Oktober 2005

Liebe Einwohnerrinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

„Die Spendensammlung lindert nicht nur die materiellen Schäden, die gelebte Solidarität weit über die Grenzen hinaus ist auch See­lenbalsam für die schwer betroffenen Pfundes“, so Bürgermeister Gerhard Wittig aus der arg in Mitleidenschaft gezogenen Ort­schaft in Tirol. Er bedankte sich im Namen aller Einwohner für un­ser Engagement im Rahmen des Ossenritterfestes und des Bene­fizkonzertes. Das Benefizkonzert mit den Pfunds-Kerlen hat den stolzen Betrag von knapp 7.000 € eingebracht. Allen die daran einen Anteil haben, sage ich auch im Namen meines Amtskollegen aus Pfunds ein herzliches Vergelt’s Gott. Mitmenschlichkeit, spon­tane Hilfsbereitschaft und Solidarität sind auch heute noch von großer Bedeutung und ich freue mich, dass wir dies noch wissen und auch danach handeln. Besonderen Dank natürlich an den Hauptorganisator Manfred Hugo und seinem Team, an die Fir­men, die gesponsert haben und an alle, die einen finanziellen oder materiellen Beitrag geleistet haben. „Abschließend möchte ich noch eine Bitte für die Zukunft formulieren: Besuchen Sie uns recht bald in Pfunds und kommen Sie gerne wieder nach Tirol. Wir werden Sie auf das Herzlichste begrüßen“, so Bürgermeister Gerhard Witting. Dem möchte ich nichts mehr hinzufügen.

 

Ihr Gerhard Martin

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung mit den Eckdaten des Nachtragshaushaltes und mit dem Beteiligungsbericht der Gemeinde an der TEAG beschäftigt. Zuvor aber stellte das beauftragte Ingenieurbüro sein Konzept für den zukünftigen „Leinepark“ vor. Über mehrere Ausbaustufen angelegt, be­kommen wir nach Abschluss der Maßnahme einen Park, der Entspannung, Spiel und die Möglichkeiten zum Feiern garan­tiert. In den Leinepark wird ein erweiterter Spielplatz in son­niger Lage integriert, wird es einen Radler-Treff für die Benut­zer des angrenzenden Radweges geben und zur Entspannung tragen kleine Wege entlang des neuen Teiches bei. Dazu wird Wasser durch den alten Mühlgraben bis zum noch vorhande­nen Wehr geleitet, welches sich dann seinen Weg wieder in die Leine sucht. Der Vorschlag fand breite Zustimmung und kann, immer vorausgesetzt die Finanzierung steht, in die Tat umgesetzt werden.

Weiterhin auf der Tagesordnung stand eigentlich die end­gültige Verabschiedung der Klarstellungs- und Ergänzungs­satzung der Gemeinde Uder. Leider haben wir „kurz vor Ultimo“ noch eine Stellungsnahme des Landesverwaltungs­amtes erhalten, die die ganze Planung, und damit die Arbeit des letzten Jahres, wieder zur Disposition stellt. Dies ist sehr ärgerlich und hat auch den Gemeinderat veranlasst, den Un­mut über das Vorgehen der Behörde weiterzuleiten. Zusätzlich zum entsprechenden Brief an das Landesverwaltungsamt habe ich einen Termin mit Ministerpräsident Dieter Althaus vereinbart und gemeinsam mit Lothar Weinrich vom Planungsbüro haben wir dann unser Befremden über die Vorgehensweise der Behörde an den Landeschef weitergereicht. Nun wissen wir, dass auch mit einem Termin beim Ministerpräsidenten Behördenentscheidungen nicht zurückgenommen werden, aber zumindest die Art und Weise, wie man „vom Schreibtisch aus“ agiert und jedwedes Gesprächsangebot ausgeschlagen hat, sollte doch vorgebracht werden. Bürgernähe sieht anders aus, zumal in den Auslegungen des Landesverwaltungsamtes auch noch „Spielraum“ bei den Entscheidungen gewesen wäre. Die Folge ist, dass wir nochmals planen müssen, aus­legen müssen und wir in diesem Jahr die Satzung nicht verab­schieden können. Besonders ärgerlich für eine Familie, die auf die Verabschiedung gewartet hat, weil sie mit dem Bau ihres Einfamilienhauses „in den Startlöchern“ steht.

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Was tut sich momentan in Uder?

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In diesen Tagen fand eine Einwohnerversammlung in Schönau zu den Themen Dorferneuerung, Wasser- und Abwasserent­sorgung und Hochwasserschutz statt. Konnte zur Dorferneuerung noch fachmännische Auskunft von Zacharias Kobold und zur Wasser-Abwasser-Thematik von Winfried Kaufhold (WAZ) gege­ben werden, so musste ich beim Hochwasserschutz doch Ver­säumnisse seitens der Gemeinde eingestehen. Die Fehler der Ver­gangenheit dürfen sich nicht wiederholen und wir werden alles daran setzen, die „Hausaufgaben“ zu erledigen. Einen Termin beim Umweltamt Sondershausen habe ich bereits und auch die Reinigung der Flutgräben ist in Arbeit.

