Juli 2005

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

seit etwas mehr als ein Jahr trage ich nun die Verantwortung als Bürgermeister der Gemeinde. Die Zeit ist schnell vergangen und ein kurzer Rückblick sei erlaubt. Erfreulich ist die sehr gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und den jeweiligen Ausschüssen. Wir pflegen ein sehr kollegiales Verhältnis und jeder ist bemüht, mit seinen Ideen und Anregungen sein Bestes für unsere Gemeinde zu geben. Auch mit der Verwaltung klappt die Zusammenarbeit sehr gut und sowohl der Vorsitzende als auch die jeweiligen Bereichsleiter und ihre Mitarbeiter haben stets ein offenes Ohr für meine Anfragen. Sehr gefreut hat mich in der kurzen Zeit auch die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren Vereinen. Ausdruck davon war die große Beteiligung am 1. Frühjahrsputz und auch die herzliche Atmosphäre ist wohltuend, wenn ich Gast bei den Vereinen sein darf. Auch die rege Inanspruchnahme der Sprechstunde ist für mich erfreulich, wenn ich leider auch nicht allen helfen konnte. Und noch etwas nicht so Erfreuliches ist zu berichten. Das sind die geringer gewordenen Haushaltsmittel, die im Vergleich zu früheren Jahren nur noch begrenzten Spielraum für Investitionen zulassen. Wie und wofür wir diese Mittel einsetzen wollen und werden, habe ich auf der ersten Einwohnerversammlung unter meiner Regie erläutert. Danke für das rege Interesse daran und Sie können sicher sein, dass diese Art der Bürgernähe fortgesetzt wird. Danke auch für ein einfaches Schulterklopfen oder ein nett gesagtes „Mach weiter so“.

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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In der Zeit seit dem Erscheinen des letzten Gemeindeboten fanden keine Sitzungen statt, da erst kurz zuvor der Gemeinderat getagt hatte.

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Was tut sich momentan in Uder?

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In diesen Tagen war Submission (Vergleichen der Kostenangebote) zu den Arbeiten in der Gartenstraße. Von der einheimischen TWE wurde das kostengünstigste Angebot abgegeben und somit verbleibt der Auftrag im Ort. Dies ist aus zweierlei Hinsicht erfreulich: 1. ist es ein Steuerzahler unserer Gemeinde und 2. haben wir sehr gute Erfahrungen in Bezug auf Bauverlauf, Qualität und Termineinhaltung gemacht. Gerade darauf wird es in der Gartenstrasse ankommen, da die räumlichen Gegebenheiten sehr beschränkt sind und es auf ein gutes Miteinander zwischen ausführendem Betrieb und den Anwohnern ankommt. Ich bitte aber jetzt schon um Verständnis, dass man auch einmal Unannehmlichkeiten haben kann. Diese so gering wie möglich zu halten, ist sicherlich im Interesse aller. Der Baubeginn ist nach der Kirmes bzw. Anfang August.

In mehreren Straßen sind Baufirmen für die Telekom zugange. Es werden die Voraussetzungen geschaffen, dass den Anwohnern auch das preiswerte DSL angeboten werden kann. Nicht nur Firmen, auch Privatpersonen, schätzen mittlerweile den schnellen und günstigen Zugang zum Internet.

Dem Schlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr haben die Mitglieder der Feuerwehr in Eigenleistung ein neues Dach „verpasst“ und die Lüftungsschlitze mit neuen Brettern bestückt. Die Gemeinde hat das Gerüst und das Material finanziert und freut sich natürlich sehr über das Engagement der Kameraden. In mehreren Arbeitseinsätzen haben viele Kameraden Hand angelegt und sogar mit einer Weltneuheit von Dachziegeln dafür gesorgt, dass es im Inneren des Schlauchturmes zukünftig trocken bleibt. Dass auch der größte Wunsch der Feuerwehr wieder in Erfüllung geht; dafür hat unentgeltlich Dachdeckermeister Matthias Nörthen gesorgt. Der Wetterhahn kommt mit neuen Dokumenten versehen wieder an seinen alten Platz. Allen nochmals ein herzliches Dankeschön für diesen Einsatz für die Allgemeinheit. Ihr seid eine tolle Truppe!

