März 2012

Liebe Einwohnerinnen,
liebe Einwohner der Gemeinde
Uder und Schönau,

viele von Ihnen lesen ihn mit Interesse, einige tun ihn samt Höhberg-Echo gleich in die Blaue Tonne und manche werten ihn sogar im Kreise von Gleichgesinnten aus: den Gemeindeboten! Mittlerweile gibt es davon 75 Stück und bis 2016 ist noch eine lange Zeit und daher kein Ende abzusehen. 75 Gemeindeboten -und trotzdem fällt es manchmal schwer, die nächste Ausgabe zu schreiben. Er soll ja nicht gerade ein intellektuelles Meisterwerk werden, aber er sollte doch ein Mindestmaß an Informationen enthalten. Und auch wenn er kein offizielles Amtsblatt ist, soll er aber trotzdem nicht als „Schwatzblatt“ des Bürgermeisters daher kommen. Und wenn weder Hauptausschuss noch Gemeinderat getagt haben, fällt es eben manchmal schwer, die Zeilen mit wichtigen Angelegenheiten zu füllen. Zugegeben; ich hab auch schon mal Privates oder Persönliches geschrieben, aber nie übermäßig. Auch habe ich natürlich im Laufe der Zeit viele Reaktionen auf den Gemeindeboten erhalten und bin dankbar, wenn ich mit dem Geschriebenen etwas erreichen oder Anregungen geben konnte. Die Ergebnisse sind schwer messbar, aber dem Informationsfluss zwischen Gemeinderat und Gemeinde hat es mit Sicherheit nicht geschadet. Etwas würde mich jedenfalls sehr interessieren: Gibt es einen Mitbürger oder eine Mitbürgerin aus unserer schönen Gemeinde, die noch alle Ausgaben besitzen? Natürlich kann man auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-uder.de) sich alle Ausgaben ansehen und sicherlich auch ausdrucken (inklusive der Sonderausgaben zur Verabschiedung von Pfarrer Brodmann). Aber wer hat sich den Spaß gemacht und hat seit November 2004 alle Ausgaben aufgehoben? Würde mich über eine Info freuen.

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Im Bauausschuss haben wir nochmals die Satzung zu den Straßenausbaubeiträgen diskutiert und Veränderungen vorgenommen. Und alle Presseveröffentlichungen der letzten Tage werden an der Tatsache nichts ändern, dass wir auf ein Gesetz „reagieren“ und für dessen Umsetzung sorgen müssen. Unsere vordringliche Aufgabe ist es, dies so vernünftig wie möglich zu bewerkstelligen. In vielen Gemeinden wird dies auch so gesehen und entsprechend gehandelt; sicherlich auch mit Unmut. Denn wer greift schon gern auf Anordnung in die Taschen der eigenen Mitbürgerinnen und Mitbürger?

● Der Sozialausschuss hat sich „in einer langen Nacht“ mit der Satzung zur „Vergabe der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Uder“ beschäftigt und einen guten Vorschlag für den Gemeinderat unterbreitet. Darauf können wir aufbauen und ihn dann zur Entscheidung stellen.

 

Was tut sich momentan in Uder?

● Anfang April ist es soweit! Die renovierten und neu aufgeteilten Räumlichkeiten in unserem Ärztehaus stehen Frau Dr. Gralher für die Betreibung ihrer Praxis nun zur Verfügung und wir wünschen ihr zur Einweihung alles Gute. Wir freuen uns, dass sich mit Frau Dr. Gralher und Frau Dr. Fuchs zwei anerkannte Allgemeinmedizinerinnen in unserer Gemeinde niedergelassen haben und die so wichtige medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger absichern.

● Die Gemeindewohnung im Ärztehaus wird nach dem Auszug der jetzigen Mieterin erst renoviert und könnte dann wieder vermietet werden. Interessenten bitte im Bürgermeisteramt melden.

● Der Frühjahrsputz steht an; am Samstag, den 24. März ab 9.00 Uhr geht es wieder bei der Feuerwehr los. Bereits zum siebten Mal bitte ich die Mitglieder unserer Vereine um einen freiwilligen Dienst zum Wohle und zum guten Aussehen der Gemeinde. Und bereits seit der ersten Aktion im Jahr 2005 gibt es Vereine, die mich darin tatkräftig unterstützen. Dabei gibt es Aufgaben, die sehr speziell sind und nur z. B. von der Feuerwehr bzw. Jugendfeuerwehr erledigt werden können, da dort die entsprechenden Arbeitsmaterialien vorhanden sind. Aber in den letzten Jahren haben auch Privatpersonen den Weg zu uns gefunden und unterstützen die Aktion. Natürlich sind auch dieses Jahr wieder viele Vereine „mit an Bord“ und haben teilweise schon ihr festes Arbeitsgebiet. Aber mir ist der Frühjahrsputz auch noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Wir sind bekanntlich Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geworden und bereiten uns auf den Besuch der Bewertungskommission vor. Wann die kommt, steht noch nicht fest; aber wenn alle am Samstag, den 24. März, noch ein bisschen mehr vor der eigenen Haustür kehren und auch ein Gemeindegrundstück mit pflegen, sind wir doch schon bestens darauf vorbereitet! Und wie in den letzten Jahren auch: Zum Abschluss gibt es Bockwurst und Bier! Danke schon im Vorhinein!

