

 

 

Dies & Das …

● Notenwarte sind in einem Gesangverein nicht wegzudenken. Sie leisten eine enorm wichtige Arbeit, die aber kaum öffentlich wahrgenommen wird. Dies will ich einmal ändern und habe die Notenwarte Edgar Kistner und Gertrud Klinge (Gerhard Müller war im letzten Jahr bereits mit seiner Frau dabei) zur Ehrenamtsveranstaltung des Landkreises nominiert. Außerdem schlage ich für ihr großes Engagement noch Frau Christa Brandies und Lothar Weinrich aus der Siedlung vor.

● Das „Bündnis für den Pilger“ hat mit dem vergangenen Freitag seine Aufgabe nun komplett erfüllt. Da wurde nämlich die Bronzeplatte enthüllt, die vor dem Pilger Auskunft über den Sinn und Zweck gibt.

● Nur noch bis zum 27. Oktober ist die Grünschnittannahme im Wessenried geöffnet. Bis dahin kann auch noch trockener Baumschnitt oder was noch an den Brenntagen erlaubt ist, angeliefert werden.

● „dort, wo das Eichsfeld am schwärzesten ist“ konnte ich aus der Zeitung entnehmen. Es gibt bestimmt intelligentere Gründe für die Standortwahl eines Büros in unserer schönen Gemeinde.

 

 

925 Jahre Gemeinde Uder im Jahr 2014

● Auch die zweite Zusammenkunft war sehr sachlich und von neuen Ideen geprägt. Natürlich werden auch die Kindergärten, Schule, Firmen, Gewerbetreibenden oder die Bildungsstätte später in die Planungen mit einbezogen. Ändern werden sich nach dem schrecklichen Unglück von Worbis mit Sicherheit die Standards beim Festumzug.

 

Das hat mir gut gefallen:

● Er hat sich Zeit genommen und er hat auch zugehört, unser neuer Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wie es offiziell heißt. Peter Altmaier war in Uder und ich konnte ihm eine Frage stellen, die mich schon lange beschäftigt. „Gibt es Studien, Forschungsergebnisse oder sogar schon erste Versuche, wie man Flussläufe energetisch sinnvoll nutzen kann?“ Wir sind nicht in der Lage, große Solarparks anzulegen, aber wir haben die Ressource Wasser, die 24 Stunden am Tag zur Verfügung stünde. In Worbis habe ich mir vor Kurzem diese Form der Energiegewinnung angeschaut und war eigentlich beeindruckt, wie einfach es ginge – wenn da nicht die bürokratischen Hürden wären. Auch um deren Vereinfachung habe ich den Minister gebeten. „Schreiben Sie mir“ hat er gesagt und ich habe es schon getan! In diesem Fall dürften wir alle gespannt sein.

 

Das hat mir eigentlich nicht gefallen:

● In der letzten Zeit ist es ruhig geworden im Jugendclub. Ganz oft in letzter Zeit steht Carsten Kobold allein vor dem Berg an Arbeit, den sich eigentlich mehrere Jugendliche freiwillig aufgeladen hatten. Die Gründe für deren plötzliche Enthaltsamkeit mögen mit Schule, Ausbildung oder wechselnden Interessen verbunden sein. Aber genauso wie man euphorisch zu Beginn der Aktion schon die Vorstandsposten im neuen Club verteilt hat, hätte man sich jetzt eingestehen müssen: „Wir schaffen es nicht allein“. Wir müssen miteinander reden!

● Es war eine ganze Zeit ein gutes Miteinander. Jetzt denken einige Fußballer aber wieder, sie können noch viel besser schwimmen, wenn Gerhard Pilz nicht zuschaut! Muss dies sein?

 

 

Von Albert Einstein (1879-1955), Nobelpreisträger und theo-retischer Physiker stammen folgende Zitate:

 

Als wichtigste Aufgabe des Staates sehe ich die, das Individuum zu schützen und ihm die Möglichkeit zu bieten, sich zur schöpferischen Persönlichkeit zu entfalten. Unser Staat soll also unser Diener sein, nicht wir die Sklaven des Staates.

 

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Unser Schicksal wird so sein, wie wir es verdienen.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben!

 

 



Uderaner und Schönauer geht Wählen!