Juni 2005

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

am vergangenen Wochenende „eröffneten“ die Anwohner des Bachrasens die diesjährige Straßenfestsaison. Da neben der Gartenstraße und umliegenden Straßen auch der „Rest von Uder“ eingeladen war, habe ich mich einmal dort blicken lassen und war erstaunt, mit wie viel Sorgfalt und fast schon Professionalität die Macher des Festes gearbeitet haben. Ein super Programm erzeugt auch, trotz der relativ kühlen Witterung, eine super Stimmung und gute Musik und die entsprechenden Getränke sorgen für den Rest. „Lieber mit den Nachbarn in den Armen als in den Haaren liegen“ habe ich gesagt und bin froh, dass solche Feste gefeiert werden. Und wenn auch noch alle aus der Straßengemeinschaft mitmachen und sich jeder, ob jung oder alt, einbringt, ist dies ein schöner Lohn für alle; nicht nur für die Organisatoren.

Zudem erhält man als Bürgermeister auch Anregungen und Hinweise, wegen denen die Bürgerinnen und Bürger nicht unbedingt die Sprechstunde aufgesucht hätten. „Aber wenn er nun einmal da ist, kann man ihm das ja auch sagen!“ Gerade dafür muss man ein offenes Ohr haben und ich bin allen verbunden, die mich auf Missstände hinweisen. Ich hoffe, dass im Gegenzug auch meine Bitte um Verständnis wegen der bald beginnenden Bauarbeiten in der Gartenstraße beherzigt wird. Ich wünsche allen Organisatoren von Straßenfesten in Uder und Schönau ähnlichen Erfolg und verbleibe

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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Auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand in diesen Tagen die Abwägung der Klarstellungs- und Ergänzungssatzung. Gegen den Entwurf des Planungsbüros hatten 7 Bürger Bedenken und Veränderungen angemeldet. Über jeden einzelnen Vorgang hat sich der Gemeinderat ausführlich, auch an Hand von Karten- und Bildmaterial, informiert und dann abgewägt. Der Gemeinderat hat gewissenhaft und gründlich die Vor- und Nachteile, die gesetzlichen Bedingungen und Voraussetzungen „abgeklopft“, Kompromisse gesucht und dann entschieden. Wir konnten aus gesetzlichen Gründen nicht jede Veränderung in den Plan einarbeiten und somit nicht alle Wünsche erfüllen.

Einen breiten Raum nahm auch die Diskussion über die Baumaßnahmen im Ärztehaus ein. Die veranschlagte Summe im Haushaltsplan der Gemeinde reicht nicht aus, um die Modernisierungskosten zu begleichen. Wer einmal einen Altbau saniert hat, weiß, dass man dabei vor Überraschungen nicht gefeit ist. Erst wenn Leitungen freigelegt, Putz abgeklopft und Wände untersucht sind, kommt das ganze Ausmaß der eigentlichen Kosten zum Vorschein. So auch beim Ärztehaus. Wir versuchen schon, durch den Einsatz unseres Bauhofes die Kosten so gering wie möglich zu halten. Durch diese Mehrarbeit verzögert sich auch die Wiedereröffnung der Zahnarztpraxis bis Anfang August.

Ebenfalls beschlossen wurde die Aufstellung „Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 7 - Neubau eines REWE-Marktes bei der Tankstelle“ in Uder. Der Entwurf des B-Planes, sowie die Begründung sind öffentlich auszulegen. Die Träger öffentlicher Belange sind zu beteiligen.

Herr Uwe Beume wird die Stelle im Bauausschuss und als Vertreter der Gemeinde in der Gemeinschaftsversammlung der VG von seinem ausgeschiedenen Vorgänger Bernd Apitz übernehmen.

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Was tut sich momentan in Uder?

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Am 1. Juni fand eine Anwohnerversammlung der Gartenstraße statt und die Gemeinde und das Architekturbüro haben dort ihren Entwurf zur Renovierung der Straße vorgestellt. Auch Herr Klaus vom WAZ war anwesend und erläuterte, dass gleichzeitig mit dem Straßenbau auch der restliche Kanalbau erfolgen wird. Voraussichtlich nach der Kirmes bis in den September hinein wird diese Straße nun erschlossen, die Hausanschlüsse neu gelegt und dann die Straße neu gestaltet. Die Vorschläge fanden jedenfalls einmütige Bestätigung durch die Anwohner und ich bedanke mich schon für das Verständnis.

