März 2006

Liebe Einwohnerrinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

„an dieser Stelle möchte ich nicht versäumen festzustellen, dass mich das Gemeindeleben seit einiger Zeit zu interessieren beginnt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet der seit Ihrer „Machtübernahme“ existierende Gemeindebote, der insbesondere in der Art des Schreibens und auch durch den Inhalt eine sehr gute Wirkung hat“. Zugegeben, ich habe mich natürlich zuerst sehr über diese E-Mail einer Uderaner Bürgerin gefreut, weil es sicherlich ein Kompliment ist. Aber mehr noch bin ich froh, das ich anscheinend immer mehr erreiche, was ich mit dem Gemeindeboten bezweckt habe. Ich will, dass Sie Anteil an der Entwicklung von Uder und Schönau nehmen, dass Sie mir und den Mitgliedern des Gemeinderates Hinweise und Anregungen für die tägliche Arbeit geben und Sie somit Einfluss nehmen können, was wann und wo getan wird. Es ist genauso Ihr Dorf, Ihre Gemeinde Uder und Schönau, wie es dies für mich ist. Ich darf nur etwas mehr gestalten, weil ich von Ihnen dazu einen Auftrag erhalten habe.

In den letzten beiden Ausgaben habe ich immer am Landesverwaltungsamt Kritik üben müssen. Ich möchte diesmal mit meiner Freude über diese Behörde aber auch nicht „hinter den Berg halten“. Nachdem wir in Weimar das Konzept des neuen „Leineparkes“ vorgestellt und die nette Dame davon überzeugt haben, dass die Realisierung des Vorhabens ein Stück gesteigerte Lebensqualität für uns ist, hat man uns Fördermittel in einer Höhe in Aussicht gestellt, die wir nicht angenommen hatten. Danke an Kalle Schweißhelm und Zacharias Kobold, die mit mir in Weimar waren. Es war ein guter Tag für Uder!

 

Ihr Gerhard Martin

 

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss

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Nach der heutigen Einwohnerversammlung (19.30 Lindesaal) möchte ich Ihnen auch hier die wichtigsten Daten des neuen Haushaltes mitteilen. Haupteinnahmequelle der Gemeinde sind die Schlüsselzuweisungen vom Land (607.400€), die Gewerbesteuer (420.000€) und die Gemeindeanteile bei der Einkommens- und Umsatzsteuer in Höhe von 295.600€. Die größten Ausgabenpositionen im Verwaltungshaushalt sind die Kreisumlage mit 440.440€, die VG-Umlage mit 266.600€, die Zuschüsse für unsere Kindergärten mit 185.000€, die Personalkosten mit 159.700€ sowie die Zuführung zum Vermögenshaushalt mit 384.300€. Im Vermögenshaushalt haben wir in diesem Jahr vorgesehen und möchte dies gern realisieren: die erste Stufe in der Dorferneuerung in Schönau (Mühlenweg) mit 120.000€ (davon 91.000€ Fördermittel); die Renovierung der Straßen Hinter den Höfen/Eichenweg mit 180.000€, Weiterführung des Brückenbaus an der Obermühle und des ländlichen Wegebaus nach Lenterode mit zusammen (abzüglich der Fördermittel) 161.000€. Zudem muss die Elektrik im Kath. Kindergarten dringend überarbeitet werden und wir haben deshalb 15.000€ vorgesehen, für die Straßenbeleuchtung in der Mittelsten Binde sind 10.000€ eingestellt und wir wollen gemeinsam mit der Telekom die Gehwege wieder herstellen bzw. neu anlegen und haben deshalb im allgemeinen Wegebau diesmal 50.000€ eingestellt. In diesem Jahr wollen wir mit der Umgestaltung des Parks beginnen und haben 90.000€ eingestellt. Sollte allerdings die Zusage des Landesverwaltungsamtes eingehalten werden, reduzieren sich die Kosten erheblich. Dann werden im ersten Bauabschnitt 150.000€ veranschlagt, wovon uns 100.000€ als Fördermittel in Aussicht gestellt wurden. Auch halten wir uns an die Kreditlinie und haben zur Tilgung der Verbindlichkeiten 115.900€ vorgesehen. Der Schuldenstand unserer Gemeinde wird sich zum Ende des Jahres auf 1.163.800€ belaufen und mit Verbindlichkeiten von 458 €/Einwohner liegen wir innerhalb der VG noch im erträglichen Bereich.

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Dorfgespräch

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Ich hoffe, ich kann beim zweiten Frühjahrsputz der Gemeinde am Samstag, den 8. April, wieder genauso viele Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen, wie es im letzten Jahr der Fall war. Treffpunkt ist wieder um 9.00 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus. Ich bitte die Vereinsvorsitzenden um Rückinformationen, welche Aufgabe sie übernehmen wollen bzw. welche Vorstellungen sie haben. Auch würde ich mich freuen, wenn in Schönau ebenfalls eine Resonanz auf den Aufruf erfolgen würde. Selbstverständlich ist nach getaner Arbeit am Grillplatz für einen kleinen Imbiss gesorgt.

