Februar 2005

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

in der Hauptsatzung der Gemeinde Uder steht unter Paragraph 4, Abs. 1: „Der Bürgermeister beruft mindestens einmal jährlich eine Einwohnerversammlung ein, um die Einwohner über wichtige Gemeindeangelegenheiten zu unterrichten und diese mit ihnen zu erörtern.“

Nun wird der Gemeinderat im Februar erstmalig unter meiner Leitung einen Haushalt beraten und beschließen und deshalb möchte ich Sie anschließend gern darüber informieren, was wir in diesem Jahr an Maßnahmen im Ort geplant haben und durchführen wollen. Ich lade Sie hiermit recht herzlich für Mittwoch, den 16. März 2005, um 20.00 Uhr auf den Saal der Gaststätte „Zur Linde“ ein, um eben diese wichtigen Angelegenheiten mit Ihnen zu erörtern. Aber wir wollen nicht nur informieren; wir wollen auch diskutieren und deshalb hoffe ich, dass Sie mit Ihrer Meinung „nicht hinter den Berg halten“ und uns auf Sachen aufmerksam machen, die es zu verbessern gilt. Wir greifen Ihre Anregungen und Hinweise selbstverständlich auf und werden sie bei unserer zukünftigen Arbeit, wenn wir sie finanzieren können, berücksichtigen. Und warum die Versammlung erst nach der Verabschiedung des Haushaltes? Ich möchte schon die Stellung des Gemeinderates als Interessenvertretung herausgehoben wissen! Ich freue mich auf Ihr Kommen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Gerhard Martin

 

Aus dem Gemeinderat:

Der nächste Gemeinderat tagt erst wieder am 28. Februar und daher erfolgen die Informationen in der nächsten Ausgabe und bei der Einwohnerversammlung.

 

 

Dorfgespräch:

Zacharias Kobold hat im Namen des Heimatvereins im Höhberg-Echo auf ein Vorhaben hingewiesen, dass wir nach jahrelanger Diskussion nun endlich „bewerkstelligen“ wollen: Die Sanierung des Kriegerdenkmals mit der Erweiterung um die Opfer des 2. Weltkrieges. Herr Pfarrer Brodmann, Bernd Sonntag, Bernhard Rinke und Zacharias Kobold vom Heimatverein sowie Lothar Weinrich vom Kirchenvorstand und ich haben den nun veröffentlichten Entwurf für sehr gut befunden und wollen ihn in den nächsten Wochen umsetzen. Unsere Vorstellung ist es, am 25. Juli, am Kirmesmontag, wenn die Kirmesburschen traditionell am Kriegerdenkmal einen Kranz niederlegen, das neue Ensemble dann auch einzuweihen. Ähnlich wie Zacharias Kobold vom Heimatverein bitte auch ich Sie, uns bei der Umsetzung des Vorhabens finanziell zu unterstützen und bedanke mich schon einmal recht herzlich.

Ebenfalls in diesem Jahr soll die Chronik der Gemeinde von Konrektor Siebert aus dem Jahr 1938 neu aufgelegt und zum Verkauf angeboten werden. Auch hier können wir uns als „Stichtag“ das Kirmeswochenende vorstellen. Seit vielen Jahren wird auch in der Gemeinde an einer „Fortführung der Chronik bis zum Jahr 2000“ gearbeitet und viele Bürgerinnen und Bürger haben sich mit Textbeiträgen, mit Fotos und auch in ehrenamtlicher Arbeit dabei eingebracht. Ihnen möchte ich schon an dieser Stelle einmal recht herzlich danken. Nun liegt dieser „Rohentwurf“ in den Händen von Maik Pinkert, der ja schon einige Bücher mit herausgegeben hat und somit über die nötige Erfahrung verfügt. Die Arbeiten bis zur fertigen Buchpräsentation sind umfangreicher als zunächst gedacht und deshalb wird die Fortführung der Chronik voraussichtlich erst zum Jahresende käuflich zu erwerben sein.