Im Zuge der Baumaßnahmen durch die Deutsche Telekom hat sich die TEAG entschlossen, auch in den Bereichen Hinterste Binde und Mittelste Binde die Stromversorgung in die Erde zulegen und es kann dort zu Beeinträchtigungen kommen. Aber wir freuen uns, dass die unansehnlichen Gittermasten der Vergangenheit angehören sollen.

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Dies & das …

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Am Samstag soll nach langer „Durststrecke“ wieder einmal ein Erfolg bei der Fußballabteilung des Sportvereins gefeiert werden. Und diesmal ist es unsere 1. Männermannschaft, die mit einem Erfolg über Steinbach den Aufstieg in die Kreisliga perfekt machen will. Ich würde mich freuen, wenn viele fußballbegeisterte Uderaner sich dieses Erlebnis live auf dem neuen Fußballplatz anschauen würden. Eine tolle Kulisse kann nämlich zusätzlich motivieren und Verbundenheit mit unseren „roten Teufeln“ ausdrücken.

Aber nicht nur „König Fußball“ ist in den nächsten Tagen angesagt. Auch die Pferdefreunde kommen bald wieder beim großen Turnier auf dem Reiterhof Kobold auf ihre Kosten. Da dort auch viel für den Nachwuchs veranstaltet wird, lohnt sich ein Spaziergang zur Nacht der der Pferde z.B. allemal.

Begonnen wird auf mehrfachen Wunsch von Bürgern ab sofort damit, die Abstände zwischen den einzelnen Grabreihen so zu erweitern, dass sowohl Rollstuhlfahrer als auch Kinderwagen an die Gräber gelangen. Die dazu notwendige Änderung der Friedhofssatzung wird nachgeholt.

Ich wünsche allen Einwohnern, die sich bald in den wohlverdienten Urlaub verabschieden, eine erholsame Zeit und eine gesunde Heimreise. Da auch ein Bürgermeister einmal Urlaub braucht, kann es sein, dass Sie die nächste Ausgabe des Gemeindeboten erst wieder im August in ihren Händen halten. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.

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Das hat uns nicht gefallen:

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Jetzt wollten die Gemeinden Uder und Lenterode endlich mal zusammenarbeiten und dann klappt es doch nicht. Die Fördermittel für den ländlichen Wegebau (Ziegelweg bis nach Lenterode) können auf Grund der Haushaltssperre des Freistaates nicht ausgereicht werden und aus Eigenmitteln können beide Gemeinden die Kosten nicht erbringen.

Denken viele Jugendliche, die sich den Marktplatz und die Bushaltestelle als Treffpunkt erkoren haben, sie brauchen keine Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen. Ich bitte um Einhaltung von Ordnung, Sauberkeit und vor allem der Nachtruhe.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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War der Waldbegang der Interessentengemeinschaft Uder im Bereich des Höhberges in diesem Jahr wieder sehr interessant und lehrreich. Man bekommt nicht nur den Blick „durch die Brille des Försters“ auf den heimischen Wald gerichtet, man erfährt auch Wissenswertes über einheimische Flora und Fauna und dafür kann ich mich nur bei den Verantwortlichen bedanken.

Die Termine sind sehr begehrt und ich wollte mich damit bei allen Beteiligten des Frühjahrsputzes bedanken. Nun steht fest, dass wir am 8. September mit einem ganzen Bus nach Kreuztal fahren können, um die dortigen Krombacher Brauereien zu besichtigen und anschließend kostenlos auch deren Erzeugnisse nebst westfälischen Schinken probieren zu können. Ich bitte hiermit alle Vereinsvorsitzenden, mir einmal die Interessenten zu melden. Da die Anzahl begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.

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Passend zur Übergabe des Spielplatzes im neuen Wohngebiet ein altes Sprichwort:

„Wenn du willst, dass deine Kinder wohl geraten, dann widme ihnen das Zweifache an Zeit und nur halb so viel Geld“.