August 2006

viele veranstalten sie regelmäßig, eine hat es nach 10 Jahren wieder entdeckt (Brückenstraße), eine macht es dieses Jahr zum ersten Mal (Lutterstraße) und eins hat seit 8 Jahren schon stattgefunden und kaum einer hat es gemerkt (Heiligengasse). Die Rede ist von den Straßenfesten. Bachrasenfest, Gassenfete (Heiligengasse) oder Eckenfest (Bahnhofstraße) werden sie genannt und zumeist beteiligen sich alle Anwohner dabei. Aber man kommt nicht einfach nur zusammen, damit die Männer Bier und die Frauen Wein trinken können. Nein, es sind oft anspruchsvolle Programme, mehr oder weniger geheime Schulzenwahlen und viele Spiele für den Nachwuchs, die diesen Festen ein unverwechselbares Ambiente geben und sehr zum Zusammenwachsen der Straßengemeinschaft beitragen können. Dies kann man nur begrüßen! Und ich hoffe, dass die Schönauer noch ihre Kirmes nachholen. Eine Woche vor den Ossenritter hatte man mir letztes Jahr gesagt!

Diesen Zusammenhalt in den Straßengemeinschaften wünschte ich mir, wenn in unserem Ort zu einer Feierlichkeit eingeladen wird. Einen Anteil daran können unsere Vereine leisten, deren Mitglieder sich aus dem gesamten Ort zusammensetzen. Was die Vereinsmitglieder alles leisten können, wollen sie Ihnen beim Ossenritterfest am Samstag, den 2. September, auf dem Riedelsburgsaal gern zeigen. Um 18.00 Uhr ist eine Messe für alle verstorbenen Mitglieder der Vereine, anschließend eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und dann geht es auf den Saal. Ein buntes Programm aller Vereine, die Auszeichnung des Ossenritter des Jahres, der Überraschungsgast und zum Abschluss Tanzmusik warten bei freiem Eintritt auf Sie. Ich hoffe, ich kann Sie beim Ossenritterfest begrüßen!

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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Noch stehen die nächsten Sitzungen aus, aber die wichtigsten Tagesordnungspunkte werden schon seit Wochen und Monaten diskutiert: Die Verträge mit den Trägern unserer Kindergärten und mit den Nachbargemeinden, die keinen Kindergarten vorhalten. Was sich und warum sich was ändert, wie der Wegfall des Sachkostenzuschusses komprimiert wird, wie sich die Betreuungszeiten aufbauen und vor allem, welcher Elternbeitrag künftig zu entrichten ist, darüber möchte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger gern informieren und lade hiermit für Mittwoch, den 30. August 2006, um 20.00 Uhr auf den Saal der Gaststätte „Zur Linde“ recht herzlich ein. Wir legen unsere Zahlen auf den Tisch und haben ein Modell erarbeitet, dass sich ausschließlich am Wohl der Kinder und der Eltern orientiert. Der Gesetzgeber hat nun einmal die Gemeinden mit der Abwicklung der Finanzen, einschließlich Betriebskosten, beauftragt und wir, das heißt, die Verwaltungsgemeinschaft, haben uns dieser Aufgabe gestellt. Die inhaltliche Gestaltung der Kinderbetreuung ist ausschließlich Sache des Trägers und bleibt dies auch. Auch sind wir uns mit einigen Gemeinden, die keinen Kindergarten mehr betreiben, über die Modalitäten zur Betreuung ihrer Kinder einig. Aber auch hier gilt wie bei den Verträgen mit den Trägern der Kindergärten: das letzte Wort hat der Gemeinderat.

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Was tut sich momentan in Uder?

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Unsere Jüngsten haben im Katholischen Kindergarten die frisch renovierten Räume bezogen. Dass auch der Maler Einzug halten konnte, ist der Vereinbarung mit dem Träger zu verdanken. Dieser hat nämlich zugestimmt, sich anteilig an den Kosten zu beteiligen. Die Gemeinde hatte inklusive Elektroarbeiten 15.000 € im Haushalt dafür vorgesehen.

Die Bauarbeiten in der Straße „Hinter den Höfen“ sind gut angelaufen und wir hoffen, dass wir ohne größere Störungen den ersten Bauabschnitt absolvieren. Auch werden die zwei alten Straßenlampen ausgetauscht, so dass wir einheitliche Beleuchtung haben.
In den nächsten Tagen wird es zum Abriss der alten Getreideannahme an der ehemaligen Obermühle kommen. TWE und SWT werden diese Aufgabe übernehmen. Damit kann die neue Brücke mit den landwirtschaftlichen Maschinen besser befahren werden.

