Dezember 2008

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau, die Aufgabe eines Amtsblattes ist die Bekanntmachung von gefassten Beschlüssen oder wichtigen Satzungen. Diese Veröffentlichungen sind an Termine und Fristen gebunden, um amtlich bestätigt zu sein und um Rechtskraft zu erlangen. Und da von mehreren Gemeinden die Nachtragshaushalte im letzten Höhberg-Echo veröffentlicht werden mussten, ist der Erscheinungstermin kurzfristig um eine Woche vorgezogen worden; das wars. Aus privaten Gründen, siehe letzte Seite, war die Dezember-Ausgabe zu dieser Zeit noch nicht fertig. Ich bin deshalb Herrn Müller vom Bauhof sehr dankbar, der mir zugesichert hat, nun eine Extrarunde im Dorf allein mit dem Gemeindeboten zu drehen. Aber ich möchte ja auch das Jahr 2008 nicht verstreichen lassen, ohne mich bei Ihnen für Ihr Interesse am Gemeinwohl und den Vorgängen und Projekten in Uder und Schönau, bei meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit und bei allen Vereinen und Verbänden für die Gestaltung des dörflichen Lebens recht herzlich zu bedanken. Es ist gerade dieser „Geist“ des Zusammenstehens, der gegenseitigen Achtung und des Respekts, der dieses Amt des Bürgermeisters zur Freude und nicht zur Belastung werden lässt.

Ihnen allen nun eine schöne Weihnachtszeit, hoffentlich wirklich ruhige Tage zwischen den Jahren und einen stimmungsvollen Wechsel in das neue Jahr. Ich hoffe, wir sehen und hören uns gesund und munter wieder und ich freue mich auch 2009 über Ihre sachliche Mitarbeit für unsere schöne Heimat.           

 

Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

● Im letzten Hauptausschuss des Jahres standen unter anderem die beantragten Stundungsvereinbarungen zur Begleichung der Straßenausbaubeiträge und der entsprechende Stundungszinssatz zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung. Jeder Antrag wurde beraten und anschließend eine Vereinbarung gebilligt. Einhellig waren die Mitglieder aber auch der Meinung, dass ein Zinssatz von 0,5% pro Monat vertretbar ist. Dies entspricht genau dem Satz, der bereits bei der ersten Erhebung vor 4 Jahren zu Grunde gelegt wurde. Auf Grund des Baurechts können Grundstücksbesitzer mit sehr großen Grundstücken, die komplett im Abrechnungsgebiet liegen, leider keine Vergünstigungen erwarten. Aber der Vorsitzende der VG wird beauftragt, bei sozialer Härte auf die Stundungszinsen zu verzichten. Ich will es auch an dieser Stelle nochmals schreiben: Auch die Mitglieder des Hauptausschusses und des Gemeinderates haben Straßenausbaubeiträge nicht erfunden, um Ihnen in die Tasche zu greifen. Wir haben aber versucht, bestehende Gesetzmäßigkeiten so verträglich wie möglich zu gestalten. Dankbar bin ich, dass der übergroße Teil der Gemeinde dies ebenso sieht. Und wer noch gar nicht bezahlt hat, sollte dies wirklich schnellstens tun!

● Der Haushalt der Gemeinde soll in der nächsten Sitzung des Gemeinderates beraten und verabschiedet werden. Fest steht jetzt schon, dass wir eine höhere VG- und Kreisumlage einplanen müssen. Dies hat mit einer höheren Steuermesskraft und einer Erhöhung der VG-Umlage zu tun. Aber wir erhalten im „Gegenzug“ ja eine frisch renovierte Sporthalle zur Nutzung durch Schule und Vereine.

Was tut sich momentan in Uder?

● Eigentlich noch nie richtig vermessen, soll dies nun mit den Grundstücken der Gemeinde und des Landkreises als Träger der Schule im Bereich Schulstraße/Ratsgasse getan werden. Die Schule steht z.B. noch auf Grundstücken der Gemeinde und wiederum gehört dem Kreis ein Teil der Schulstraße. Wir dürfen die Vermessungskosten und die notwendigen Gebühren anteilmäßig finanzieren.

● Es ist ja gut, dass man die Witterung noch nicht beeinflussen kann. Aber es hat auch den Nachteil, dass man gerade im Baubereich diesen Einflüssen ausgesetzt ist. Somit sind wir beim Saal noch nicht so weit, wie wir sein wollten; aber die Maurerarbeiten haben begonnen.

Das hat uns besonders gut gefallen:

● Er ist nicht nur der rührige Vorsitzende der „Uderaner Wanderstiefel“, sondern auch ein eifriger Blutspender – Klaus Gümpel. Aber er hat auch ein Herz für die Gemeinde, beteiligt sich seit Jahren am Frühjahrsputz und will nun die Ausgleichsfläche beim Wohngebiet Bachrasen/Ziegelweg fachmännisch betreuen und pflegen. Prima!

