Dezember 2005

Liebe Einwohnerrinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

Weihnachten steht vor der Tür und ich möchte es nicht versäumen, Ihnen ein schönes und geruhsames Fest im Kreise Ihrer Familie und bei bester Gesundheit zu wünschen. Kommen Sie auch gut in das neue Jahr und mögen dort Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Ein ereignisreiches Jahr liegt fast hinter uns und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir mit Rat und Tat zu Seite standen. Bei den Mitgliedern des Gemeinderates und bei den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft, bei den Vorsitzenden der Vereine und bei all den Einwohnern aus Uder und Schönau, die mir wichtige Hinweise zur Verbesserung und Verschönerung des Ortes gegeben haben.

 

Wir haben Neues z.B. mit dem Frühjahrsputz und dem nun freigeschalteten Internet angepackt und wir haben Bewährtes fortgeführt. Wobei ich hier das Fest der Vereine besonders erwähnen möchte. Die Menschen sind es, die eine lebendige Gemeinde ausmachen. Und ganz viele davon bei einer Feier zu erleben, bei ausgelassener Stimmung und beim Vortragen dessen, was in den Vereinen in vielen Stunden geprobt und erlernt wird; dass war schon toll.

 

Wenn ich „zwischen den Jahren“ wieder die Vereinsvorsitzenden mit Ihren Partnern zu einem gemütlichen Abend einlade, wird mit Sicherheit über eine Fortführung des Vereinsfestes geredet. Aber auch die Koordination der Vereine untereinander ist wichtig, da man ja nicht zwei Veranstaltungen gleichzeitig ausrichten muss. Das hat schon in diesem Jahr prima geklappt und wird sich auch im nächsten Jahr bewähren. Natürlich hat so ein Jahr nicht nur Sonnenseiten. Damit will ich Sie aber nicht belasten, sondern wünsche Ihnen nochmals frohe und gesegnete Weihnachten.

 

Ihr Gerhard Martin

 

 

Aus dem Gemeinderat/Hauptausschuss:

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Im letzten Gemeinderat des Jahres werden keine „weltverändernden Dinge“ mehr entschieden. Die Entlastung des Bürgermeisters für die Jahre 2001 und 2002 und die Niederschlagung von Verbindlichkeiten der ehemaligen Agrar GmbH stehen auf der Tagesordnung. Wir wollen den Termin aber auch nutzen, um etwas Rückschau zu halten und  auch um erste Überlegungen für das neue Jahr anzustellen und den Terminplan zu konkretisieren. Und wir wollen uns nach dem offiziellen Teil noch gemütlich zusammensetzen, um auch in lockerer Atmosphäre das ereignisreiche Jahr ausklingen zu lassen.

Ein Jahr, bei dem ein fairer Umgang und offenen und zweckdienliche Diskussionen auf der Tagesordnung standen. Für mich waren zwei Ereignisse prägend, die ich gern noch einmal erwähnen möchte. Zum einen haben wir vor der Erstellung des Haushaltes eine umfangreiche Diskussion darüber geführt, was wir gemeinsam wollen und was wir uns auch erlauben können. Und zum anderen habe ich mich gefreut, das zur ersten Einwohnerversammlung, bei der wir den Haushalt erläutert haben, doch viele interessierte Einwohner den Weg auf den Saal „Zur Linde“ gefunden haben. Und obwohl die Umbaumaßnahmen teurer als geplant ausgefallen sind, war die Entscheidung für die Modernisierung des Ärztehauses doch richtig.

Nicht alle Maßnahmen, die wir dort vorgestellt haben, sind realisiert worden. Dies betrifft insbesondere den Riedelsburgsaal. Hier sind Entscheidungen gefallen, die sich im privatrechtlichen Bereich abgespielt haben und nun müssen wir uns mit der entstandenen Situation arrangieren. Alle anderen Maßnahmen, auf die wir Einfluss hatten, sind erledigt oder kurz vor der Fertigstellung. Wie viel Geld im nächsten Haushalt zur Verfügung steht, kann noch nicht abschließend gesagt werden. Aber seien Sie versichert, Sie erfahren es rechtzeitig und umfassend.

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Was tut sich momentan in Uder?

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Die Brücke an der Obermühle wird auf Grund von Lieferschwierigkeiten nun doch nicht so weit hergestellt, wie wir uns dies erwünscht hatten. Aber die Baufirma hat uns zugesagt, dass durch die Verzögerungen keine Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Landwirte entstehen werden.