Es kommt Bewegung in Sachen Bahnhof. Gemeinsam mit der Bahn und der NVS wird zunächst das alte Toilettenhäuschen entsorgt und die Fläche begradigt. Das „Schmuckstück Empfangsgebäude“ wird erst, nach Auskunft der Immobilienfirma der Bahn, noch begutachtet, bevor Verkaufsverhandlungen stattfinden können. Termin: Ende 2006

Der Bildstock, der ehemals an der B80 stand, ist in Schönau an den Radweg „gewandert“ und der Bildstock beim Friedhof wurde erneuert.

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Presseecho

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Den Brief an den Bundesverkehrsminister habe ich geschrieben und bin froh, dass auch andere Orte die Situation so sehen. Ich bin aber auch Hansel Schmidt dankbar, der auch im Gemeinderat auf die Folgen für unseren Ort nach der Inbetriebnahme der A38 hingewiesen hat. Dort werden wir dann sicherlich auch das weitere Vorgehen beraten.

Viele haben eine Aktie daran, dass wir uns als Gemeinde bevorzugt um die Radfahrer kümmern wollen. Zacharias Kobold oder Siegfried Arand z.B. haben mich bei diesen Bemühungen immer unterstützt und mit Anregungen und Hinweisen zur Steigerung der Attraktivität unseres Ortes beigetragen. Auch hier kommen gute und machbare Vorschläge aus dem Gemeinderat.

Und wenn Angela Merkel oder Gerhard Schröder das Grundstück von Herrn Norbert S. gehört hätte, auch diese dürften an diesem Standort nicht bauen. Sie hätten es vielleicht nur eher eingesehen, das Recht und Gesetz gleichermaßen gelten und nicht beliebig gehandhabt werden kann.

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Dies & das …

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Ein lieber Mensch, den ich sehr schätze, hat sich beschwert, ich würde ein schlechtes Bild von den Heiligenstädtern bezüglich der Supermärkte zeichnen. Nur zur Klarstellung: Mir ging es darum, wie unterschiedlich in den Thüringer Verwaltungsebenen manche Standorte diskutiert werden. Keineswegs wollte ich die Bemühungen und Leistungen der Menschen unseres Vorortes irgendwie diffamieren. Ihr habt tolle Arbeit gemacht!

Die Sirene in Schönau bekommt nach vielen Jahren einen neuen Standort. Familie Simon, auf deren Dach der Feuer- und Gefahrenmelder bisher installiert war, will um- und ausbauen und dabei auch die Dachform verändern. Vorgesehen als neuer Standort ist das Feuerwehrgerätehaus.

Der nächste Gemeindebote erscheint erst im Oktober, da wir direkt nach dem Ossenritterfest etwas (wohlverdient oder nicht) Urlaub machen.

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Das hat uns nicht gefallen:

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Es dauert einfach viel zu lange. Bereits im März wurden uns Fördermittel für den Park in Aussicht gestellt. Jetzt haben wir endlich vom Landwirtschaftsministerium die Zusage erhalten. Anfangen durften wir aber noch nicht, sonst würde man gegen die Fördermittelrichtlinien verstoßen. Also im August die Zusage und was schreibt man uns in den Vertrag: Abrechnen der Maßnahme bis 31. Dezember. Das bei dieser Summe öffentlich ausgeschrieben werden muss, dass Submission, Bietergespräche und und und noch gemacht werden müssen, scheint man in den Ämtern nicht zu wissen. Und da die Firmen dann auch noch arbeiten müssen, kann man nur hoffen, dass der Herbst auch noch ein paar gute Tage bereithält.

Manchmal wird das Bad auch außerhalb der Öffnungszeiten aufgesucht. Dass diese gut durchtrainierten Mitbürger keinen Eintritt zahlen, ist die eine Seite. Aber wir brauchen die Nachtstunden, damit das Wasser auch am nächsten Tag die vorgeschriebenen hygienischen Werte einhält.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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In Eigenleistung und unentgeltlich hat Juppi Glorius die kleine Treppe vom Eichenweg zur Grotte mit einem Geländer versehen und die Treppenstufen erneuert. Zudem pflegt er schon seit 19 Jahren einen Teil des Kreuzweges und ärgert sich, wie sicherlich die meisten, über den sinnlosen Vandalismus, der mit den einzelnen Stationen betrieben wird. Trotzdem ein großes Lob an dieser Stelle und ich wünschte, wir hätten noch viele Juppis in Uder.

Ein großes Lob an dieser Stelle auch einmal an Mathias Kistner, unseren Schwimmmeister und an Herrn Preis, unseren Kassierer. Sie haben diesen Sommer bisher mit Bravour gemeistert und waren ununterbrochen sieben Wochen jeden Tag im Einsatz, damit alle „Badenixen“ und „Badelöwen“ ihrer Leidenschaft nachgehen konnten.

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Natürlich ist man bei Verträgen und Absprachen nicht immer mit allen zufrieden; dafür schließt man Kompromisse. Aber manchmal hat auch Friedrich Hebbel recht, wenn er meint:

 „Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eins hineinfällt“



Uderaner und Schönauer geht Wählen!