Der Gemeindebote

Liebe Einwohnerinnen,

liebe Einwohner der Gemeinde Uder und Schönau,

 

ich bin angenehm überrascht, mit wie viel Interesse Sie die erste Ausgabe des Gemeinde-

boten gelesen und reagiert haben. Ein herzliches Danke-schön an alle, die mit Zustimmung und Hinweisen an mich herangetreten sind und es somit ermöglicht haben, das Sie die zweite Ausgabe in den Händen halten. Auch für mich ist es wichtig, Sie mit den Informationen zu versorgen, damit Sie wissen, was momentan in unserer Gemeinde geschieht oder was in der nächsten Zeit an Veränderungen oder Neuerungen auf der Tagesordnung steht.

 

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, sich bei Ihnen für Ihr Vertrauen zu bedanken. Zeit, um für das neue Jahr um Unterstützung und Rat zu bitten. Zeit aber auch, um einmal inne zu halten für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Familie, Freunde, Freude, Liebe und Gesundheit; jederzeit einen Traum und die Kraft, ihn zu verwirklichen. Das alles, sowie ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen von Herzen

 

Ihr

Gerhard Martin

Bürgermeister

Aus dem Gemeinderat:

Im letzten Gemeinderat des alten Jahres werden ein paar Hausaufgaben, die in den vergangenen Jahren liegen geblieben sind, abgearbeitet: Die Entlastungen des Bürgermeisters für die Jahre 1998 bis 2000. Zudem steht eine Änderung der Verwaltungskostensatzung auf der Tagesordnung. Außerdem, und dies gehört auch dazu, wollen wir nach getaner Arbeit einmal in lockerer Runde zusammensitzen und die Ereignisse des Jahres Revue passieren lassen.

 

Dorfgespräch:

Zu den Straßenausbaubeiträgen sei nur gesagt, dass wir selbstverständlich in der Weihnachtszeit keine Mahnungen verschicken. Aber mit Beginn des neuen Jahres wird die Gemeinde das Mahnverfahren in Gang setzen. Bei jenen, die ihren Beitrag schon geleistet haben, bedanke ich mich im Namen der Gemeinde recht herzlich. Ich kann mich nur wiederholen: auch wenn wir wiederkehrende Beiträge erheben, werden wir nicht jedes Jahr erheben. Und garantiert nicht im Jahr 2005.

Noch ist es kein Dorfgespräch, aber es wird sicherlich eines werden. Denn erst im kommenden Jahr wird sich der Gemeinderat mit der Aufstellung des Haushaltes beschäftigen können und dies wird schwierig genug. Wir wissen einfach noch nicht, was uns als Gemeinde an Mitteln zur Verfügung stehen wird. Das es Einiges weniger als in den vergangenen Jahren sein wird, davon können wir aber schon ausgehen. Ob und in welchem Umfang wir investieren können, welche Leistungen auf dem Prüfstand sind oder wo die Gemeinde einsparen muss; Fragen, die ich Ihnen momentan noch nicht beantworten kann. Eines ist allerdings sicher; sobald wir im Gemeinderat Klarheit haben, werden wir auch Sie im Rahmen einer Einwohnerversammlung darüber informieren. Diese Art der Information ist in der Kommunalordnung vorgesehen und wird nun angewandt.

 

Was tut sich momentan in Uder:

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der ehemalige „Thüringer Hof“ ist nun endgültig Geschichte und wir werden die Flächen, die nicht als Verkehrsflächen vorgesehen sind, den Anwohnern zum Kauf anbieten.

haben die Arbeiten in der Blumenstraße Fortschritte gemacht und bei guter Witterung können wir noch in diesem Jahr mit dem Abschluss der Baumaßnahmen rechnen.

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Dies & das …

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>bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei Schnee und Eis die Räum- und Streupflicht zu beachten; auch in ihrem eigenen Interesse

schließt die Deutsche Post ihre Service-Agentur im Foto-Eck Schaller zum Jahresende und wird mit dem 3. Januar 2005 in der Firma Elektro- und Geschenkartikel Gerhard Diegmann, Straße der Einheit 49, die neue Agentur eröffnen.

wird im Frühjahr der Grillplatz am Sannüber einen eigenen Stromanschluss haben und kann somit noch intensiver genutzt werden. Mein Dank gilt der TEAG und der Firma Leitec, die uns dabei großzügig unterstützt und so die Gemeindekasse entlastet haben

wird im Frühjahr mit dem Bau des Kinderspielplatzes im neuen Wohngebiet Bachrasen/Ziegelweg begonnen

bedanke ich mich bei allen Einwohnern, besonders bei den Anwohnern der Lutterstraße, für das Verständnis während der Erdstofftransporte

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Das hat uns überhaupt nicht gefallen:

Nach dem Verschicken der Straßenausbaubeitragsbescheide hatte ein Mitbürger noch Schwierigkeiten, die Adresse zu lesen. Es war keine „schwarze Bande“ und es waren auch keine „Verbrecher, denen man die Russenmafia auf den Hals hetzen muss“, sondern es war die Gemeinde; die ist gesetzlich verpflichtet und hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Diese Art der Kritik ist einfach mies und ich hoffe, der Telefonanrufer bringt die Courage auf und entschuldigt sich nachträglich.

Das hat uns besonders gut gefallen:

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Hat sich mit Herr Dr. Wolf ein Nachfolger von Maria und Dr. Gerhard Rohner, die sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden, gefunden, und er will die Zahnarztpraxen nahtlos weiterführen.

Haben unsere Kindergärten sich wieder große Mühe beim Christbaumschmuck für den Baum auf dem Marktplatz gegeben. Danke!

Haben beide Schulen mit einem schönen Konzert ihren jeweiligen Leistungsstand unter Beweis gestellt und Eltern, Verwandten und Freunden in der Adventszeit eine Freude bereitet.

Freue ich mich, wenn mich immer mehr Einwohner ansprechen und wir gemeinsam Lösungen finden.

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Besinnliches, nicht nur zur Weihnachtszeit:

Von Ignatius von Loyola stammt folgendes Zitat:

 

„Man soll nie etwas Gutes, sei es auch noch so klein, aufschieben in der Hoffnung, in der Zukunft noch

etwas Größeres tun zu können.“



Maisprung auf die Blockhütte