Februar 2006

Liebe Einwohnerrinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

„es bekommt einer Sache besser, wenn sich einer dafür erwärmt, als wenn sich hundert darüber erhitzen“ hat der bekannte Showmaster Robert Lembke einmal gesagt. Von daher freue ich mich, dass ich schon drei Vorschläge für den „Ossenritter des Jahres“ erhalten habe und möchte mich dafür recht herzlich bedanken. Es freut mich, dass Sie sich zum einen darüber doch intensiv Gedanken machen und zum anderen meine Idee somit aufgegriffen wurde. Einen ganz netten Brief habe ich diesbezüglich von Frau Pluntke erhalten, die mir ihren Vorschlag auch sehr gut begründet hat. Natürlich werde ich nicht allein entscheiden, wem nun letztendlich die Auszeichnung zuteil wird. Dazu werde ich wieder mit allen Vereinsvorsitzenden beraten und mich auch noch mit den Mitgliedern des Gemeinderates abstimmen. Aber es kann auch nur einen Gewinner/eine Gewinnerin geben und so werden wir diejenigen, die in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden konnten, nicht nennen, damit sie nicht das Gefühl haben, nur zweite Wahl gewesen zu sein. Alle, die von Ihnen vorgeschlagen werden, haben es verdient; keine Frage. Und es wird mit Sicherheit auch einen Ossenritter des Jahres 2007 gesucht.

Aber bis dahin ist noch etwas Zeit und Sie werden es zeitnah erfahren. Jetzt gilt es, nach der Frostperiode die vor uns liegenden Aufgaben anzupacken. Die Diskussion darüber im Gemeinderat war sehr wohltuend und ich kann Ihnen versprechen, dass wir uns auch in diesem Jahr wieder ein anspruchsvolles Programm auferlegt haben. Natürlich entsprechend den finanziellen Möglichkeiten, über die unsere Gemeinde verfügt.

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss

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Bitte haben Sie Verständnis, dass ich noch nicht konkret auf den diesjährigen Haushalt eingehe. Ich möchte Ihnen diesen im Detail bei der Einwohnerversammlung am Donnerstag, dem 16. März auf dem Saal der Gaststätte „Zur Linde“ vorstellen und dann gern Ihre Fragen und Anregungen beantworten und entgegen nehmen. Was allerdings schon vorher veranlasst werden muss, wird natürlich schon getan.

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Im letzten Gemeindeboten bin ich schon auf die Thüringer Familienoffensive eingegangen. Wir sind noch in der Vorbereitungsphase und abschließende Entscheidungen sind noch nicht getroffen, da dieses Gesetz ja endgültig erst zum 1. Juli in Kraft tritt. Aber die schon beschriebenen Personalkürzungen durch das Land wird die Gemeinde „auffangen“. Der Hauptausschuss hat dies in seiner Sitzung so einstimmig entschieden. Die wegfallenden Sachkosten muss der jeweilige Träger kompensieren.

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Mit der erneuten Abwägung der Bedenken der Träger öffentlicher Belange und des Einspruches von Bürgern der Gemeinde und dem anschließenden Beschluss zur Einreichung der Satzung zur Genehmigung haben wir nun hoffentlich einen Schlussstrich unter die Klarstellungs- und Ergänzungssatzung gezogen. Wenn die Genehmigung durch den Landkreis erfolgt ist, ist in Uder festgelegt, welche Flächen zum Innen- oder Außenbereich gehören.

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Dorfgespräch

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Wir haben einen neuen Kontaktbereichsbeamten. Herr Zech, der dieses Amt in den letzten Jahren ausgeübt hat, ist in den Ruhestand gegangen. Mit Herrn Rigobert Keppler aus Freienhagen hat sich in diesen Tagen der Nachfolger vorgestellt. Herr Keppler ist in dieser Funktion „nicht unbedarft“, da er bisher in Heiligenstadt für Recht und Ordnung gesorgt hat. „Eigentlich wollte ich Ihnen zum Beginn Ihrer Amtszeit in Uder ein paar Turnschuhe schenken, damit Sie in unserer Gemeinde viel unterwegs sind. Es hat sich doch der eine oder andere Schlendrian eingeschlichen und die Einhaltung bestehender Gesetze bedürfen der Überwachung“, habe ich Herrn Keppler zur Begrüßung gesagt. Wir alle verbinden mit seinem Amtsantritt die Hoffung, dass wieder mehr Präsenz gezeigt wird, dass widerrechtliches Parken geahndet wird und die Bürger wieder das Gefühl von Sicherheit erhalten. Wenn nun zukünftig wieder Zettel hinter den Windschutzscheiben kleben, wird dies zwar den Geldbeutel des Fahrzeughalters belasten, aber sicherlich auch zum Umdenken anregen.