Der VG-Vorsitzende Thomas Heddergott hat im Höhberg-Echo schon auf die Situation der Kindergärten hingewiesen. Ich möchte nur noch einmal an alle Eltern appellieren, doch bitte die Anmeldeformulare sorgfältig auszufüllen. Wir benötigen zwingend die Angaben zur Betreuungszeit und in welche Einrichtung das Kind/die Kinder sollen.

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Was tut sich momentan in Uder?

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Baulich geht bei der momentanen Wetterlage bekanntlich gar nichts. Aber in unserem Jugendclub tut sich etwas. Durch geringere Zuschüsse musste der Träger der Jugendarbeit, die Villa Lampe, Stellen abbauen. Bei der Sozialauswahl konnte Katharina (Käthe) Gassmann nicht berücksichtigt werden und verlässt nun unsere Einrichtung, der sie über die Jahre eine engagierte und fröhliche Leiterin war. Herzlichen Dank für deine Arbeit und alles Gute für die Zukunft, liebe Käthe!

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Dies & das …

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Am 7. Mai ist die Wahl des Landrates im Landkreis Eichsfeld. Wer Interesse hat, der Gemeinde als Wahlhelfer bei der ordnungsgemäßen Durchführung der Wahl zu helfen, sollte mir dies mitteilen.

Der Bürger von Uder, der anonym zur Neugestaltung des Parks geschrieben hat, wird vergeblich auf seine erhoffte Stellungnahme hier warten. Wer zu feige ist, seine offene und ehrliche Meinung mit seinem guten Namen zu unterschreiben, hat dies nicht verdient.

Uder muss im Frühjahr aufblühen, habe ich mir gedacht. Und so werden, wenn nun endlich der letzte Schnee geschmolzen ist, in der Gemeinde als erste Frühlingsboten 1000 Tulpen und genauso viele Krokusse aufblühen, die Ellen Martin vom Bauhof mit ihren fleißigen Helferinnen im vergangenen Herbst gesteckt haben. Und wenn wir die Blumen dann noch stehen lassen, haben wir nächstes Jahr wieder unsere Freude daran!

Alle Details des Haushaltes sehen Sie auch unter www.gemeinde-uder.de

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Das hat uns nicht gefallen:

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Autobahnbau und kein Ende. Nachdem die Erdstofftransporte zur Deponie beendet sind und wir eine einigermaßen akzeptable Lösung für die Anwohner der Lutterstraße gefunden haben, werden nun die Füllstoffe für die Trasse durch unseren Ort transportiert. Vom April bis zum Oktober kommt es nun auf der B80 zum vermehrten Aufkommen der gelben 40-Tonner der Firma Papenburg. Aber ich muss auch anmerken, dass wir immer fair und zuvorkommend von den Verantwortlichen dieser Firma behandelt wurden und dass Absprachen, die wir getroffen hatten, immer korrekt und pünktlich eingehalten worden sind.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber das diesjährige Programm des SCU war ganz einfach Spitze. Und mit wie viel Begeisterung die jungen Leute dabei sind, das ist schon toll. Ein großes Lob für alle Mitglieder des SCU, für die fleißigen Arbeiter hinter den Kulissen, für die, die Tänze einstudieren oder den Saal so prima hergerichtet hatten. Ich habe viel Positives aus anderen Orten über unsere diesjährige Session gehört und war deshalb unheimlich stolz auf unseren Verein.

Auch in diesem Jahr hat sich die Jagdgenossenschaft Uder unter dem Vorsitz von Gottfried Lehmann wieder einen guten Vorsatz genommen und unterstützt ein Vorhaben der Gemeinde mit finanziellen Mitteln. Dazu kommt noch die Unterstützung für eine Hubertusmesse in Uder, den gemeinsamen Wegebau mit der Waldinteressentengemeinschaft und die Hilfe bei der Restaurierung der Bildstöcke. Nicht zu vergessen die vielen Stunden, die sich die Waidgenossen mit der Hege und Pflege ihrer Reviere beschäftigen.

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Schon Heraklit hat zu seiner Zeit den Unterschied zwischen Wunsch und Erfüllung erkannt:

 

„Nicht gut ist, dass sich alles erfüllt, was du wünschest. Denn durch Krankheit erkennst du den Wert der Gesundheit, am Bösen den Wert des Guten, durch Hunger Sättigung, in der Anstrengung den Wert der Ruhe.“

 



Maisprung auf die Blockhütte