Januar 2005

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

nun hat uns das neue Jahr wieder in seinen alltäglichen Rhythmus eingefangen und wir mussten erleben, wie klein und hilflos man Naturkatastrophen gegenüber steht. Was uns über die Medien an unendlichem Leid aus den betroffenen Gebieten herübertransportiert wurde, übertrifft all unsere Vorstellungskraft. Wir haben aber auch erfahren, wie groß die Hilfsbereitschaft sein kann und dies macht Hoffnung, dass wir nicht zu einer Gesellschaft von Egoisten werden. Helfen wir auch weiterhin mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und leben wir somit praktische Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit vor.

Aber die Zeit bleibt nicht stehen und so ist die Karnevalszeit schon wieder vor der Tür. Bringen wir, trotz aller persönlichen Probleme und trotz der gewaltigen Naturkatastrophe in Südasien die Kraft und Zeit auf, einmal auch an die heiteren Seiten des Lebens zu denken. Der SCU und das Männerballett haben ein ganzes Jahr Vorbereitung investiert, um Sie einmal abzulenken, Sie einmal schunkeln und schmunzeln zu lassen. Ich lade Sie ebenfalls herzlich dazu ein.

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat:

Den nächsten Gemeinderat werden wir erst im Februar einberufen, da wir erst dann über wirklich belastbares Zahlenmaterial für die Aufstellung des Haushaltes verfügen. Ebenfalls auf die Tagesordnung soll der überarbeitete Entwurf der Klarstellungs- und Ergänzungssatzung kommen.

 

 

 

Dorfgespräch:

Im Höhberg-Echo können Sie die öffentlichen Termine unserer Vereine nachlesen. Aber ich habe bei der Versammlung mit den Vereinsvorsitzenden noch andere Punkte angesprochen und die Vorsitzenden gebeten, dies in ihrem Vorstand oder bei den Mitgliederversammlungen zu diskutieren und bei einem weiteren Gespräch im März mir dann Zustimmung oder Ablehnung zu signalisieren. Wenn aus den Vereinen die Zustimmung erfolgt, bin ich mir sicher, dass auch der ein oder andere von Ihnen mitmacht: Wir wollen am 16. April ein gemeinsames „Großreinemachen“ oder einen „Frühjahrsputz“ organisieren, damit sich Uder im Frühling noch adretter, noch schöner den Gästen und natürlich auch uns präsentiert. Jeder Verein kann sich eine konkrete Aufgabe aussuchen, z.B. den Asbach, den Radweg, einen Abschnitt der Blumenrabatten oder den Park reinigen und ist natürlich über jede Hilfe froh. Und ich lasse mich dann nach getaner Arbeit „auch nicht lumpen“.

Ein weiterer Punkt war die Organisierung einer gemeinsamen Adventsfeier für alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde. Wenn jeder Verein und unsere Schulen und Kindergärten einen Teil zum Programm mit beitragen, würden Bürgermeister und Gemeinderat gern die Bedienung unserer älteren Einwohner übernehmen.

Auch soll am Fest der Vereine, am Ossenritterfest, festgehalten werden und wir wollen in diesem Jahr noch mal einen Versuch unternehmen, Sie von der Leistung und Vielfalt unserer Vereine bei einem gemeinsamen Auftritt zu überzeugen. Bloß kommen müssen Sie dann auch. Nun hoffe ich, dass alle Vereine diskutieren und Für und Wider abwägen. Ich würde mich freuen, wenn die Zusammenarbeit aller Vereine noch intensiviert wird und hoffe, dass meine Vorschläge einen Teil dazu beitragen könnten.

Was tut sich momentan in Uder:

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ist nach der Absage von Herrn Dr. Wolff doch noch ein Nachfolger für die Zahnarztpraxis gefunden. Herr Dr. Class will alsbald wie möglich die Praxis wiedereröffnen und somit bleibt uns auch weiterhin ein ausgelastetes Ärztehaus

werden im Bauhof Bänke und Sitzmöglichkeiten repariert, gestrichen und somit für das Frühjahr vorbereitet. Zusätzlich erfolgt der Freischnitt der Sträucher und Gehölze an den Wanderwegen rund um unseren Ort

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werden im Januar nochmals Erinnerungsschreiben zum Straßenausbaubeitrag verschickt. Im Februar werden dann die Mahnschreiben versandt, die dann allerdings kostenpflichtig sind und Verzugszinsen beinhalten

will die Gemeinde auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und in den nächsten Wochen 1-Euro-Jobs zur Verfügung stellen. In Vorbereitung der doppelten Buchführung muss nämlich sämtliches Eigentum der Gemeinde aufgelistet werden und zudem ist beim Betreiben des Schwimmbades ein Kassierer/Kassiererin notwendig

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Das hat uns überhaupt nicht gefallen:

Das alte Jahr verabschieden und das Neue begrüßen – seit Generationen ist dies mit gemütlichem Fernsehschauen, mit gemeinsamen Feiern unter Freunden oder in den Gaststätten verbunden. Und seit Jahren gehören auch die Silvesterfeuerwerke dazu. Wir brechen uns „keinen Zacken aus der Krone“, wenn alle Feuerwerker am nächsten Tag die Straße von dem eigenen Müll reinigen, sondern Aufenthalt an frischer Luft vertreibt auch so manchen Kater. Man sollte sich dies für das nächste Jahr vormerken.

Das hat uns besonders gut gefallen:

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Hat sich der Telefonanrufer gemeldet, der die Adressen bei der Zustellung der Straßenausbaubeiträge verwechselte und hat sich nachträglich für seine Ausdrucksweise entschuldigt. Respekt!

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Und das wäre natürlich spitze:

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Haben mir Werner und Franz-Josef Leibeling versprochen, wenn die Möglichkeit der Unterbringung Ihrer Geräte in einer Lagerhalle im Außenbereich der Gemeinde genehmigt wird, ihre Grundstücke im Bereich Feldstraße/Lehmkuhle/Kornbach von allen technischen Geräten und den Heu- und Strohballen zu räumen. Darüber würde sich sicherlich nicht nur der Bürgermeister freuen. Dank an Zacharias Kobold, der sehr gute Vorarbeit geleistet hat.

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Zu den „tollen Tagen“ der Faschingszeit passt folgendes Zitat von Artur Schoppenhauer:

 

„Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit&#8220