Wir können zwar mit dem ländlichen Wegebau nach Lenterode noch nicht beginnen, aber der Bau der neuen Leinebrücke bei der Obermühle wäre möglich. Die Arbeiten sind ausgeschrieben und vergeben. Was uns noch Kopfzerbrechen bereitet sind die enorm gestiegenen Kosten auf Grund von technologischen Veränderun­gen am Brückenbauwerk.

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Was tut sich momentan in Uder?

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In diesen Tagen fand eine Einwohnerversammlung in Schönau zu den Themen Dorferneuerung, Wasser- und Abwasserent­sorgung und Hochwasserschutz statt. Konnte zur Dorferneuerung noch fachmännische Auskunft von Zacharias Kobold und zur Wasser-Abwasser-Thematik von Winfried Kaufhold (WAZ) gege­ben werden, so musste ich beim Hochwasserschutz doch Ver­säumnisse seitens der Gemeinde eingestehen. Die Fehler der Ver­gangenheit dürfen sich nicht wiederholen und wir werden alles daran setzen, die „Hausaufgaben“ zu erledigen. Einen Termin beim Umweltamt Sondershausen habe ich bereits und auch die Reinigung der Flutgräben ist in Arbeit.

Wir können zwar mit dem ländlichen Wegebau nach Lenterode noch nicht beginnen, aber der Bau der neuen Leinebrücke bei der Obermühle wäre möglich. Die Arbeiten sind ausgeschrieben und vergeben. Was uns noch Kopfzerbrechen bereitet sind die enorm gestiegenen Kosten auf Grund von technologischen Veränderun­gen am Brückenbauwerk.

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Dies & das …

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Ich bitte dringend alle Vereinsvorsitzende, mir die Ergänzungen und Fortschreibungen zur neuen Chronik bis Ende November zu­kommen zu lassen. Es wird dazu dann noch einen weiteren Ge­sprächstermin mit allen Beteiligten geben. Wir wollen zwar in aller Sorgfalt dieses wichtige Dokument vorbereiten, aber ein gewisser zeitlicher Rahmen ist einzuhalten.

Wir sind zwar ländlicher Raum – trotzdem war es ärgerlich. Aber mit einem Anruf und der Unterstützung durch den Ordnungsamtsleiter haben wir es erreicht, dass der landwirtschaftliche Betrieb aus Steinheuterode die Finanzierung der Reinigung der betroffenen Straßen und Gehwege (soweit dies möglich war) von der herabgefallenen Maissilage übernommen hat. Auch zur zweiten Kirmes wünsche ich dem Kirmesburschenverein wieder ein „volles Haus“ und allen ein paar vergnügliche Stunden beim Tanz und beim Frühschoppen.

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Das hat uns nicht gefallen:

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Ich habe es schon einmal angesprochen und möchte es aus aktuellem Anlass noch einmal tun. Leider kann ich es den Hunden nicht ins Ohr flüstern (eventuell würde dies mehr helfen), aber vielleicht merkt es sich das Herrchen oder Frauchen endlich: Der Friedhof und der Kirchplatz sind für den lieben Vierbeiner tabu. Wir geben uns viel Mühe, diese Anlagen in einen ordentlichen Zustand zu versetzen und dann ist es sehr ärgerlich, wenn man ausgerechnet hier mit Bello „erfolgreich“ Gassi geht.

Ohne einen schriftlichen Hinweis an die Gemeinde und ohne behördliche Genehmigung (Bundesimmissionsschutz) soll neuerdings ein Enduro-Testgelände zwischen Uder und Stein­heuterode betrieben werden. Ich bin auf die Reaktionen der staatlichen Behörden gespannt.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Ein ganzes Wochenende verbrachte die Jugendfeuerwehr ge­meinsam, um noch mehr über Aufgaben und Ziele des Brand- und Katastrophenschutzes zu erfahren. Ein sehr gutes Pro­gramm aus Information, aus Einsatzübungen und aus ge­selligem Beisammensein hatten die Leiter zusammengestellt. Und auch die Frauen und Freundinnen der „alten Feuerwehr­hasen“ haben mit Hand angelegt, so dass es eine rundum ge­lungene Sache wurde. Alles ehrenamtlich und „Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“. Das nenne ich vorbildliche Nachwuchsarbeit.

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Zwei Sprichwörter aus Indien und China, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

 

 „Solange die Kinder klein sind, gib ihnen feste Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel“

 

 „Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bist du mit der Arbeit fertig bist.“



Maisprung auf die Blockhütte