● Die Schülerinnen und Schüler der Regelschule haben wieder ein ganz tolles Weihnachtskonzert „auf die Beine gestellt“. Danke für das sehr gut zusammen gestellte Programm und somit zwei Stunden bester Unterhaltung. Immer wieder ein Genuss! Einen lieben Dank auch an den Direktor, Herrn Günter Dölle, der erlaubt hat, dass die Weihnachtsbäume nun noch an der Kreuzung Schmiedegasse-Straße der Einheit für alle sichtbar sind. Ein schönes, vorweihnachtliches Flair.

● Es geht weiter! Das Schülerblasorchester wird nun von Herrn Backhaus aus Gerbershausen geleitet und hat beim Weihnachtskonzert seine „Feuertaufe“ bestens bestanden. Herzlichen Glückwunsch!

Dies & das …

● Ich bin Martina Kaufhold dankbar, dass sie mich auf das Problem des Bustransfers der Grundschüler aus den neuen Wohngebieten aufmerksam gemacht hat. Es ist wirklich ein schönes Stückchen Weges und wenn es möglich wäre, diesen abzukürzen, sollte man es im Interesse unserer Kinder auch tun. Es hat nun einen Vororttermin gegeben, bei dem wir gemeinsam nach Möglichkeiten für eine Bushaltestelle für die Grundschüler gesucht haben. Sollten nun noch die Verkehrsbehörde des Landkreises und das Ordnungsamt keine Einwände haben, würden wir schnellstmöglich den Plan umsetzen und eventuell nach den Winterferien diesen Service anbieten.

● Um es klar zu stellen: Es sind beide Anträge zur Schaffung von Krippenplätzen rechtzeitig bei der entsprechenden Verwaltung eingegangen. Aber wir haben eben im nächsten Jahr nur für eine Einrichtung die Förderung erhalten und da haben ausschließlich finanzielle Beweggründe entschieden. Ich höre schon unterschwellig, dass ich eine Kindereinrichtung bevorzugen würde; so ein Quatsch.

● Ich muss an dieser Stelle natürlich noch anfügen, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen kleinen „Kindersegen“ in unserer Gemeinde hatten: Es haben in Uder 32 Erdenbürger ein Lätzchen und Badetuch und in Schönau 3 Kinder diese schöne Ausstattung erhalten.

● Mein Freund, der Ossenritter - Er wird schon beliebt, mein Freund. Marga Ständer sowie Simone Hackethal und Enrico Runge haben sich an der Finanzierung per Überweisung beteiligt. Und Wolfgang Baudach von der TWE hat mir 750,- € „in die Hand gedrückt“ und wünscht mir gutes Gelingen bei der Umsetzung des ehrgeizigen Projekts. Allen natürlich Besten Dank. Und falls Sie die Kontonummer verlegt haben oder nicht wissen, dass  „Ossenritter“ als Überweisungsgrund angegeben werden sollte, dann hier nochmals zum Nachlesen: Kt.-Nr.230000169 Gemeinde Uder bei der Kreissparkasse Eichsfeld (BLZ 820 570 70). Vielen Dank!

 

In eigener Sache

Für die vielen, vielen Glückwünsche, netten Aufmerksamkeiten oder ganz lieb geschriebenen Zeilen zu meinem 50. Geburtstag möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Auch dass so viele Vereine, die Feuerwehr oder ortsansässige Firmen an mich gedacht haben, hat mich mit Stolz erfühlt. Allen, ob sie nun persönlich zu Besuch kamen oder per Telefon oder Brief die Glückwünsche überbracht haben, nochmals ein ganz liebes Dankeschön. Es ist Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen und natürlich Ansporn zugleich. Wenn man gesund und das Umfeld intakt ist, fallen Wünsche zu so einem Fest schon schwerer. Ich wollte gerne, dass mein Freund der Ossenritter bald in den Park kommt und hatte deshalb zu meiner Feier um Unterstützung gebeten. 500 Euro sind nun mein ganz privater Anteil am Entstehen dieser Skulptur und darüber freue ich mich besonders und bin allen Spendern sehr dankbar.

Gleich 120 liebe Glückwünsche von ihren Schülerinnen und Schülern hatte Frau Ursula Schwabe, die Direktorin der Grundschule „Im Luttertal“, im Gepäck. Für mich der schönste Glückwunsch kam von Melinda Koch:

„Man sagt, die größten Schätze liegen unter der Erde; aber ich kann dich doch nicht einfach einbuddeln.“

 



Maisprung auf die Blockhütte