Mai 2005

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

ich bin schon ein bisschen stolz, das aus dem Versuch so eine gute Aktion geworden ist. Über 100 Mitglieder aus fast allen Vereinen haben am 1. Frühjahrsputz der Gemeinde teilgenommen und für einen prallgefüllten 10m³-Müllcontainer gesorgt. 10m³ Müll, den wir eingesammelt haben, unzählige Rabatten, die neu angelegt oder wieder hergerichtet wurden, der Radweg innerhalb der Gemarkung sowie der Asbach und die Lutter sind wieder sauber und dies alles kostenlos von unseren Vereinsmitgliedern vollbracht; darauf kann man als Bürgermeister zurecht auch stolz sein. Auch der Ausklang nach der Aktion mit Bockwurst und Getränken am Grillplatz hat mir gefallen, da ich in den Gesprächen gemerkt habe, dass alle auch mit dem Herzen bei der Sache waren und nicht, weil es verordnet wurde. Ich habe versprochen, dass ich die Vereine noch benenne, die in der letzten Ausgabe nicht veröffentlicht waren: Der Wanderverein hat die Werbetafel in der Schmiedegasse auf Vordermann gebracht, der Heimatverein hat die Ehrengräber und die Rabatten vor dem Vereinshaus hergerichtet und der Sportverein will seinen Beitrag leisten, wenn der neue Sportplatz seine Einzäunung erfährt. Danke nochmals im Namen der Gemeinde an alle Teilnehmer. Danke aber auch an den Einwohner, der ganz spontan die Aktion finanziell unterstütz hat; auch darüber habe ich mich gefreut. In der Hoffnung auf einen bald beginnenden Sommer verbleibt

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses standen im Wesentlichen die Beschlussvorlagen zur Vergabe der Aufträge für die Arbeiten am und im Ärztehaus. Außerdem wurde über den Stand der Widersprüche zur Klarstellungs- und Ergänzungssatzung informiert.

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Was tut sich momentan in Uder:

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Am 17. Mai fand in Schönau eine Einwohnerversammlung statt. Dabei wurde erläutert, wer, wann und in welcher Höhe Fördermittel beantragen kann. Unser Ortsteil befindet sich ab 2006 im Dorferneuerungsprogramm und dann werden auch private Investitionen unter bestimmten Voraussetzungen gefördert. Darüber haben wir informieren. Die Veranstaltung ist auf reges Interesse gestoßen und ich bedanke mich bei Frau Petri und Herrn Kobold für ihre ausführlichen Informationen und ihre Unterstützung.

Manchmal kann man mit einem kurzen Telefonat viel erreichen. Auf meine Frage, wann die KOWO als Eigentümer der Straße im Wohngebiet Klosterstraße/Leinestraße gedenkt, diese zu reparieren, haben die Verantwortlichen prompt gehandelt. Die TWE als Auftragnehmer hat nun dafür gesorgt, dass auch dieser Bereich wieder ansehnlich und, vor allem, verkehrssicher ist.

Mit dem Fällen der Bäume auf dem Kirchplatz (von Firma Gerhard Schönefeld kostenlos durchgeführt) und dem Ausheben der Wurzel (von Firma Heiko Schuchardt ebenfalls kostenlos durchgeführt) gehen die Arbeiten zum neu gestaltetet Kriegerdenkmal weiter. In den nächsten Wochen wird die Firma Gerald Rohmund die Umgestaltung vornehmen und Mitglieder des Heimatvereins wollen das Denkmal reinigen, bevor die Gedenktafeln angebracht werden.

Rechtzeitig vor der Eröffnung der neuen Badesaison hat unser Bauhof den Zaun um das Badgelände erneuert. Immer wieder ist er in den letzten Jahren von Vandalen kaputt gemacht wurden, die bei Mondschein noch eine kostenlose Runde schwimmen wollten.

„Hat denn die Gemeinde soviel Geld“ oder „warum wird denn jetzt hier gepflastert“ sind nur zwei Fragen, mit denen wir konfrontiert wurden. Nein, die Gemeinde hat nicht soviel Geld. Der Friedhof wirdjeden Tag von vielen Einwohnern aufgesucht und ist somit auch ein Ort der Begegnung. Mit der neuen Fläche wollen wir eine Ruhezone schaffen, wo mehr als zwei Personen sich unterhalten können. Sie lädt zum Innehalten und Verweilen ein und ist dem Ort der Trauer angemessen gestaltet.