 

Dies & Das …

● Die Feuerwehr hat sich, zwar mit „kleinen Hindernissen“, aber trotzdem neu aufgestellt. Nach 15 engagierten Jahren hat Johannes Wagner die Wehrleitung in die Hände seines bisherigen Stellvertreters Raphael Hartmann gelegt und ist nun wiederum dessen Stellvertreter. Viel hat sich in der „Ära Johannes Wagner“ getan (ich denke nur an den Neubau und die heutige Ausstattung) und es ist sein großes Verdienst, dass wir eine so funktionierende Wehr haben, die auch über die Gemeindegrenzen hinaus Anerkennung findet. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön nochmals auch an dieser Stelle. Auch der Feuerwehrverein hat einen neuen Vorsitzenden: Ingo Wolf. Ihm obliegen nun die geselligen Aktivitäten der Floriansjünger und auch ihm ist viel Erfolg und immer ein glückliches Händchen zu wünschen

● Veränderungen auch im Heimatverein „Martin Weinrich“: Bernd Sonntag hat die Hauptverantwortung an Erich Köhler abgegeben und ist in die zweite Reihe getreten. Beiden kann man nur viel Erfolg wünschen und ihnen danken, dass sie jahrelang die Leitung inne hatten bzw. jetzt die Geschicke übernommen haben. Christa Leycking vertritt nun den Heimatverein im „Freundeskreis Knorrsches Haus“.

● 20 Jahre besteht jetzt die Jagdgenossenschaft in Uder und genauso lange ist Gottfried Lehman aus Schönau auch schon ihr Vorsitzender; engagiert und mit viel Sachkunde. Am 1. Juni soll das Ereignis groß gefeiert werden und wir laden jetzt schon alle Mitglieder und Jagd-pächter mit ihren Partnerinnen dazu herzlich ein.

● Auf 20 erfolgreiche Jahre konnte auch Mechthild Döring mit ihrer Physiotherapeutischen Praxis jetzt zurückblicken. Sie hat dies im Kreise der Mitarbeiterinnen, von Patientinnen und Patienten und von Mitgliedern der von ihr und ihrem Team betreuten Selbsthilfegruppen getan. Danke, liebe Mechthild, für diesen „gesunden Dienst“ in Uder!

 

 

Das hat mir gut gefallen:

● Zugegeben: „Knorrsche Mucke“ ist ein ungewöhnlicher Name für ein Konzert. Aber ungewöhnlich wird auch das Konzert in der Kirche, voraussichtlich am 4. Mai 2012, sein. Der Verein „Freundeskreis Knorrsches Haus“ will jungen Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aus der Region die Möglichkeit geben, im Rahmen eines Kirchenkonzertes ihr Können zu präsentieren und durch musikalische Erziehung ihr Leben sinnvoll zu gestalten. In Uder und den umliegenden Orten gibt es eine Vielzahl junger, talentierter Musiker, welche zum Teil durch Musiklehrer oder professionelle Musiker unterrichtet werden. Leider wird diesen Jugendlichen kaum die Möglichkeit geboten, ihr Können einzeln oder zusammen mit ihren Lehrern zu präsentieren. Dies soll sich mit dem Konzert ändern und zudem versucht der Verein, insbesondere junge Menschen für die Geschichte ihrer Heimat zu sensibilisieren und das historische Ensemble der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Desweiteren versuchen sie gemeinsam mit den Schulen der Region, die Geschichte des Hauses weiter zu erforschen. Im Anschluss an das Konzert lädt der Verein alle Musiker und Gäste in das älteste Haus der Gemeinde zum Ausklang des unterhaltsamen Abends bei gastronomischer Versorgung ein.

 

Das hat mir überhaupt nicht gefallen:

● Vielleicht ist es cool, still und heimlich oder im Kreise der Kumpels so lange gegen einen Laternenmasten zu treten, bis die Leuchtmittel endlich ausfallen. Und natürlich gehört auch nicht viel Mut dazu, den Ossenritter im Park zu beschmieren; er kann sich ja nicht wehren! Nur Weicheier, mein Lieber, sind dann zu feige, sich zu entschuldigen. Und wenn du (Name bekannt!) es jetzt gelesen hast, bewege deinen Hintern, sonst könnte ich den Mut aufbringen, deine „Taten“ besonders hervorzuheben. Ob das dann so cool wird, wage ich zu bezweifeln!

 

Stefan Hildebrandt hat mir wieder einen wunderbaren Kalender zukommen lassen. Darin fand ich diese tollen Sprüche:

 

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss Hermann Gmeiner

Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, um ein guter Mensch zu werden Eugene O´Neill

Lerne zu vergessen, was nutzlos ist, und erinnere dich mit Liebe an alles Schöne Francesco Petrarca

 



Uderaner und Schönauer geht Wählen!