Mittlerweile ist der Gemeindebote selbst zum Dorfgespräch geworden und sogar beim Karneval in der Bütt angekommen. Ich werde oft ermutigt, diese Form der Information beizubehalten und kann Ihnen dies auch versprechen. Sich noch enger mit der Gemeinde und ihren Vereinen verbunden fühlen, setzt voraus, dass man auch über das Leben in der Gemeinde informiert ist. Darum bemühe ich mich und weiß auch alle Mitglieder des Gemeinderates an meiner Seite. Geben Sie aber an den Stellen, wo es Ihnen möglich ist, auch der Gemeinde etwas wieder. Und da meine ich nicht die leidigen Straßenausbaubeiträge, sondern ein klein wenig Engagement bei der Reinhaltung der Straßen, beim Einsatz für Ordnung und Sicherheit oder bei der Aufrechterhaltung eines angenehmen Gesprächsklimas in der Nachbarschaft oder der Straßengemeinschaft. Es ist nicht für mich, es ist für unser schönes Dorf Uder und für unser Eichsfeld.

Leider schießt man mit den Informationen auch mal über das Ziel hinaus und so muss ich jetzt einräumen, dass die sicher geglaubte Besetzung der Zahnarztpraxis sich vorerst wieder einmal nicht bestätigt hat. Ich werde erst wieder berichten, wenn ich meinen ersten Zahnarzttermin hinter mir habe.

 

Was tut sich momentan in Uder:

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fahren nach Auskunft der Firma Papenburg die LKW noch ca. 60 Tage die Erdstoffe zur ehemaligen Mülldeponie. Es wird wochentags maximal bis Samstagmittag und auch nicht in den Nachtstunden gefahren. Die Gemeinde ist bedauerlicherweise vom Beginn der Fahrten auch nicht informiert gewesen

wird in den nächsten Wochen eine einheitliche Beschilderung des Leine-Radweges in unserer Gemarkung erfolgen. Dabei führt der offizielle Radweg durch unseren Ort und soll die Pedalritter animieren, sich in Uder und seinen Geschäften umzusehen und eventuell den einen oder anderen Euro in die Kassen unserer Gewerbetreibenden zu bringen

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Dies & das …

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in den nächsten Wochen wird in Uder überprüft, ob alle Hundehalter auch ihren Vierbeiner bei der VG angemeldet haben. Bitte rechtzeitig zu Beginn des Jahres die entsprechenden Formalitäten erledigen! Es ist zu Ihrer Sicherheit, wenn ihr Hund angemeldet ist.

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Das hat uns überhaupt nicht gefallen:

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Immer wieder kommt es vor, dass der vierbeinige Freund des Menschen mitten auf dem Gehweg, dem Radweg oder den Wegen im Park sein „Geschäft“ erledigen muss. Nun kann man den Hunden ja keine Vorwürfe machen, da dies sein Herrchen zulässt. Deshalb meine Bitte an alle Hundehalter: zumindest in der Ortslage sind solche „Häufchen“ alles andere als ein guter Anblick und es versteht sich von selbst, dass man die „Hinterlassenschaft“ seines Hundes entsorgt (siehe auch dies & das).

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Wird nicht nur in den Vereinen diskutiert, sondern es haben sich spontan Jugendliche in der Sprechstunde gemeldet, die beim Frühjahrsputz mitmachen wollen (nähere Informationen zum Thema in der nächsten Ausgabe).

Wird in diesem Jahr die Außentreppe unserer Grundschule in Lutter renoviert. 20.000 € hat der Landkreis dafür vorgesehen und somit wird eine mögliche Gefahrenquelle für unsere kleinen ABC-Schützen beseitigt. Außerdem sind wir zuversichtlich, dass wir zur 50-Jahrfeier der Grundschule im nächsten Jahr vielleicht doch noch etwas an der Fassade machen können.

Muss ich einmal den Bauhof loben, der immer mit dem Winterdienst zu Stelle war und dafür gesorgt hat, dass in unserer Gemeinde beim Wintereinbruch „nicht alles glatt“ gelaufen ist. Natürlich auch den Anwohnern der Straßen meinen Dank für den Räum- und Streudienst.

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Kluges Handeln hat Konfuzius einmal so beschrieben:

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der Edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der Leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der Bitterste“.