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Dies & das …

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„Herzlich willkommen in der Eichsfeldgemeinde Uder“ steht auf den Tafeln, mit denen Radfahrer auf dem Leineradweg in unserer Gemeinde begrüßt werden. Wir sind die erste Gemeinde im Landkreis, die mit diesem Schild und mit den neuen Wegweisern diesen Service für die Radfahrer anbietet. Ein herzliches Dankeschön an das Amt für Kreisentwicklung und den Verkehrsverband Heiligenstadt, die uns dabei unterstützt haben. Und natürlich an den Ideengeber.

Familienfreundlichkeit darf nicht nur in Sonntagsreden vorkommen. Wir können auch mit kleinen Gesten etwas dafür tun. Mit einem Badetuch und mit einem Lätzchen werden ab diesem Jahr unsere jüngsten Mitbewohner in der Gemeinde begrüßt. Mit dem Ortswappen und der Aufschrift „Schön dass du da bist – deine Heimatgemeinde“ ist das Lätzchen versehen und wird entweder in rosa oder in blau an die stolzen Eltern überreicht und bisher prima angenommen.

Nicht nur die Vereine engagieren sich für die Gemeinde. Auch viele ortsansässige Firmen sind immer wieder bereit, sich für Uder zu engagieren. Sie bieten dringend benötigte Arbeitsplätze an und sind auch für viele Vereine als Sponsoren unerlässlich. Als Sponsoren für die Gemeinde haben sich jetzt auch zwei Firmen betätigt, die die Bänke der neuen Ruhezone auf dem Friedhof gestiftet haben. Ein kleines Schild mit den Namen der Firmen weißt bald darauf hin.

Viele Väter im neuen Wohngebiet folgendem meinen spontanen Aufruf: Aus personellen Engpässen (momentan sind die Mitarbeiter vom Bauhof an verschiedenen Baustellen im Einsatz) heraus hatte ich eingeladen, das wir gemeinsam die Fundamente für die neuen Spielgeräte ausschachten. Dass man sich dabei auch gleich noch besser kennen lernt und ein gemeinsames Fest organisiert hat, ist ein sehr erfreulicher Nebenaspekt. Danke auch an die Pausenversorgung!

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Das hat uns nicht gefallen:

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Bereits einen Tag nach dem Frühjahrsputz hatten zwei Veranstalter (Zirkus und Disko) leider die große Schaufensterscheibe der ehemaligen Quelle-Agentur schon wieder als „idealen“ Werbeplatz erkoren.

Sollte es sich herumgesprochen haben, dass Mittagsruhe nicht Rasenmähen oder Holzsägen bedeutet, sondern viele Einwohner (vor allem unsere Jüngsten) diese Zeit gern zur Regeneration nutzen wollen. (siehe auch Nachbarschaftsrecht!)

Sind wir froh, dass wir die Familienferienstätte in Uder haben. Wer mutwillig die Hinweisschilder dazu zerstört, schadet nicht nur der Familienferienstätte, sondern auch dem Ansehen der Gemeinde und dass darf die Gemeinschaft nicht dulden.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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In der Blumenstraße haben sich mehrere Anwohner bereit erklärt, die vor ihren Grundstücken liegenden neu angelegten Blumenrabatten zu pflegen. Wie schön so etwas aussehen kann, ist nicht nur im Bachrasen zu bestaunen.

Möchte ich mich an dieser Stelle einmal bei allen bedanken, die die Pflege einer öffentlichen Rabatte übernommen haben. Man kann nur den Hut ziehen, mit wie viel Sorgfalt und Hingabe Sie diese Aufgabe wahrnehmen. Herzlichen Dank dafür im Namen Aller. Ich wünschte, es wären mehr!

Recht herzlichen Dank allen fleißigen Helfern des DRK für ihren liebevollen Dienst beim Blutspenden. Sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache zu stellen, kann nicht genug gewürdigt werden und ist beispielgebend.

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Bemerkenswerte Worte von Winston Churchill, dem großen englische Premierminister:

„Mit bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben“.



Maisprung auf die Blockhütte