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Dies & das …

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Sorgen die eventuell stattfindenden Neuwahlen auch in unserer Gemeinde schon für Überlegungen. Sollten der Bundespräsident und eventuell auch das Bundesverfassungsgericht der Neuwahl zustimmen, müssen wir wieder den Wahltag organisieren und Geld in den Haushalt einstellen. Wir haben zwar einen „Stamm“ an erfahrenen Wahlhelfern, trotzdem sind immer wieder Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen, die uns bei der ordnungsgemäßen Durchführung der Wahl behilflich sein wollen. Ein kurzer Hinweis bei mir ist ausreichend und Sie werden gern als Wahlhelfer eingeteilt und somit wird die Arbeit auf noch mehr Schultern verteilt.

Die Kirmes steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr haben sich die Platzmeister und die Mannen um den Vorsitzenden des Kirmesvereins, Frank Jünemann, wieder bemüht, eine gute Kirmes zu organisieren. Mit den „Herrenhäusern“ haben sie eine Spitzenkapelle verpflichten können und somit die Voraussetzung geschaffen, dass die Ossenritter wieder einmal ordentlich feiern können. Ich kann nur alle Einwohner recht herzlich dazu einladen. Wer einmal ein größeres Fest organisiert hat, weiß, wie viel Arbeit und Engagement dafür notwendig sind. Belohnen Sie unsere Kirmesburschen mit Ihrer Teilnahme an einer oder an allen Veranstaltungen. In Schönau findet man sich bereits an diesem Wochenende zu Kaffee und Gegrilltem zusammen und auch ein zünftiger Frühschoppen am Sonntag darf nicht fehlen.

Die Übergabe des restaurierten Kriegerdenkmals wird auf Wunsch des Heimatvereins erst am 3. September stattfinden. An diesem Samstag findet auch das „Ossenritterfest“ statt und ich möchte es nicht versäumen, Sie schon jetzt auf diesen Termin aufmerksam zu machen. Bei freiem Eintritt für alle Uderaner und Schönäuer wollen die Mitglieder aus unseren Vereinen einen vergnüglichen Abend organisieren und Ihnen ihre Leistungsvielfalt präsentieren.

In den nächsten Tagen wird im unteren Teil, dem letzten Bauabschnitt, der B80 nachgepflanzt. Das war vertraglich vereinbart.

Der REWE Markt wird keine Disko- eindeutig eine „Sommerente“

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Das hat uns nicht gefallen:

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Bedarf es immer mehrerer Anrufe, bevor die Firma Papenburg reagiert, um die Ampel an der Lutterstraße entsprechend den Bedürfnissen zu schalten. Wenn keine Erdstofftransporte stattfinden, muss die Anlage ausgeschaltet werden.

„Noch immer hat der Bürgermeister keinen Termin zur Übergabe der Blumenstraße parat. Hoffentlich vergisst er das nicht“, werden sich die Anwohner der Straße denken. Keine Sorge; es wird nicht vergessen!

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Der Besuch und die Stimmung beim entscheidenden Relegationsspiel unserer 1. Männermannschaft waren schon erfreulich. Der gelungene Aufstieg und damit die Tatsache, dass unsere 1. im 85. Jahr des Bestehens des FSV in der Kreisliga spielt, ist noch erfreulicher und deshalb noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle Spieler, Trainer und Verantwortlichen des FSV!

Weil wir gerade beim Sportverein sind; die Männer um Dieter Klinge lösen ihr Versprechen vom Frühjahrsputz ein und schachten die Löcher für die Zaunfelder in den nächsten Wochen aus, damit die Einzäunung des neuen Sportplatzes erfolgen kann. Auch dafür ein Dankeschön.

Immer wieder bekomme ich Hinweise, was in Uder noch verändert werden könnte. Öfters sind es nur Kleinigkeiten, die aber eine große Wirkung haben könnten. Danke für die Denkanstöße an Egon Stitz, Lothar Lendeckel oder Bernd Hoffmann, um nur einige mal zu erwähnen.

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Passend zum Rückblick auf ein Jahr „Schulzenamt“ eine alte Hausinschrift:

„Wenn einer kommt und sagen kann, Er hat es allen recht getan – So bitt ich diesen lieben Herrn, Er woll` mich diese Kunst auch lehr`n“.