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Was tut sich momentan in Uder?

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Nun sind sie hoffentlich Geschichte, die Erdstofftransporte im Zuge des Autobahnbaues zur ehemaligen Deponie. Erfreulich ist, dass mit der Rekultivierung der Deponie eine drohende Umweltbelastung beseitigt wurde. Nicht erfreulich ist sicherlich der Zustand einiger Häuser in der Lutterstraße, die doch in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch hier sind wir in Gesprächen mit den Verantwortlichen der Firma Papenburg. Und das Thüringer Straßenbauamt wird sicherlich den Zustand der Landesstraße und der Einmündungen auf die B80 kritisch betrachten.

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Dies & das …

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Noch ist der Winter nicht vorbei und er kann uns noch Wochen in den Griff nehmen. Aber danach beginnt das Großreinemachen und entsprechend der Satzung gehören neben den Straßen auch die Gullyeinläufe zur Säuberungspflicht der  Grundstückseigentümer. Ich kann förmlich die Klagen schon hören über daß, was ich eben geschrieben habe. Aber auch ich habe einen Gully vorm Haus und mache den gemeinsam mit meinem Nachbarn regelmäßig sauber.

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Auch in diesem Jahr nicht vergessen, für seinen vierbeinigen Freund die Steuer zu entrichten. Die Hundesteuer ist nun einmal Bestandteil der Einnahmen der Gemeinde und, wie im letzten Jahr auch, schauen wir auch in diesem Jahr, dass hier korrekt gehandelt wurde und auch der treue Begleiter angemeldet ist.

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Mit Rainer Licht hat ein charismatischer und sehr sympathischer Lehrer den Schuldienst verlassen und ist in den Ruhestand gewechselt. „Von den Respektspersonen Lehrer war Rainer für uns immer noch respektvoller, allein schon wegen seiner Stimme. Aber mit seiner Art, Jugendliche für den Sport zu begeistern, hat er dem Sportverein viele Talente zugeführt und als Trainer auch maßgeblich geformt. Sowohl die Gemeinde als auch der Sportverein haben ihm viel zu verdanken“, habe ich bei seiner Verabschiedung im Kollegenkreis gesagt; ich hoffe auch in Ihrem Namen.

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Das hat uns nicht gefallen:

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Schon wieder heißt unser Ausflugsziel Weimar, Landesverwaltungsamt. Wir kennen ja mittlerweile den Weg. Diesmal geht es um Nachforderungen der Behörde für Baumaßnahmen, die sage und schreibe 1992-1993 gelaufen sind. Für den ersten Bauabschnitt der Klosterstraße wurden jetzt (!) die Verwendungsnachweise geprüft und da soll oder muss die Gemeinde Nachzahlungen leisten. Ob dies eine Retourkutsche ist? Ich halte Sie auf dem Laufenden.

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Die Pfadfinder wollten unseren Bahnhof im Rahmen eines landesweiten Jugendwettbewerbs optisch „aufpeppen“. Aber noch nicht einmal eine Rückantwort über die Zuständigkeiten für den Bahnhof habe ich erhalten.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Jedes Jahr auf Neue präsentieren die Karnevalisten um SCU-Präsident Gerhard Pilz ein neues Programm und eine neue Dekoration der Uderaner Narrhalla. Mit viel Liebe zum feinsinnigen, manchmal aber auch derben Humor und beim Bühnenbau mit Liebe zum Detail, schaffen sie es, uns ein paar frohe und unbeschwerte Stunden anzubieten. Wir müssen dieses Angebot nur noch wahrnehmen und einmal den Alltag zurücklassen. Tauchen wir ein in die Unbeschwertheit eines Clowns oder lassen wir uns auch einmal den Spiegel vors Gesicht halten. Man wird keinesfalls dümmer. Danke an alle, die in vielen Übungsstunden sich auf die Höhepunkte der „fünften Jahreszeit“ so akribisch vorbereitet haben.

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Von Daphne du Maurier stammt dieser Spruch, den mir Frau Pluntke übermittelte. Er hat mir sehr gefallen und ich möchte Ihnen den Spruch daher nicht vorenthalten:

 

„Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke.“

 



Uderaner und Schönauer geht Wählen!