Es lohnt sich, nicht gleich bei jeder Entscheidung des Landesverwaltungsamtes „die Flinte ins Korn zu schmeißen“. Unsere berechtigte Kritik ist angekommen und bei einem Vororttermin konnten wir die strittigen Fragen mit den Vertretern der Behörde klären. In der Folge steht nun einer Genehmigung der Klarstellungs- und Ergänzungssatzung kaum noch etwas im Wege. Somit konnte die bauwillige Familie noch die Unterlagen einreichen und, was bei einem Neubau ja nicht unerheblich ist, auch noch in den Genuss der Eigenheimzulage (die ab 1. Januar 2006 ersatzlos gestrichen wird) kommen. Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle, die bei diesem Prozess mit involviert waren; besonders an unseren Ministerpräsidenten und an Lothar Weinrich von der AIG.

Herbert Glorius und sein Frau Bärbel werden wohl bald aufatmen; das Schleppen der Speisen in den Saal „Zur Linde“ hat bald ein Ende. Die Fertigstellung des Aufzuges geht dem Ende entgegen.

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Das war 2005 (kein Anspruch auf Vollzähligkeit)

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nicht nur ich möchten dies noch einmal erleben: Aufstieg der ersten Männermannschaft!

die Kameraden der Feuerwehr decken zum großen Teil in Eigenleistung den Schlauchturm neu ein. Erst hinter her habe ich erfahren, dass sie in die Wetterfahne als einziges Zeitdokument den aktuellen Gemeindeboten gesteckt haben.

www.gemeinde-uder.de ist online. Eine Möglichkeit, ehemalige und interessierte Uderaner und Schönauer mit den Entwicklungen in der Heimat vertraut zu machen.

für die große Spendenbereitschaft (immerhin ca. 7.000€) für die arg gebeutelte Ortschaft Pfunds in Tirol beim Fest der Vereine und bei der Benefizveranstaltung bedankt sich mein Amtskollege aus Österreich.

27 neue Erdenbürgerinnen und Erdenbürger in Uder und 1 Baby in Schönau haben erstmalig ein Lätzchen und ein Badetuch als „Begrüßungsgeschenk“ der Gemeinde erhalten.

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Das hoffen wir 2006

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Gesundheit, Zufriedenheit, persönlichen Erfolg und Gottes Segen für alle Einwohnerinnen und Einwohner in Uder und Schönau und ihren Familien!

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Das hat uns nicht gefallen:

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Nach den Kindergärten ist es nun die Entwicklung im Jugendbereich, die mir Sorgen bereitet. Frau Gassmann, die bisher den Jugendclub mit betreute, hat die Kündigung erhalten und nun müssen wir sehen, dass uns nicht die vorhandenen Strukturen weg brechen. Die Gemeinde steht selbstverständlich zu den Absprachen, aber sicherlich wird auch etwas mehr Ehrenamtlichkeit von den jungen Leuten gefordert. Trotzdem muss aber eine Ansprechperson vorhanden sein; nicht nur für die Jugendlichen, auch für die Gemeinde.

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Das hat uns besonders gut gefallen:

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Die 3 Jungen und 12 Mädchen der 4b der Grundschule hatten den Bürgermeister zu einem Interview eingeladen und waren sehr gut vorbereitet. Ich habe mich sehr gefreut, wie sie sich unter Anleitung von Frau Fürst mit ihren Heimatgemeinden Lutter und Uder beschäftigt haben. Und ich habe gern den vielen interessanten Fragen Rede und Antwort gestanden. Bei den Kindern das Interesse für ihre Heimat zu wecken; damit kann man nicht früh genug anfangen. „Wer verwurzelt ist, knickt nicht bei der geringsten Belastung um“, deshalb danke für diese Stunde.

Natürlich darf an dieser Stelle unsere Wette mit dem REWE Markt nicht fehlen. Diesen Gaudi, aber vor allem die 1000 €, wollten wir uns nicht entgehen lassen und es hat ja auch geklappt. Es gab auch schon Vorschläge, wie das Geld nun zu verwenden sei. Die Entscheidung darüber möchte ich aber gemeinsam mit den Vorsitzenden der Vereine treffen, weil es ja hauptsächlich Vereinsmitglieder waren, die sich erfolgreich beteiligt haben. Nochmals Dank an alle Weihnachtsmänner.

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Aus einem alten Gebet zu Neujahr vom Pfarrer der St. Lamperti Kirche in Münster, dass bereits 1884 erschienen ist:

 

„Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute“

 

„Nimm den Ehefrauen das letzte Wort, und erinnere die Ehemänner an ihr erstes“

 

„Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen, aber bitte nicht sofort“

 



Uderaner und Schönauer geht Wählen!